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maschine+werkzeug 01/2018

Wälzschälen statt Wälzfräsen

Maschinen

Wälzschälen - Der belgische Zahnrad- und Getriebehersteller Torsen macht mit Skiving-Maschinen des japanischen Unternehmens Toyoda seine Produktion effizienter.


Werkzeugqualität als Schlüssel

Bei Torsen in Belgien hat sich die Skiving-Technologie so erfolgreich bewährt, dass inzwischen drei Toyoda GS300H in der Produktion eingesetzt werden und eine Maschine für die Entwicklung zur Verfügung steht. Hier überprüfen Saniez und seine Kollegen kontinuierlich die Produktionseffizienz und testen zudem die Skiving-Werkzeuge, die bei Torsen selbst hergestellt werden. Denn für Saniez ist die Entwicklung effizienter Werkzeuge ein Schlüsselthema bei der Nutzung der Skiving-Technik. In zahlreichen Versuchen konnte der Verzahnungsexperte mit seinem Team die Beschichtungen, Geometrien und Materialien von Werkzeugen immer weiter verbessern. »Dadurch haben wir die Standzeit der Skiving-Werkzeuge auf 9.000 Stück erhöht und die Werkzeugkosten pro Teil von 2 Cent auf 0,9Cent reduziert.«

Für Jean-Michel Saniez ist es auch wichtig, die Effizienz des Wälzschälens mit der traditionellen Herstellungsmethode in der Verzahnung, dem sogenannten Wälzfräsen oder Hobbing, zu vergleichen. »Und auch da haben wir bei den Werkzeugkosten inzwischen große Einsparungen erzielt.«

Auch Michael Steiner freut sich über die erfolgreiche Entwicklung bei Torsen. »Von dieser zukunftsweisenden Entwicklungskooperation können auch weitere Kunden und Partner profitieren.« Denn neben den Maschinen zum Wälzschälen kann Toyoda auch Produktionserfahrung und bewährte Werkzeugtechnik weitergeben.

 

www.toyoda-europe.com

  • Mittels Skiving hergestelltes Bauteil. Bild: Zikomm

    Mittels Skiving hergestelltes Bauteil. Bild: Zikomm

  • Torsen hat auch bei den Werkzeugkosten Einsprungen erzielt: links ein Hobbing-Werkzeug, rechts ein Skiving-Werkzeug. Bild: Zikomm

    Torsen hat auch bei den Werkzeugkosten Einsprungen erzielt: links ein Hobbing-Werkzeug, rechts ein Skiving-Werkzeug. Bild: Zikomm

  • Jean-Michel Saniez, Process Development Manager bei Torsen, (links) und Michael Steiner, Geschäftsführer Toyoda Machinery Europe, mit dem Rohteil und dem fertigen Bauteil für ein Differentialgetriebe. Bild: Zikomm

    Jean-Michel Saniez, Process Development Manager bei Torsen, (links) und Michael Steiner, Geschäftsführer Toyoda Machinery Europe, mit dem Rohteil und dem fertigen Bauteil für ein Differentialgetriebe. Bild: Zikomm

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Unternehmensinformation

Toyoda Machinery Europe GmbH

Bischofstr. 118
DE 47809 Krefeld
Tel.: +49 - 2151 - 5188 300
Fax: +49 - 2151 - 5188 333

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