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maschine+werkzeug 09/2017

Von 10 auf 700

Extra Präzisionswerkzeuge

Bohren/Reiben - Leichtbau und Downsizing des Motors bei immer höheren Leistungen haben auch Auswirkungen auf den Werkstoff. Um Aluminium-Sinterstahl und Aluminium-Guss sicher zu bearbeiten, hat Mapal einen neuen Schneidstoff entwickelt.

Mapal hat einen neuen Schneidstoff für die Mischbearbeitung entwickelt. Bild: Mapal

Vor einigen Jahren fertigten viele Automobilhersteller die obere Halbschale der Kurbelwellenlagergasse aus Aluminium statt aus dem davor verwendeten Gusseisen. Dafür hatte Mapal ISO-Wendeschneidplatten zum Aufbohren der Kombination Aluminium-Guss entwickelt, die erfolgreich eingesetzt wurden.

Heute ist die Entwicklung aufgrund des Downsizings des Motors noch einen Schritt weiter: Neben der oberen Halbschale aus Aluminium setzen Hersteller heute für die untere Halbschale vermehrt auf Sinterstahl statt auf Gusseisen. Dieser Stahl weist eine höhere Festigkeit als Guss auf und eignet sich deshalb besser für die höheren Belastungen. Mit dem Einzug des Sinterstahls in die Motorfertigung war auf dem Markt keine ISO-Wendeschneidplatte verfügbar, die den Anforderungen bei der Bearbeitung der Kombination Aluminium-Sinterstahl gerecht wurde.

Das liegt vor allem an der chemischen Reaktion, die zwischen der Eisenlegierung und dem Aluminium stattfindet. Bei der Bearbeitung hat sich eine feste Phase auf der Schneide abgesetzt, die dafür sorgte, dass diese nach wenigen Bearbeitungen gebrochen ist. Um die chemische Reaktion zu verhindern, hat Mapal einen völlig neuen Schneidstoff entwickelt. Mit diesem wird die Mischbearbeitung – sowohl bei der Kombination Aluminium-Guss als auch bei Aluminium-Sinterstahl – prozesssicher realisiert. Die ISO-Wendeschneidplatten funktionieren sowohl im Guss- beziehungsweise Stahlteil der Kurbelwellenlagergassen als auch im Aluminiumteil.


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Unternehmensinformation

MAPAL Dr. Kress KG Präzisionswerkzeuge

Obere Bahnstraße 13
DE 73430 Aalen
Tel.: 07361-585-0
Fax: 07361-585-1029

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