Autor: Maschine & Werkzeug

In der industriellen Fertigung ist der ungeplante Maschinenstillstand das Worst-Case-Szenario. Wenn eine kritische Anlage ausfällt, stehen Bänder still, Liefertermine platzen und die Kosten schnellen in die Höhe – oft im Bereich von mehreren Tausend Euro pro Minute. Traditionelle Instandhaltungsstrategien, die entweder auf Reaktion (Reparatur nach Defekt) oder starren Intervallen (Wartung nach Kalender) basieren, stoßen in einer hochkomplexen, vernetzten Produktionsumgebung an ihre Grenzen. Die Antwort der Industrie 4.0 auf dieses Effizienzproblem lautet Predictive Maintenance (PdM). Durch den Einsatz intelligenter Sensorik und Datenanalyse wird der Gesundheitszustand von Maschinen in Echtzeit überwacht. Das Ziel ist der Paradigmenwechsel von der reaktiven zur proaktiven Wartung:…

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Die Digitalisierung der Fertigung, oft unter dem Schlagwort Industrie 4.0 zusammengefasst, führt in vielen Unternehmen zunächst zu einer „Buchstabensuppe“ aus Akronymen. ERP, MES, BDE, MDE, APS, CAQ – die Liste der Systeme ist lang. Für Produktionsleiter und IT-Entscheider ist es entscheidend, nicht nur die Einzelbedeutung dieser Kürzel zu kennen, sondern vor allem deren Hierarchie und Zusammenspiel zu verstehen. Eine effiziente Produktion („Smart Factory“) entsteht nicht durch die Anschaffung einzelner Software-Inseln, sondern durch die nahtlose vertikale Integration dieser Systeme. Es geht darum, die kaufmännische Ebene (Topfloor) mit der operativen Fertigungsebene (Shopfloor) in Echtzeit zu vernetzen. Dieser Artikel ordnet die wichtigsten Software-Klassen…

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