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maschine+werkzeug 03/2013

Schwierige Aufgabe

EXTRA

Fräser - Buko Technik hat sich auf den Prototypenbau spezialisiert. Eine besonders knifflige Zerspanaufgabe war nur mit einem Sonderfräser von Kopp Schleiftechnik lösbar.

Dieter Giebenhain, Geschäftsführer der Buko Technik GmbH, setzt einen Sonderfräser von Kopp Schleiftechnik ein.

Hier geht es zum Anbieter: www.kopp-schleiftechnik.de

Die Buko Technik GmbH aus dem hessischen Fränkisch-Crumbach baut Prototypen von Sondermaschinen für unterschiedliche Branchen und Industrien wie Pharmaunternehmen, die Dentaltechnik un den Maschinenbau.

Sonderfräser benötigt

Entsprechend breit gefächert sind die Anforderungen und auch die zu bearbeitenden Materialien, die von Stählen bis zu Aluminium reichen. Ein besonders kniffliges Projekt kam von einem Dentalhersteller: In eine Scheibe aus Aluminium sollte eine beidseitig umlaufende Nut mit je einem 45-Grad-Winkel eingebracht werden. Dass diese Anforderung nicht trivial sein würde, war schnell klar. »Mit herkömmlichen Fräsern sowie unter gängigen Bedingungen im Bearbeitungszentrum konnten wir das nicht lösen«, sagt Dieter Giebenhain, Geschäftsführer der Buko Technik GmbH.

Durch die jahrzehntelange Verbindung mit der Kopp Schleiftechnik GmbH waren Achim und Jürgen Kopp die richtigen Ansprechpartner für ein Spezialwerkzeug. Im nur wenige Kilometer entfernten Lindenfels-Winterkasten brüteten die Werkzeugmacher bei Kopp über der Werkstück-Zeichnung – und konstruierten einen passenden Sonderformfräser. »Als passende Lösung für Buko wählten wir einen Dreischneider mit 32 Millimeter Durchmesser. Dann ging es daran, die Geometrie so zu gestalten, dass sowohl die Stirn gut schneidet als auch die Schräge die beiden Fasen sauber fräst«, erläutert Jürgen Kopp, Technischer Leiter der Kopp Schleiftechnik GmbH.

Sowohl eine gute Spanbildung als auch die Späne schnell aus der Kontaktzone abzuführen; das stand ebenfalls im Pflichtenheft für das Werkzeug. »Würden sich Aufbauschneiden oder Aufschweißungen bilden, wäre die Präzision des Werkstücks gefährdet, was wir selbstverständlich nicht riskieren wollten«, so Kopp. Eine hinterschliffene Geometrie erhöht zum einen die Schneidkantenfestigkeit, zum anderen sorgt sie für beste Oberflächen im Bearbeitungsprofil.

Die Konstruktionsarbeit hat sich gelohnt. »Der Einsatz des Kopp-Sonderfräsers war ein voller Erfolg«, resümiert Giebenhain zufrieden. Durch seinen Einsatz konnten die entsprechenden Prototypen-Komponenten aus Aluminium überhaupt erst hergstellt werden. »Mit herkömmlichen Fräserlösungen wäre das nicht möglich gewesen«, so Giebenhain.

Unternehmensinformation

Kopp Schleiftechnik GmbH

Am Raupenstein 10
DE 64678 Lindenfels, Odenw
Tel.: 06255-9595-0
Fax: 06255-9595-139

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