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10.09.2012

Spanlos zur Oberflächengüte

Technik - Werkzeuge

Oberflächentechnik - Die Herstellung von Oberflächen mit geringer Rautiefe ist oft mit hohen Kosten und entsprechendem Zeitaufwand verbunden. Ecoroll zeigt Wege auf, wie sich Top-Oberflächen in kurzer Zeit erzeugen lassen.

Schleif- und Honmaschinen sowie Reibahlen sind in der Regel angesagt, wenn Werkstücke mit bester Oberflächenqualität und Formgenauigkeit verlangt werden. Der Nachteil dieser Verfahren ist, dass sie lange Einstellzeiten benötigen, ehe der Vorgang zuverlässig vonstattengeht. Zudem wird es in der Regel teuer, wenn das Teil auf die Schleifmaschine muss.

Top-Oberflächen

Überlegungen dieser Art werden hinfällig, wenn die besonderen Lösungen von Ecoroll zum Einsatz kommen. Das Unternehmen aus Celle hat spanlos arbeitende Werkzeuge entwickelt, die es erlauben, ohne großen Aufwand Oberflächen mit geringen Rautiefen von Rz 0,2 bis Rz 3 und hohem Profiltraganteil zu erzeugen. Diese Oberflächen besitzen hervorragende Eigenschaften wie gute Gleitfähigkeit, hohen Verschleißwiderstand und hohe mechanische Belastbarkeit. Das Geheimnis dieser wirtschaftlichen Technik: Rotierende Kugeln beziehungsweise Walzen wirken auf die feinen Riefen an der Oberfläche des Werkstücks, indem an der Kontaktzone zwischen Werkzeug und Werkstück der Werkstoff plastisch zum Fließen gebracht wird.

Das ›Fließen‹ eines Materials geschieht physikalisch immer dann, wenn dessen Streckgrenze überschritten wird. Durch diesen Effekt werden Materialüberhöhungen, also die Rautiefenspitzen, nach unten gedrückt. Dieses nach unten wandernde Material füllt die Rautiefentäler von unten her auf, sodass sich der Traganteil des Werkstücks sowie dessen Rautiefe gravierend verbessern.

Die Maß- und Formgenauigkeit des Werkstücks erfolgt dabei alleine durch die vorausgehende spanende Bearbeitung. Dies bedeutet, dass sich Passungen vor dem Glattwalzen fertigstellen lassen, da per Glattwalzvorgang keine große Maßänderung mehr erfolgt. Der Glattwalzvorgang selbst kann unmittelbar nach der maßlichen Fertigbearbeitung des Werkstücks erfolgen, ohne dass das Werkstück zuvor auf eine andere Maschine umgespannt werden muss. Durch die Bearbeitung in einer Aufspannung ist das Glattwalzverfahren sehr wirtschaftlich und genau.

Die beim Glattwalzen erfolgte Kaltverfestigung sorgt dafür, dass derart behandelte Oberflächen wesentlich fester sind, als es im Ausgangszustand der Fall war. Der Grund ist, dass bei zerspanenden Verfahren, wie Honen oder Schleifen, die Materialspitzen ›abgeschert‹ werden, wohingegen beim Glattwalzen das überstehende Material eingeebnet wird. Die höhere Versetzungsdichte sorgt dafür, dass sich Dehngrenze und Festigkeit des Oberflächenmaterials erhöhen. Dieser Effekt kommt der Betriebssicherheit des Teiles zugute, da Rissbildung und Risswachstum gehemmt werden.

  • Festwalzwerkzeuge für Außenkorrekturen folgen der vorgegebenen Werkstückform.

    Festwalzwerkzeuge für Außenkorrekturen folgen der vorgegebenen Werkstückform.

  • Schälwerkzeuge von Ecoroll weiten vorhandene Bohrungen exakt auf.

    Schälwerkzeuge von Ecoroll weiten vorhandene Bohrungen exakt auf.

  • Der Druck beim Festwalzen stammt vom Hydraulikaggregat.

    Der Druck beim Festwalzen stammt vom Hydraulikaggregat.

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Inhaltsverzeichnis
Unternehmensinformation

ECOROLL AG Werkzeugtechnik

Hans-Heinrich-Warnke Strasse 8
DE 29227 Celle
Tel.: 05141-9865-0
Fax: -881440

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