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maschine+werkzeug 03/2015

Zwölf Zähne für mehr Biss

Technik - Werkzeuge

Nutfräsen - Das Nutfräsen von Inconel-Scheiben war für den Automobilzulieferer Cambron bislang ein anspruchsvolles und zeitaufwendiges Unterfangen. Dank des Horn-Nutfräsers mit zwölfschneidiger Schneidplatte konnte das Unternehmen die Zykluszeit für jede Nut von 30 auf fünf Sekunden reduzieren.

Vorschub vervierfacht

Mit dem Horn-Werkzeug hat sich der Bearbeitungsprozess für Cambron deutlich verbessert. Der größere Werkzeugdurchmesser verkürzt die Schnittlänge von 64 auf 34 Millimeter und damit um rund 27 Prozent. Die Erhöhung der Schneidenzahl von drei auf zwölf erhöht die Vorschubgeschwindigkeit um 400 Prozent von 228 mm/min auf 914 mm/min unter Aufrechterhaltung des Zahnvorschubs. Darüber hinaus lässt die geringere Breite des zwölfschneidigen Werkzeugs im Gegensatz zur vorigen Lösung 0,2 Millimeter Material für den zweiten Bearbeitungsdurchgang bei jeder Nut stehen. Dadurch entsteht ein größerer Span, der die Wärmebelastung des Werkzeugs verringert. »Es ist wichtig, genug Material zu haben, um einen guten Span zu erzeugen, der die Wärme effizient abführt«, erläutert Brett Kischnick. »Sonst nimmt das Werkzeug zu viel Zerspanungswärme auf, was zu vorzeitigem Verschleiß führen kann und die Standzeiten reduziert. Je kälter das Werkzeug, desto länger bleibt es scharf.«

Nach Erkenntnissen von Cambron hält das zwölfschneidige Werkzeug fast dreimal so lange wie das dreizahnige: 45 gegenüber 18 Minuten. Mit der Leistung des Horn-Werkzeugs ist Cambron mehr als zufrieden. Die neue Schneidplatte reduziert die Zykluszeit für jede Nut von 30 auf fünf Sekunden.

Werkzeugingenieur Bryon Christilaw erklärt: »Diese kleinen Nuten verbrauchten schon immer einen großen Anteil der Gesamt-Zykluszeit. Das neue Werkzeug verkleinert diesen Anteil auf ein für uns optimales Maß«, sagt der Cambron-Ingenieur. Und er fügt hinzu: »Wir konnten die Zykluszeit für ein Teil um 25 Prozent verkürzen.« In der Gesamtbearbeitung des Werkstücks von 80 Stunden spart dies 19 Stunden ein.

www.phorn.de

  • Das Fräsen der beiden winzigen Nuten in jede Bohrung kostete bei der ursprünglichen Verwendung eines dreischneidigen Fräsers ein Viertel der Gesamt-Zykluszeit.

    Das Fräsen der beiden winzigen Nuten in jede Bohrung kostete bei der ursprünglichen Verwendung eines dreischneidigen Fräsers ein Viertel der Gesamt-Zykluszeit.

  • Bryon Christilaw (r.), Werkzeugingenieur bei Cambron, überwacht zusammen mit Horn-Anwendungsingenieur Brett Kischnick (l.) den Einsatz des Nutfräsers.

    Bryon Christilaw (r.), Werkzeugingenieur bei Cambron, überwacht zusammen mit Horn-Anwendungsingenieur Brett Kischnick (l.) den Einsatz des Nutfräsers.

  • Der Horn-Nutfräser ›M313‹ mit zwölfschneidiger Schneidplatte Typ 713 verkürzte die Zykluszeit für jede Nut von 30 auf fünf Sekunden.

    Der Horn-Nutfräser ›M313‹ mit zwölfschneidiger Schneidplatte Typ 713 verkürzte die Zykluszeit für jede Nut von 30 auf fünf Sekunden.

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Paul Horn GmbH Hartmetall Werkzeugfabrik

Unter dem Holz 33-35
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