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14.06.2017

Weniger Vibrationen beim Schruppaufbohren

Die neuen Corobore-Schruppaufbohrwerkzeuge hat Sandvik Coromant konzipiert, um die für das Schruppaufbohren typischen Herausforderungen wie Vibrationen, Spanbruch und Prozesssicherheit zu bewältigen und gleichzeitig eine hohe Produktivität zu gewährleisten.

Sandvik Coromants Corobore-Schruppaufbohrwerkzeuge der neuesten Generation reduzieren Vibrationen und optimieren die Bearbeitungssicherheit. Bild: Sandvik Coromant

Die hinsichtlich einer hohen Zuverlässigkeit und Prozesssicherheit konstruierten Corobore-Werkzeuge bieten Fertigungsunternehmen eine Lösung für die Schruppaufbohrbearbeitung. In Kombination mit den modularen Systemen Coromant Capto und Coromant EH ermöglichen sie eine flexible Produktion. Hierdurch können die Werkzeuginvestitionen und der Werkzeugbestand deutlich reduziert werden. Jede Werkzeuglösung ist einzeln oder als kompletter Montagesatz erhältlich.

Corobore BR20 ist ein stabiles Zweischneiden-Aufbohrwerkzeug mit Differentialteilung; diese minimiert Vibrationen, sodass sich das Werkzeug auch bei längeren Auskragungen und größeren Schnitttiefen einsetzen lässt. Zudem verfügt das Werkzeug über eine Funktion zum Stufenaufbohren – ohne Bedarf einer zusätzlichen Zwischenlage. Die Hochpräzisions-Kühlschmierstoffdüsen, die für Drücke bis 70 bar geeignet sind, unterstützen die Spanabfuhr.

Als Lösung mit Silent-Tools-Technologie ist Corobore BR20 der ideale Problemlöser für Bearbeitungen mit großem Überhang und wenn zusätzliche Stabilität gefordert ist. Anwender haben die Möglichkeit, bei gleichbleibend hoher Bearbeitungssicherheit die Schnitttiefe zu vergrößern.

Für das Rückwärtsaufbohren ist das Einschneiden-Aufbohrwerkzeug Corobore BR10 passend: Dieses basiert auf dem Corobore-BR20-Adapter; in Verbindung mit einem einzigartigen Schneidenträger zum Rückwärtsaufbohren und einem Füllstück können sichere Bearbeitungsprozesse gewährleistet werden.

Corobore BR30 ist das Dreischneiden-Werkzeug für höchste Zerspanungsraten. Seine kurze und starre Ausführung mit Differenzialteilung ermöglicht schwingungsarmes Aufbohren. Die drei Schneiden im Einsatz sorgen für höchste Produktivität. Die neuen Corobore Schruppaufbohrwerkzeuge bieten hervorragende Leistungen bei der Zerspanung von ISO P (Stahl), ISO M (rostfreier Stahl), ISO K (Gusseisen), ISO N (NE-Werkstoffe), ISO S (hitzebeständige Superlegierungen und Titan) und ISO H (gehärteter Stahl) Werkstoffen.

Als Ergänzung zu den leistungsfähigen Werkzeugen ist ein für Schruppaufbohrprozesse geeignetes Wendeschneidplatten-Sortiment verfügbar. Die vierschneidigen Corobore 111 Wendeschneidplatten erleichtern die Sortenauswahl und verfügen über sehr gute Spanbildungsqualitäten. Zusätzlich punkten sie mit einer erhöhten Standzeit.

Bei der Zerspanung eines Werkstücks aus legiertem Stahl (P2.1.Z.AN) konnte mit Corobore BR20 (mit Differenzialteilung) auf einer Vertikal-Fräsmaschine mit ISO 50 Steilkegel der Überhang im Vergleich zur bestehenden Duobore-Lösung um 30 Prozent erhöht werden. Bei identischen Schnittdaten wurde mit dem Duobore Werkzeug bis zu einer Länge von 260 Millimeter effektiv bearbeitet, mit der neuen Corobore BR20 Lösung bis 316 Millimeter – ohne Einschränkungen bezüglich der Oberflächengüte.

Bei der Bearbeitung von Pleuelstangen aus niedrig legiertem Stahl (P2.5.Z.HT / HB280-310) auf einem Vertikal-Bearbeitungszentrum erzielte der Corobore BR20 75 Prozent mehr Standzeit. Im Zusammenspiel mit Corobore 111 Wendeschneidplatten wurden eine gute Oberflächengüte und ein hervorragender Spanbruch erzielt. Insgesamt konnten so 700 Komponenten gefertigt werden – zuvor waren es lediglich 400.

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