nach oben
maschine+werkzeug 06/2011

Zahnrad-Spezialist mit Forschergeist

EXTRA

Komplettlösung - Die innovativen Zahnradschleif- und Fräsmaschinen der Höfler Maschinenbau GmbH haben weltweit einen hervorragenden Ruf. Durch die strategische Partnerschaft mit Sandvik Coromant bietet das Traditionsunternehmen jetzt seinen Kunden ein noch breiteres Leistungsspektrum.

Sie erreichen die Höhe des Kölner Doms: 150 Meter messen Windkraftanlagen in China, Indien oder USA, in denen hochpräzise Technologie aus dem badischen Ettlingen steckt. Im Getriebe drehen sich mächtige Zahnräder, die auf den Fräs- und Schleifmaschinen der Höfler Maschinenbau GmbH entstehen. Zahnrad-Durchmesser von einigen Metern sind in der luftigen Höhe keine Seltenheit, und doch kann bei der Produktion eine Haaresbreite entscheidend sein.

»Schon kleinste Ungenauigkeiten im Mikrometer-Bereich können die Funktion der Windkraftanlage beeinträchtigen«, sagt Dieter Spemann, Prokurist und Verkaufsleiter bei Höfler. »Unsere Maschinen garantieren absolute Präzision.« Know-how und Technik von Höfler haben weltweit einen hervorragenden Ruf – und das nicht nur in der Windkraftindustrie. Gegründet 1959 mit sieben Angestellten, gehören heute 320 Mitarbeiter zum Unternehmen. Die Kunden, namhafte Getriebehersteller und deren Zulieferer, produzieren auch Zahnräder für Marine, Stahlindustrie, Bergbau, Schienenfahrzeuge sowie Luft- und Agrartechnik.

Der Bedarf an optimierten Produktionsprozessen wird auch in der Zahnradindustrie immer spürbarer. Dieter Spemann: »Zahnrad- und Getriebehersteller haben immer höhere Anforderungen an Präzision und Effizienz beim Fräsen und Schleifen. Vor allem Lösungen zur Verkürzung der Rüstzeiten als auch automatisierte Werkstückwechseleinrichtungen werden bei Verzahnungen bis 1000 mm stark nachgefragt.«

Um für diese Herausforderung im wahrsten Sinne des Wortes gut gerüstet zu sein, hat Höfler mit Sandvik Coromant, Anbieter von Zerspanungswerkzeugen und -systemen für die Metallindustrie, eine strategische Partnerschaft vereinbart. Sandvik Coromant ist international in 130 Ländern vertreten. Das Anwendungswissen des Weltmarktführers zählt besonders in einer schnell wachsenden Branche wie der Windenergie, in der Unternehmen noch mehr als in etablierten Industrien die Expertise ihrer Lieferanten schätzen.

Sandvik ist mehr als ein Zulieferer, denn das Unternehmen entwickelt gemeinsam mit seinen Kunden Bearbeitungsstrategien, bietet Speziallösungen und optimiert Bearbeitungsprozesse, um nachhaltige Produktivitätssteigerungen zu erzielen. Um für ihre Kunden nachhaltige Produktivitätslösungen zu schaffen und Synergien optimal auszunutzen, kooperieren Höfler und Sandvik Coromant seit rund anderthalb Jahren eng im Bereich Verzahnungsfräsen und können bereits jetzt auf zahlreiche Erfolge zurückblicken.

»Die von uns bisher erzielten gemeinsamen Ergebnisse sind ausgezeichnet. In Kombination mit unseren für extreme Belastungen ausgelegten Werkzeugen haben wir auf den hochpräzisen Höfler-Maschinen Zerspanungsraten steigern und Bearbeitungskosten erheblich senken können«, sagt Kenneth Sundberg, Global Business Manager für den Bereich Verzahnungsfräsen bei Sandvik Coromant. Lösungen für produk-tive Verzahnungstechnologien sind stark nachgefragt. »Seit Beginn der Kooperation haben wir bereits zahlreiche Höfler-Maschinen mit Erstausrüstung von Sandvik Coromant ausgestattet und von unseren gemeinsamen Kunden sehr positive Rückmeldungen bekommen.«

  • Bild 2: Zahnrad-Spezialist mit Forschergeist

    Bild 2: Zahnrad-Spezialist mit Forschergeist

  • Spindelnase einer Zahnfräsmaschine HF900 mit Coromant Capto C10-Schnittstelle.

    Spindelnase einer Zahnfräsmaschine HF900 mit Coromant Capto C10-Schnittstelle.

  • Dieter Spemann (Vertriebsleiter bei Höfler Maschinenbau GmbH) zusammen mit Jochen Sapparth (Verkauf und technische Beratung Sandvik Coromant) vor der Zahnradfräsmaschine HF8000 für Zahnräder bis acht Meter Durchmesser.

    Dieter Spemann (Vertriebsleiter bei Höfler Maschinenbau GmbH) zusammen mit Jochen Sapparth (Verkauf und technische Beratung Sandvik Coromant) vor der Zahnradfräsmaschine HF8000 für Zahnräder bis acht Meter Durchmesser.

  • Bild 4: Zahnrad-Spezialist mit Forschergeist

    Bild 4: Zahnrad-Spezialist mit Forschergeist

1 | 0

Anzeige - das nächste Bild wird in Sekunden angezeigt - überspringen

Anzeige - das nächste Bild wird in Sekunden angezeigt - überspringen


Inhaltsverzeichnis
Diese Beiträge könnten Sie auch interessieren
Aktuelle Videos

Design-Tipps für Direktes Metall-Lasersintern (DMLS)


Zu den Videos

Newsletter

Sie wollen immer top-aktuell informiert sein? Dann abonnieren Sie jetzt den kostenlosen Newsletter!

Hier kostenlos anmelden

Aktuellen Newsletter ansehen

Basics
Zur Übersicht aller Basics