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maschine+werkzeug 01-02/2009

Und es geht doch!

Kräftige Investitionen für den Werkzeugbau

Jahrelang ging das Gerücht um, dass der deutsche Werkzeugbau nicht bezahlbar sei, weil es sich halt um eine typische handwerkliche Tätigkeit mit hohen Lohnkosten handle. Dieses Gerücht widerlegt der Audi-Werkzeugbau mit der Umsetzung des Audi-Produktionssystems.

Kräftige Investition

Am Standort in Neckarsulm wurde für knapp 18 Millionen Euro ein neuer Werkzeugbau offiziell eingeweiht und dort auch das synchrone Audi-Produktionssystem etabliert. Dieser Investition folgt eine weitere mit kräftigen 20 Millionen Euro, die zur Erweiterung des Werkzeugbaus in Ingolstadt dient, und um dort die synchrone Fertigung weiter auszubauen.

Zudem stehen noch weitere Investitionen in der Zerspanung und in der Pressentechnologie an. Erklärtes Ziel ist es bei Audi, die eigenen Werkzeuge noch schneller, produktiver und qualitativ hochwertiger als bisher bauen zu können.

Damit plant Audi für den Beobachter Erstaunliches mit seinem Werkzeugbau. Während andere diesen intern abspecken, baut ihn die VW-Tochter mit dem Ziel ›weltbester Werkzeugbau‹ aus. Die hierfür erfolderlichen Erfolgsrezepte stammen vom ›Chefkoch‹ Hubert Waltl.

Das erste ist die mit 18 Millionen Euro dotierte Investition in Neckarsulm. Ein neuer Werkzeugbau und das synchrone Produktionssystem von Audi sind nun dort beheimatet. Die zum Einsatz kommenden Pressen stammen von Müller-Weingarten und Dieffenbacher, das Gros der Groß-Fräsmaschinen von Heyligenstaedt sowie von Droop und Rein und die Mittelfräsmaschinen von Deckel-Maho (DMG). Weiter verfügt das Werk über Roboter von KUKA und eine Exporitfräse von Bornemann. Zudem ist der Blick für die Zukunft an diesem Standort bereits geschärft, da weitere Investitionen in Pressen und Bearbeitungsmaschinen geplant sind.

Auch die 20 Millionen Euro schwere Erweiterung in Ingolstadt gehört laut Hubert Waltl zum angestrebten Ziel der Sparte Werkzeugbau, die mit 1700 Mitarbeitern einen Spartenumsatz von 400 Millionen Euro erzielt.

  • »Die18 Millionen Euro stecken wir gerne in diesen Werkzeugbau, denn er ist Teil unserer Zukunft.« Frank Drewes, Vorstand Produktion bei Audi

    »Die18 Millionen Euro stecken wir gerne in diesen Werkzeugbau, denn er ist Teil unserer Zukunft.« Frank Drewes, Vorstand Produktion bei Audi

  • »Ziel ist es, unsere Werkzeuge noch schneller, produktiver und hochwertiger zu bauen als bisher.« Hubert Waltl, Leiter des Werkzeugbau-Konzernverbundes im VW-Konzern

    »Ziel ist es, unsere Werkzeuge noch schneller, produktiver und hochwertiger zu bauen als bisher.« Hubert Waltl, Leiter des Werkzeugbau-Konzernverbundes im VW-Konzern

  • »Beim Werkzeugbau handelt es sich um eine reine Unikatfertigung.« Hubert Waltl (rechts), Leiter des Werkzeugbau-Konzernverbundes im VW-Konzern

    »Beim Werkzeugbau handelt es sich um eine reine Unikatfertigung.« Hubert Waltl (rechts), Leiter des Werkzeugbau-Konzernverbundes im VW-Konzern

  • Der Werkzeugbau von Audi in Ingolstadt wird für die synchrone Fertigung kräftig erweitert. Zudem investiert die VW-Tochter in der Zerspanung und der Pressentechnologie. Engineering-Ingenieure entwickeln direkt im Werkzeugbau.

    Der Werkzeugbau von Audi in Ingolstadt wird für die synchrone Fertigung kräftig erweitert. Zudem investiert die VW-Tochter in der Zerspanung und der Pressentechnologie. Engineering-Ingenieure entwickeln direkt im Werkzeugbau.

  • Bild 5: Und es geht doch!

    Bild 5: Und es geht doch!

  • Bild 6: Und es geht doch!

    Bild 6: Und es geht doch!

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