Der internationale Maschinen- und Anlagenbau befindet sich in einer Phase der fundamentalen Neuordnung. Während das letzte Jahrzehnt von einer weitgehend ungebremsten Globalisierung und dem Exportmotor China geprägt war, zeichnet sich für das Jahr 2026 ein deutlich komplexeres Bild ab. Geopolitische Spannungen, protektionistische Industriepolitik in den USA und China sowie die technologische Transformation hin zur Klimaneutralität erzwingen eine Neuausrichtung der Geschäftsstrategien. Für deutsche und europäische Maschinenbauer bedeutet dies: Das Geschäftsmodell „Exportweltmeister“, bei dem Maschinen in Deutschland gefertigt und in die Welt verschifft werden, gerät unter Druck. An seine Stelle tritt eine Strategie der Regionalisierung und Diversifizierung. Die Frage, wo produziert wird…
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