nach oben
maschine+werkzeug 01-02/2009

Und es geht doch!

Kräftige Investitionen für den Werkzeugbau

Jahrelang ging das Gerücht um, dass der deutsche Werkzeugbau nicht bezahlbar sei, weil es sich halt um eine typische handwerkliche Tätigkeit mit hohen Lohnkosten handle. Dieses Gerücht widerlegt der Audi-Werkzeugbau mit der Umsetzung des Audi-Produktionssystems.

Verschwendung beseitigen

Besonders in Krisenzeiten werden effektive Lösungen benötigt, die den steigenden Anforderungen gerecht werden und dennoch mit den gleichen Ressourcen eine Leistungssteigerung erbringen können. Dazu zählen Begriffe wie ›lean production‹ oder ›getaktete Fertigung‹. Doch ob dies ein geeigneter Schlüssel für den Ausweg aus der Krise ist, steht nicht von vornherein fest.

Nicht nur in Krisenzeiten sollte jedes Instrument genutzt werden, das eine unnötige Verschwendung beseitigt und dabei die Produktivität steigert und so Kosten senkt. Der kontinuierliche Verbesserungsprozess, kurz KVP, von Audi ist dabei ein exzellentes Mittel, mit allen Prozessbeteiligten in Workshops verschiedene Abläufe zu hinterfragen und zu optimieren. Dies reicht von einfachen Arbeitserleichterungen für die Mitarbeiter an Bearbeitungsmaschinen bis hin zu standortübergreifenden Arbeitsabläufen. Diese Maßnahmen führen zu deutlichen Verbesserungen von Qualität, Ergonomie, Durchlaufzeit und Kosten. Als einer der EDV-Pioniere auf dem Gebiet der Angebotskalkulation war die wachsende Bedeutung derartiger Werkzeuge bereits im Fokus. Hierzu zählt die breitere Nutzung von Softwareanwendungen. EDV-Werkzeuge, wie etwa die Schmale-Software, können zu den überlebenswichtigen Instrumenten eines jeden Werkzeugbauers zählen.

Der Konkurrenzdruck in der heutigen Zeit bedingt, dass Angebote schnell und präzise abgegeben werden können. Von daher werden EDV-Hilfsmittel benötigt, die in der Lage sind, Kalkulationen schnell zu erstellen.

  • »Die18 Millionen Euro stecken wir gerne in diesen Werkzeugbau, denn er ist Teil unserer Zukunft.« Frank Drewes, Vorstand Produktion bei Audi

    »Die18 Millionen Euro stecken wir gerne in diesen Werkzeugbau, denn er ist Teil unserer Zukunft.« Frank Drewes, Vorstand Produktion bei Audi

  • »Ziel ist es, unsere Werkzeuge noch schneller, produktiver und hochwertiger zu bauen als bisher.« Hubert Waltl, Leiter des Werkzeugbau-Konzernverbundes im VW-Konzern

    »Ziel ist es, unsere Werkzeuge noch schneller, produktiver und hochwertiger zu bauen als bisher.« Hubert Waltl, Leiter des Werkzeugbau-Konzernverbundes im VW-Konzern

  • »Beim Werkzeugbau handelt es sich um eine reine Unikatfertigung.« Hubert Waltl (rechts), Leiter des Werkzeugbau-Konzernverbundes im VW-Konzern

    »Beim Werkzeugbau handelt es sich um eine reine Unikatfertigung.« Hubert Waltl (rechts), Leiter des Werkzeugbau-Konzernverbundes im VW-Konzern

  • Der Werkzeugbau von Audi in Ingolstadt wird für die synchrone Fertigung kräftig erweitert. Zudem investiert die VW-Tochter in der Zerspanung und der Pressentechnologie. Engineering-Ingenieure entwickeln direkt im Werkzeugbau.

    Der Werkzeugbau von Audi in Ingolstadt wird für die synchrone Fertigung kräftig erweitert. Zudem investiert die VW-Tochter in der Zerspanung und der Pressentechnologie. Engineering-Ingenieure entwickeln direkt im Werkzeugbau.

  • Bild 5: Und es geht doch!

    Bild 5: Und es geht doch!

  • Bild 6: Und es geht doch!

    Bild 6: Und es geht doch!

1 | 0

Anzeige - das nächste Bild wird in Sekunden angezeigt - überspringen

Anzeige - das nächste Bild wird in Sekunden angezeigt - überspringen


Inhaltsverzeichnis
Unternehmensinformation

Audi AG

Auto-Union-Straße 1
DE 85045 Ingolstadt
Tel.: 0841-89-0

Pressebüro Dipl.-Ing. Nikolaus Fecht Technik-Texte à la carte

Husemannstraße 29
DE 45879 Gelsenkirchen
Tel.: +49 - 209 - 26575
Fax: +49 - 209 - 143122

Diese Beiträge könnten Sie auch interessieren
keine Kommentare
Diesen Artikel kommentieren





Über die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zum Zweck der Kommentierung von Inhalten informiert Sie unsere Datenschutzerklärung.
Aktuelle Videos

VDW: Konnektivität für Industrie 4.0


Zu den Videos

Newsletter

Sie wollen immer top-aktuell informiert sein? Dann abonnieren Sie jetzt den kostenlosen Newsletter!

Hier kostenlos anmelden

Aktuellen Newsletter ansehen

Basics
Zur Übersicht aller Basics