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maschine+werkzeug 01-02/2009

Und es geht doch!

Kräftige Investitionen für den Werkzeugbau

Jahrelang ging das Gerücht um, dass der deutsche Werkzeugbau nicht bezahlbar sei, weil es sich halt um eine typische handwerkliche Tätigkeit mit hohen Lohnkosten handle. Dieses Gerücht widerlegt der Audi-Werkzeugbau mit der Umsetzung des Audi-Produktionssystems.

Ausgesprochene Chefsache

Diese für den Werkzeugbau revolutionären Veränderungen gibt es aber nur in einem Unternehmen, in dem diese Sparte nicht unter ›ferner liefen‹ hinter anderen Bereichen rangiert. Dass es sich bei Audi um eine Chefsache handelt, betont etwa Frank Dreves. Für den Audi-Vorstand Produktion spielt »der Werkzeug- und Formenbau eine mehr als besondere Rolle«. Er sieht ihn als »Garant für Verwirklichung eines sehr anspruchsvollen Designs«. Der Audi-Werkzeugbau verfüge über die entsprechende Methodenkompetenz, die für die Herstellbarkeit der Wünsche der Designer sorge.

Ein entscheidender Faktor im Produktionsentstehungsprozess sei aber auch die Zeit. Daher geschehe der Werkzeugbau nun in einem synchronen Produktionssystem. Frank Dreves: »Die 18 Millionen Euro haben wir gerne in diesen Werkzeugbau gesteckt, denn er ist ein Teil unserer Zukunft. Unsere altbewährten Produktionsprinzipien wurden hier in hervorragender Weise in einer Einzelteilfertigung umgesetzt.«

  • »Die18 Millionen Euro stecken wir gerne in diesen Werkzeugbau, denn er ist Teil unserer Zukunft.« Frank Drewes, Vorstand Produktion bei Audi

    »Die18 Millionen Euro stecken wir gerne in diesen Werkzeugbau, denn er ist Teil unserer Zukunft.« Frank Drewes, Vorstand Produktion bei Audi

  • »Ziel ist es, unsere Werkzeuge noch schneller, produktiver und hochwertiger zu bauen als bisher.« Hubert Waltl, Leiter des Werkzeugbau-Konzernverbundes im VW-Konzern

    »Ziel ist es, unsere Werkzeuge noch schneller, produktiver und hochwertiger zu bauen als bisher.« Hubert Waltl, Leiter des Werkzeugbau-Konzernverbundes im VW-Konzern

  • »Beim Werkzeugbau handelt es sich um eine reine Unikatfertigung.« Hubert Waltl (rechts), Leiter des Werkzeugbau-Konzernverbundes im VW-Konzern

    »Beim Werkzeugbau handelt es sich um eine reine Unikatfertigung.« Hubert Waltl (rechts), Leiter des Werkzeugbau-Konzernverbundes im VW-Konzern

  • Der Werkzeugbau von Audi in Ingolstadt wird für die synchrone Fertigung kräftig erweitert. Zudem investiert die VW-Tochter in der Zerspanung und der Pressentechnologie. Engineering-Ingenieure entwickeln direkt im Werkzeugbau.

    Der Werkzeugbau von Audi in Ingolstadt wird für die synchrone Fertigung kräftig erweitert. Zudem investiert die VW-Tochter in der Zerspanung und der Pressentechnologie. Engineering-Ingenieure entwickeln direkt im Werkzeugbau.

  • Bild 5: Und es geht doch!

    Bild 5: Und es geht doch!

  • Bild 6: Und es geht doch!

    Bild 6: Und es geht doch!

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