Yankee-Schraubendreher (Drillschrauber)
Ein legendäres Werkzeug, das viele vielleicht noch aus der Werkstatt des Großvaters kennen. Bevor der Akkuschrauber massentauglich wurde, war der Yankee der König der Schnelligkeit.
- Funktionsweise: Im Inneren des Griffs befindet sich eine steile Gewindespindel (Spirale). Drückt man den Griff mit Kraft nach unten gegen die Schraube, versetzt die Spindel die Klinge in Rotation („Pump-Action“).
- Vorteil: Man kann Schrauben extrem schnell eindrehen, ohne das Handgelenk drehen zu müssen.
- Status: Heute weitgehend durch Akkuschrauber ersetzt, aber bei Restauratoren und für Arbeiten ohne Strom immer noch beliebt, da er sehr feinfühlig ist.
Y-Schlüssel (Drei-Wege-Schlüssel)
Ein sehr beliebtes Handwerkzeug bei Zweiradmechanikern, Skateboardern und im Motorsport.
- Aufbau: Drei Werkzeugschäfte (meist Innensechskant oder Steckschlüssel) sind sternförmig in einem 120°-Winkel miteinander verbunden.
- Der Clou: Man hat die drei gängigsten Größen für eine Maschine (z. B. 4 mm, 5 mm und 6 mm Inbus am Fahrrad) sofort griffbereit in einer Hand. Man muss das Werkzeug nicht dauernd wechseln oder suchen.
- Ergonomie: Durch die Y-Form liegt das Werkzeug sehr gut in der Handfläche, und man kann über die abstehenden Schenkel gut Kraft ausüben.
Ytong-Säge (Porenbetonsäge)
Obwohl „Ytong“ eigentlich ein Markenname ist, hat sich der Begriff als Synonym für die Porenbetonsäge auf dem Bau etabliert.
- Einsatz: Speziell zum Schneiden von großen Porenbeton-Steinen (Gasbeton).
- Merkmal: Die Säge ist sehr lang und hat extrem große Zähne.
- Hartmetall-Bestückung: Da der Stein abrasiv (schmirgelnd) wirkt, sind die Zähne oft mit Hartmetallplättchen (Widmauer) besetzt. Eine normale Holzsäge wäre nach wenigen Schnitten im Stein komplett stumpf.
