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maschine+werkzeug 05/2010

Schaufelfüße präzise fräsen

EXTRA

Werkzeuge – Ceratizit hat mit Maximill 274 einen neuen Fräser speziell für die Bearbeitung von Turbinenschaufeln entwickelt. Die Wendeplatten des Fräsers haben acht Schneidkanten, die sich besonders für hochfeste Werkstoffe eignen.

Mit Maximill 274 hat Ceratizit einen Fräser für die Bearbeitung von Schaufelfüßen entwickelt.

Turbinen gehören zu den beeindruckendsten Maschinen überhaupt. Ihre mechanisch nutzbare Leistung kann bis zu 1600 Megawatt betragen. Die Turbinenschaufeln sind dabei beträchtlichen Belastungen ausgesetzt. Kritisch ist vor allem die hohe Betriebstemperatur in Kombination mit dem Kontakt zu aggressiven Medien, etwa heißem Dampf. Für die Turbinenschaufeln sind daher Werkstoffe notwendig, die eine hohe Beständigkeit gegen solche aggressiven Medien aufweisen, zum Beispiel rostfreie Chromstähle.

Diese Werkstoffe sind nach wie vor teuer; ihre Bearbeitung ist besonders aufwendig. Denn schon kleinste Oberflächenfehler auf den Turbinenschaufeln reduzieren bereits die Leistung, erhöhen die Wartungskosten und verkürzen die Lebensdauer der Turbine. Wegen der hohen Materialkosten und des hohen Zeitaufwandes bei der Bearbeitung können sich die Hersteller Ausschuss nicht leisten. Prozesssicherheit ist daher bei der Herstellung von Turbinenschaufeln die kritische Prozessgröße.

Da bei diesen Vorgängen Präzision extrem wichtig ist, hat Ceratizit mit Maximill 274 einen Fräser speziell für die prozesssichere und exakte Bearbeitung der Schaufelfüße entwickelt. Die Wendeplatten für Maximill 274 haben acht Schneidkanten, die sich besonders für hochfeste Werkstoffe eignen. Geringste Schnittkräfte sorgen für saubere Bauteiloberflächen und die Einhaltung von engen Toleranzen.

»Wir geben den Herstellern mit Maximill 274 ein Werkzeug für die spezifischen Herausforderungen von Turbinenschaufeln an die Hand. Die Einhaltung enger Toleranzen und die Erzielung besonders sauberer Oberflächen, selbst bei schwer zerspanbaren Materialien, stellt nun kein Problem mehr dar«, so Markus Krabichler, Produktmanager im Segment Maschinenbau & Transport.

Bei geringem Leistungsbedarf hat der neue Fräser von Ceratizit eine ausgesprochen hohe Laufruhe. Der Freiwinkel der Wendeschneidplatte von 25 Grad erlaubt eine günstige Einbaulage der Schneidplatte im Werkzeug. Aus dem leichten Handling und der guten Zugänglichkeit mit dem Schraubendreher ergeben sich geringe Rüstzeiten. Eine ausreichende Kühlung gewährleisten die Kühlmittelbohrungen und ermöglichen dadurch maximale Vorschübe.

www.ceratizit.com

Unternehmensinformation

CERATIZIT Austria GmbH

Metallwerk-Plansee-Str. 71
AT 6600 REUTTE/TIROL
Tel.: 00435672-200-0
Fax: -502

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