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maschine+werkzeug 10/2018

Vorteil durch Formen

TITELSTORY

Emuge - Dank einer neuartigen Geometrie mit elf Drückstegen und optimierter Polygonform sowie einer optimierten TiN-Beschichtung ermöglicht der Innoform Steel-M von Emuge längere Standwege und eine höhere Prozesssicherheit als marktgängige Gewindeformer. Mit hoher Qualität werden heute bei Berger damit Gewinde bis M36 prozesssicher geformt.


Standmenge vervierfacht

Ergebnisse, die Berger heute regelmäßig mit dem Innoform Steel-M erzielt, zeigen sich auch an einer Antriebsachse für Baumaschinen aus 42CrMo4. 

Als Wiederholteil wird diese Achse in Losen von 20 bis 60 gefertigt. In einem mehrstufigen Prozess hat man über drei Jahre hinweg die Standmenge bei der Fertigung von M36-Gewinden fast vervierfacht, was auch die stetige Weiterentwicklung der Gewindeformer aus Lauf verdeutlicht. 

Erreichte man anfänglich mit einem Innoform2-H mit sechs Drückstegen einen Standweg von 468 Gewinden, brachte ein Innoform2-H mit sieben Drückstegen bereits eine Steigerung auf 780 Gewinde. Nachdem Berger zwischenzeitlich ein Wettbewerbswerkzeug mit acht Drückstegen eingesetzt hatte, mit dem sich 1.376 Gewinde fertigen ließen, ermöglicht heute der Innoform Steel-M eine Standmenge von 1.920 Gewinden. »Dass wir bei solchen Anwendungen schneller formen und für ein Bauteil vielleicht fünf Minuten weniger brauchen, ist für uns nicht entscheidend«, betont Berger. »Entscheidend ist, dass die Teile, die oft eine große Wertschöpfung verkörpern, prozesssicher mit hoher Standmenge und Qualität durchlaufen. Mit dem Innoform Steel-M von Emuge ist das gewährleistet.« 

  • Gewindeformen in einen Spritzkolben für Spritzgießwerkzeuge: Durch den geplanten Einsatz des Softsynchro-Futters auf einer Hyperturn 200 von Emco ist mit einer weiteren Standwegsteigerung zu rechnen. Bild: Michael Hobohm

    Gewindeformen in einen Spritzkolben für Spritzgießwerkzeuge: Durch den geplanten Einsatz des Softsynchro-Futters auf einer Hyperturn 200 von Emco ist mit einer weiteren Standwegsteigerung zu rechnen. Bild: Michael Hobohm

  • Der Innoform Steel-M von Emuge ist ausgelegt für das Gewindeformen in mittelfesten Stählen mit Festigkeiten von 600 bis 1.200 Newton pro Quadratmillimeter. Bild: Emuge-Franken

    Der Innoform Steel-M von Emuge ist ausgelegt für das Gewindeformen in mittelfesten Stählen mit Festigkeiten von 600 bis 1.200 Newton pro Quadratmillimeter. Bild: Emuge-Franken

  • Dank einer neuartigen Geometrie mit elf Drückstegen und optimierter Polygonform sowie einer optimierten TiN-Beschichtung ermöglicht der Innoform Steel-M längere Standwege und eine höhere Prozesssicherheit als marktgängige Gewindeformer. Bild: Michael Hobohm

    Dank einer neuartigen Geometrie mit elf Drückstegen und optimierter Polygonform sowie einer optimierten TiN-Beschichtung ermöglicht der Innoform Steel-M längere Standwege und eine höhere Prozesssicherheit als marktgängige Gewindeformer. Bild: Michael Hobohm

  • 4 Repräsentatives Ergebnis: Bei einem Hydraulikzylinder für Spritzgussmaschinen aus C45, in denen M36-Regelgewinde geformt werden, wurde die Standmenge mit dem Innoform Steel-M um mehr als 30 Prozent gesteigert. 5 Mit hoher Qualität werden heute bei Berger Gewinde bis M36 prozesssicher geformt. Bild: Michael Hobohm

    4 Repräsentatives Ergebnis: Bei einem Hydraulikzylinder für Spritzgussmaschinen aus C45, in denen M36-Regelgewinde geformt werden, wurde die Standmenge mit dem Innoform Steel-M um mehr als 30 Prozent gesteigert. 5 Mit hoher Qualität werden heute bei Berger Gewinde bis M36 prozesssicher geformt. Bild: Michael Hobohm

  • Bild: Michael Hobohm

    Bild: Michael Hobohm

  • Bild: Michael Hobohm 6 Haben das Gewindeformen bis M36 gemeinsam umgesetzt: Anwendungstechniker Reinhard Meier, Maschinenbediener Bojan Stevanovic, Inhaber Karl Berger, Schichtleiter Matthias Nussbaumer und Außendienstmitarbeiter Hans-Jürgen Donauer (von links).

    Bild: Michael Hobohm 6 Haben das Gewindeformen bis M36 gemeinsam umgesetzt: Anwendungstechniker Reinhard Meier, Maschinenbediener Bojan Stevanovic, Inhaber Karl Berger, Schichtleiter Matthias Nussbaumer und Außendienstmitarbeiter Hans-Jürgen Donauer (von links).

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Tel.: 09123-186-259
Fax: -14313

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