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16.09.2015 Anzeige

Winkelköpfe von ROMAI in der Bearbeitung von Bremssattelgehäusen bei Continental Teves

Die sogenannte Form X der 90°-Winkelköpfe von ROMAI ist eine extrem kompakte Bauweise, ideal z.B. für die Bearbeitung von Lagersitzen in Pumpengehäusen oder ähnlichem. Continental Teves nutzt diese Bauform für die Bearbeitung der Kolbenbohrungen in Bremssattelgehäusen für Festsattelbremsen.

Bild 1: Winkelköpfe von ROMAI in der Bearbeitung von Bremssattelgehäusen bei Continental Teves

„Normalerweise erfolgt die Bearbeitung von Kolbenbohrungen in Bremssattelgehäusen von vorne, sprich horizontal durch die sogenannte Faust“, erzählt Dipl.-Ing. Thomas Lieser von Continental Teves. „Dies gilt allerdings nur für die derzeit weit verbreiteten Faust-, respektive Schwimmsattelbremssysteme“, so Lieser weiter. Bei den von Continental jüngst entwickelten Festsattelbremsen ist dies wegen der Gehäusegeometrie jedoch nicht möglich. Aus diesem Grund werden hier 90°-Winkelköpfe von ROMAI eingesetzt.

Vom Schruppen der vorgegossenen Kalotte über Nutenbearbeitungen bis hin zu Reibprozessen, erfolgt die Bearbeitung der Bremssattelgehäuse in SW-Bearbeitungszentren. Hier werden die ROMAI-Winkelköpfe automatisch aus dem Werkzeugmagazin eingewechselt. Diese sind besonders kompakt ausgeführt und komplett auf das Werkstück angepasst. Mit besonders hoher Steifigkeit und abtriebsseitig sehr schmaler Bauform sind sie prädestiniert, um in die Bremssattelgehäuse einzutauchen. Continental Teves verwendet hier Winkelköpfe mit einseitigem Abtrieb.

„In Bezug auf die Abtriebsleistung sind die Winkelköpfe, ausgehend von der Spindelleistung der Maschine und den während der Werkzeugentwicklung ermittelten Zerspanungskräften und Schnittparametern, mit einem Übersetzungsverhältnis von 1.6:1 ausgestattet“, ergänzt Lieser. Damit steht bei einer maximalen Antriebsdrehzahl von 7000 min-1 eine Abtriebsleistung von bis zu 4250 min-1, mit einem Abtriebsdrehmoment von 30 Nm zur Verfügung.

Die Kühlmittelzufuhr erfolgt über die Werkstückspannvorrichtung in Form einer Überflutungskühlung. „Deshalb ist es wichtig, dass die Winkelköpfe absolut dicht sind, sodass kein Kühlmittel eindringen kann und beispielsweise Lager auswäscht“, betont Lieser, der als verantwortlicher der Betriebsmittelkonstruktion, seines Zeichens Manager Process Development and Design Machining bei der Continental Teves AG & Co. oHG Frankfurt, natürlich auch die Lebensdauer der Winkelköpfe im Blick hat.

Unternehmensinformation

ROMAI Robert Maier GmbH Werkzeug- und Maschinenbau

Florianstraße 22
DE 71665 Vaihingen
Tel.: +49 - 7042 - 8321 0
Fax: 07042-8321-22

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