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maschine+werkzeug 10/2011

Verfahren optimiert

Titel

Horn - Die Zusammenarbeit zwischen Anwender und Horn, dem Werkzeuglieferanten, wirkte sich bei der Herstellung von Getriebeteilen für Mähdrescher auf die Zeit- und Kostenbetrachtungen sowie die Produktqualität und die Prozesssicherheit sehr positiv aus.

Hartdrehen verdrängt Schleifen

Die in der Randzone auf 40 bis 50 HRC gehärtete Getriebewelle aus dem Material EN-GJS 500 (GGG 50) wird mit einer Durchmesserzugabe von einem Millimeter zur weiteren Bearbeitung angeliefert. Als fertiges Teil muss das immerhin 19 kg schwere Werkstück einen Durchmesser von 88,9 mm bis 88,875 mm und einen Mittenrauhwert von Ra 1,2 µm aufweisen. Die Bearbeitungslänge in Richtung Bund beträgt etwa 260 mm. Sie endet dort mit einem Auslaufradius von 8 ± 0,2 mm. Da im Bereich der Wellenstirnseite noch eine Nut einzustechen ist, sind 36 ± 5 mm des Wellenanfangs nicht gehärtet.

Der bisherige Arbeitsablauf, Drehen bis auf eine Schleifzugabe von 0,3 mm, war Peter Lannoye zu zeitintensiv und zu teuer. Er versuchte deshalb, diesen Arbeitsablauf mit handelsüblichen ISO-Platten in Hartmetall- und CBN-Ausführungen zu rationalisieren. Leider mit wenig Erfolg, da die ISO-Platten eines weltbekannten Werkzeugherstellers nur für eine Standmenge von ein bis zwei Wellen reichten. Außerdem ließ sich der Ra-Wert ≤ 1,2 µm wegen des Übergangs von weich zu hart nicht einhalten.

  • Bild 2: Verfahren optimiert

    Bild 2: Verfahren optimiert

  • Flanschseite der Getriebewelle mit Innenverzahnung. Rechts an der Welle ist die weiche Stelle erkennbar.

    Flanschseite der Getriebewelle mit Innenverzahnung. Rechts an der Welle ist die weiche Stelle erkennbar.

  • Peter Lannoye, Tool Engineer bei New Holland, und Kees van Bers, Horn, entwickelten gemeinsam die Strategie und die Werkzeuge zum Bearbeiten der Getriebewellen und Riemenscheiben (v.l.).

    Peter Lannoye, Tool Engineer bei New Holland, und Kees van Bers, Horn, entwickelten gemeinsam die Strategie und die Werkzeuge zum Bearbeiten der Getriebewellen und Riemenscheiben (v.l.).

  • Dank der Horn-Werkzeuge sind Mähdrescherteile rasch produziert. Der Fräser 314 (a) dient zum Herstellen der Schmiernuten, während das Stoßwerkzeug (b) für die Innenverzahnung der Getriebewelle benötigt wird.

    Dank der Horn-Werkzeuge sind Mähdrescherteile rasch produziert. Der Fräser 314 (a) dient zum Herstellen der Schmiernuten, während das Stoßwerkzeug (b) für die Innenverzahnung der Getriebewelle benötigt wird.

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Unternehmensinformation

Paul Horn GmbH Hartmetall Werkzeugfabrik

Unter dem Holz 33-35
DE 72072 Tübingen
Tel.: 07071-7004-0
Fax: -72893

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