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maschine+werkzeug 03/2015

Zehn Spindeln in einer Reihe

Technik - Werkzeuge

Spindeltechnik - Um Anlagen für die Großserienproduktion zu realisieren, nutzt die Alfing Kessler Sondermaschinen GmbH in Aalen seit Jahren einen Baukasten aus praxisbewährten Modulen mit hoher Verfügbarkeit. Dazu zählen auch Mehrspindelköpfe von Romai.

Beim Maschinenbauer Alfing Kessler Sondermaschinen GmbH in Aalen, kurz Alfing, werden Qualität und Zuverlässigkeit großgeschrieben.

Johannes Feifel, Konstrukteur bei Alfing, beschäftigt sich schon seit vielen Jahren mit der kundenspezifischen Konzeption kompletter Fertigungslinien für die Pleuel-Bearbeitung. Je nach Volumen und der zu produzierenden Variantenvielfalt kommen in solchen Fertigungslinien unterschiedliche Maschinenkonzepte wie mehrspindlige Bearbeitungszentren, Fertigungsmodule oder Rundtisch- und Transfermaschinen zum Einsatz. Neben der Pleuel-Vorbearbeitung, dem Cracken (Bruchtrennen) und Montieren sowie dem anschließenden Fertigbearbeiten, integriert Alfing in die Gesamtlinien auch zusätzliche Prozesse wie Schleifen, Honen, Messen oder Waschen.

Vertikal und horizontal

Wie im griechischen Alphabet zwischen dem Anfang mit A für Alpha und dem Ende mit O für Omega noch 22 weitere Buchstaben stehen, resultiert auch aus der Pleuel-Serienproduktion noch eine ganze Reihe von Anforderungen. Allen voran die Taktzeit, weshalb die Sondermaschinen in der Regel auf Mehrfachbearbeitungen ausgelegt sind zu diesem Zweck werden mehrspindlige Bohrköpfe von Romai aus Vaihingen an der Enz, einem Spezialisten für Werkzeuggetriebe für die Zerspanung, eingesetzt. Die Werkstücke, sprich Pleuel, werden in Aufnahmen mit jeweils bis zu fünf Stück von Bearbeitungsstation zu Bearbeitungsstation getaktet.

Die vertikalen und horizontalen Bearbeitungen erfolgen dann mit Hilfe von stationären Mehrspindelköpfen an allen Werkstücken gleichzeitig. Neben bis zu zehn Werkzeugspindeln in Reihe, verfügen solche Mehrspindelköpfe je nach Anforderungen zusätzlich über bis zu vier in Stufen abgesetzte Spindelreihen. So lassen sich durch Verschieben der Köpfe in einer Station mehrere Bearbeitungsoperationen nacheinander jeweils an allen Werkstücken gleichzeitig realisieren. Die Mehrspindelköpfe sind auf dreiachsigen Schlitteneinheiten montiert, wobei die Adaption an die Rollenschienen-Führungswagen von Romai bei Bedarf vorbereitet wird.

  • Ein Fertigungsmodul zur Pleuel-Bearbeitung kann bis zu fünf Werkstücke aufnehmen.

    Ein Fertigungsmodul zur Pleuel-Bearbeitung kann bis zu fünf Werkstücke aufnehmen.

  • Bis zu zehn Werkzeugspindeln kommen parallel bei der Bearbeitung zum Einsatz.

    Bis zu zehn Werkzeugspindeln kommen parallel bei der Bearbeitung zum Einsatz.

  • Werkstücke werden gleichzeitig vertikal und horizontal bearbeitet.

    Werkstücke werden gleichzeitig vertikal und horizontal bearbeitet.

  • Horizontal angeordnete Spindeln in mehreren Reihen.

    Horizontal angeordnete Spindeln in mehreren Reihen.

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Unternehmensinformation

ROMAI Robert Maier GmbH Werkzeug- und Maschinenbau

Florianstraße 22
DE 71665 Vaihingen
Tel.: +49 - 7042 - 8321 0
Fax: 07042-8321-22

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