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maschine+werkzeug 07/2014

Standzeit-Vorteil durch Cermet

Technik - Werkzeuge

Reiben - Durch den Einsatz spezieller Reibahlen der HAM Standard-Produktvertriebsgesellschaft erzielt Trissler & Kielkopf deutliche Produktivitätsvorteile: Die Stand- und Bearbeitungszeiten beim Reibevorgang haben sich verbessert.

Cermetkopf auf VHM-Schaft

Die Neuheit besteht aus einem speziell hergestellten Cermetkopf, der in einem Spezialverfahren mit einem VHM-Schaft zusammengeführt wird. Eine Innenkühlung an Werkzeug und Spannhülse sorgt dafür, dass die Späne sauber entsorgt werden. »Das Kühlmittel gelangt sauber an die Schneide und die Späne werden zuverlässig abgeführt. Das ist beim Einsatz von Reibahlen eine extrem wichtige Voraussetzung«, sagt Schweikart.

Die Reibahle wird in eine Spannhülse eingeführt und in einem handelsüblichen Hydrodehn-Spannfutter verbaut. Das gewährleistet eine hohe Rundlaufgenauigkeit. In der Neuentwicklung steckt laut Schweikart eine Menge Spezialwissen und intensive Entwicklungsarbeit. Doch die Anstrengungen haben sich gelohnt. Achim Schweikart: »Mit dieser Reibahle sind wir Marktführer.« Die Reibahlen lassen sich mit jedem Durchmesser kundenspezifisch herstellen.

Erste Tests führten die Präzisionswerkzeug-Spezialisten beim Strickmaschinen-Hersteller Stoll durch, wie Trissler & Kielkopf langjähriger Hartmann-Kunde. »In Reutlingen war man von den Testergebnissen begeistert. Stoll war gleich von Anfang an von der langen Standzeit der Werkzeuge überzeugt«, so Schweikart. »Deshalb habe ich unsere Neuheit auch Trissler & Kielkopf angeboten.«

Geschäftsführer Peter Dorau setzte die Reibahle zur Bearbeitung der Teile für Stoll ein. Mit gleich guten Ergebnissen wie beim Auftraggeber. »Die ganze Sache geht jetzt wesentlich schneller über die Bühne. Bei Durchmessern von 3P7 und 3E8 erreichen wir Vorschübe von 2500 Millimetern pro Minute. Wir haben bei der Bearbeitungszeit des Reibens eine Verbesserung um den Faktor fünf erzielt«, freut sich Peter Dorau.

Auch vom Durchhaltevermögen der Reibahlen war Dorau begeistert. »Bei niedrig legierten Stählen wie beispielsweise 16MnCr5 hat sich die Standzeit um den Faktor fünf und mehr erhöht.« Waren früher 5000 bis 6000 Einsätze pro Reibahle bis zum Verschleiß üblich, sind heute zwischen 25000 und 30000 realisierbar, ehe das Werkzeug ausgetauscht werden muss.

Hier geht es zu den Reibahlen von HAM.

  • Reibahle mit Spannhülse und in einbaufertigem Zustand (links).

    Reibahle mit Spannhülse und in einbaufertigem Zustand (links).

  • Die Reibahle sollte in einem Hydrodehn-Spannfutter verbaut werden. Dadurch ist eine sehr hohe Rundlaufgenauigkeit gewährleistet.

    Die Reibahle sollte in einem Hydrodehn-Spannfutter verbaut werden. Dadurch ist eine sehr hohe Rundlaufgenauigkeit gewährleistet.

  • Die innovative Reibahle im Einsatz bei der Bearbeitung von Metallplatten für Strickmaschinen.

    Die innovative Reibahle im Einsatz bei der Bearbeitung von Metallplatten für Strickmaschinen.

  • Nehmen die Bearbeitungsergebnisse unter die Lupe (v.l.): Christel Dorau, Achim Schweikart, Technische Beratung und Verkauf HAM Standard-Produktvertriebsgesellschaft Hartmann und Peter Dorau, Geschäftsführer von Trissler & Kielkopf.

    Nehmen die Bearbeitungsergebnisse unter die Lupe (v.l.): Christel Dorau, Achim Schweikart, Technische Beratung und Verkauf HAM Standard-Produktvertriebsgesellschaft Hartmann und Peter Dorau, Geschäftsführer von Trissler & Kielkopf.

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Unternehmensinformation

HAM GmbH Hartmetallwerkzeugfabrik Andreas Maier GmbH

Stegwiesen 2
DE 88477 Schwendi-Hörenhausen
Tel.: 07347-61-0
Fax: -142

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