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maschine+werkzeug 02/2019

Universell und prozesssicher

Werkzeuge

Bohren – Mit dem Hochleistungsbohrer WTX-Ti reagiert Ceratizit auf den Wandel auf dem Werkstoffmarkt. Beim Bearbeiten schwer zerspanbarer Materialien zeigt das universelle Werkzeug seine Stärken.

Die enorme Festigkeit von schwer zerspanbaren Werkstoffen stellt hohe Anforderungen an das Werkzeug. Gerade bei der Bearbeitung von Titan, das sich durch eine niedrige Wärmeleitfähigkeit und hohe Zugfestigkeit auszeichnet, werden die Werkzeuge thermisch und mechanisch extrem stark beansprucht, sodass sie einem äußerst hohen Verschleiß unterliegen. Zudem werden die Schneiden sehr starken Belastungen ausgesetzt, da die Zerspanung insbesondere bei der Bohrbearbeitung zu hohen Schnittkräften führt. Für die Bearbeitung eignen sich demnach Werkzeuge mit einer besonderen Beschichtung, die sich durch hohe Warmhärte und thermische Beständigkeit auszeichnet. Ein Paradebeispiel dafür ist der WTX-Ti von Ceratizit. Der Hochleistungsbohrer wurde aufgrund des Wandels auf dem Werkstoffmarkt entwickelt und begeistert laut Ceratizit durch seine Performance in schwer zerspanbaren Materialien wie etwa hochfesten und säurebeständigen Stählen, Titan oder hochwarmfesten Superlegierungen.

Bereits bewährt

Seit seiner Einführung auf der EMO 2017 hat sich der Bohrer in vielen Produktionen bewährt und ist die passende Wahl, wenn Hochleistungen bei der Zerspanung von Werkstoffen mit hoher Festigkeit erforderlich sind. Das Entwicklerteam von Ceratizit hat mit dem WTX-Ti im Grunde auf die Bedürfnisse seiner Kunden reagiert und das Werkzeug den Anforderungen entsprechend ausgelegt. »Wichtig war uns, dass wir einen leistungsfähigen Bohrer entwickeln, der nicht nur in Titan und Inconel funktioniert«, erklärt Felix Meggle, zuständiger Produktmanager für den Bereich Bohren bei Ceratizit, und ergänzt: »Bei der Entwicklung lag unser Augenmerk darauf, dass der WTX-Ti auch bei der Bearbeitung von austenitischen und martensitischen Edelstählen sowie Hastelloy Spitzenergebnisse liefert.«
Bei allen Neuproduktentwicklungen von Ceratizit stehen immer der Kunde und dessen Bedürfnisse im Fokus. Neben der Universalität des Bohrers spielten deshalb Prozesssicherheit und Produktivitätssteigerung bei der Entwicklung des WTX-Ti eine übergeordnete Rolle. Keine leichte Aufgabe, wie Felix Meggle bemerkt.
»Bei der Bearbeitung von hochwarmfesten Superlegierungen haben wir sehr hohe Temperaturen an der Schneidkante und zudem sind die Werkstoffe extrem abrasiv. Das Werkzeug muss also sehr schnittfreudig und gleichzeitig äußerst stabil sein, um Standzeiten zu bringen«, betont er.

Hoher Verschleiß

Laut Meggle wurden früher häufig VA-Bohrer beispielsweise für die Bearbeitung von Inconel eingesetzt, weil diese sehr scharf sind. Sie stellen allerdings keine optimale Lösung dar, denn die Hitze und die hohe Abrasivität führen beim Einsatz schnell zu Ausbrüchen am Werkzeug. Um diesen Verschleiß zu reduzieren, wurden beim WTX-Ti einige Optimierungen vorgenommen. So ist es mit mikrogeometrischen Kantenschutzverrundungen gelungen, eine sehr scharfe und gleichzeitig sehr stabile Schneide zu erzeugen, die den hohen Belastungen standhält.
Die polierten Spannuten beim WTX-Ti sorgen für einen sicheren Späneabtransport sowie für weniger Reibung des Spans in der Spankammer und verringern somit die Temperaturentwicklung.

  • Der WTX-Ti bringt Höchstleistungen bei der Zerspanung von schwer zerspanbaren Materialien wie etwa hochfesten und säurebeständigen Stählen, Titan oder hochwarmfesten Superlegierungen. Bild: Ceratizit

    Der WTX-Ti bringt Höchstleistungen bei der Zerspanung von schwer zerspanbaren Materialien wie etwa hochfesten und säurebeständigen Stählen, Titan oder hochwarmfesten Superlegierungen. Bild: Ceratizit

  • Felix Meggle, zuständiger Produktmanager für den Bereich Bohren bei Ceratizit: »Wichtig war uns ein 
Bohrer, der nicht nur in Titan und Inconel funktioniert.« Bild: Ceratizit

    Felix Meggle, zuständiger Produktmanager für den Bereich Bohren bei Ceratizit: »Wichtig war uns ein Bohrer, der nicht nur in Titan und Inconel funktioniert.« Bild: Ceratizit

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