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maschine+werkzeug 01-02/2009

Und es geht doch!

Kräftige Investitionen für den Werkzeugbau

Jahrelang ging das Gerücht um, dass der deutsche Werkzeugbau nicht bezahlbar sei, weil es sich halt um eine typische handwerkliche Tätigkeit mit hohen Lohnkosten handle. Dieses Gerücht widerlegt der Audi-Werkzeugbau mit der Umsetzung des Audi-Produktionssystems.

Traditions-Werkzeugbau: Start mit NSU-Motorrädern

Neckarsulm blickt auf eine lange Tradition in Sachen Werkzeugbau zurück, wie ein Blick auf die Mitarbeiter beweist, von denen einige bereits in der dritten Generation Werkzeuge für Audi bauen. Ihre Großväter arbeiteten allerdings teilweise noch für die NSU Vereinigte Fahrzeugwerke, die damals Motorräder herstellten. Anfangs der 90er-Jahre drohte Neckarsulm zusammen mit Ingolstadt das Aus. Es folgte das Zusammenlegen der beiden Werkzeugbau-Standorte zu einer Spartenorganisation, die sich seitdem auch im freien Wettbewerb messen muss. Heute stammen aus Neckarsulm nahezu alle Werkzeuge und Anlagen für die Anbauteile der Audi-Fahrzeuge, also für Front- und Heckklappen, Kotflügel und teilweise auch für Türen.

Zum Standort: In Neckarsulm entwickeln und produzieren rund 13000 Menschen die Modelle Audi A4, Audi A6 und Audi A6 Avant, allroad quattro, Audi A8, sowie Audi RS4 und RS6 und den Sportwagen R8. Das Werksgelände erstreckt sich über eine Fläche von über 140 Fußballfeldern (rund eine Million Quadratmeter). Der Standort beherbergt neben der Produktion von Automobilen die technische Entwicklung, das Aluminium- und Leichtbau-Zentrum, die Motorenentwicklung und den Firmensitz der Audi-Tochter quattro.

www.audi.com

  • »Die18 Millionen Euro stecken wir gerne in diesen Werkzeugbau, denn er ist Teil unserer Zukunft.« Frank Drewes, Vorstand Produktion bei Audi

    »Die18 Millionen Euro stecken wir gerne in diesen Werkzeugbau, denn er ist Teil unserer Zukunft.« Frank Drewes, Vorstand Produktion bei Audi

  • »Ziel ist es, unsere Werkzeuge noch schneller, produktiver und hochwertiger zu bauen als bisher.« Hubert Waltl, Leiter des Werkzeugbau-Konzernverbundes im VW-Konzern

    »Ziel ist es, unsere Werkzeuge noch schneller, produktiver und hochwertiger zu bauen als bisher.« Hubert Waltl, Leiter des Werkzeugbau-Konzernverbundes im VW-Konzern

  • »Beim Werkzeugbau handelt es sich um eine reine Unikatfertigung.« Hubert Waltl (rechts), Leiter des Werkzeugbau-Konzernverbundes im VW-Konzern

    »Beim Werkzeugbau handelt es sich um eine reine Unikatfertigung.« Hubert Waltl (rechts), Leiter des Werkzeugbau-Konzernverbundes im VW-Konzern

  • Der Werkzeugbau von Audi in Ingolstadt wird für die synchrone Fertigung kräftig erweitert. Zudem investiert die VW-Tochter in der Zerspanung und der Pressentechnologie. Engineering-Ingenieure entwickeln direkt im Werkzeugbau.

    Der Werkzeugbau von Audi in Ingolstadt wird für die synchrone Fertigung kräftig erweitert. Zudem investiert die VW-Tochter in der Zerspanung und der Pressentechnologie. Engineering-Ingenieure entwickeln direkt im Werkzeugbau.

  • Bild 5: Und es geht doch!

    Bild 5: Und es geht doch!

  • Bild 6: Und es geht doch!

    Bild 6: Und es geht doch!

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