nach oben
maschine+werkzeug 09/2016

Scharfe Kanten

Extra Präzisionswerkzeuge

Fräsen - Zecha setzt bei der neuen Highend-Fräserlinie Iguana auf laserbearbeitete Schneidkanten. In Sachen Schneidkantendefinition und Schärfe will Zecha damit neue Dimensionen ermöglichen.

Im Vergleich: herkömmliche Werkzeuge und Zechas Highend-Fräserserie Iguana mit laserbearbeiteter Diamantschicht.

Der Einsatz von mehrschneidigen Diamantwerkzeugen mit scharfer Schneidkante ist bisher bei Durchmessern größer als 3Millimeter nur mit Diamantschneidstoffen, wie beispielsweise PKD, möglich. Bei kleineren Durchmessern werden überwiegend Werkzeuge mit Diamantbeschichtung eingesetzt, die bedingt durch den Schichtauftrag relativ große Schneidkantenradien aufweisen.

Um dennoch eine scharfe Schneidkante mit hoher Verschleißfestigkeit zu erhalten, hat sich in den vergangenen zwei Jahren die Lasertechnologie als Bearbeitungsmethode herauskristallisiert. »Sie erlaubt uns die Schneidkante aufs Extremste zu schärfen und zugleich die Härte und Festigkeit der Diamantschicht beizubehalten. Die Diamantschicht bleibt weiterhin geschlossen. Sie ist maßgebend für die Verschleißfestigkeit«, erklärt Nico Leibensperger aus der Entwicklungsabteilung bei Zecha.

Dank der über 50-jährigen Erfahrung in der Entwicklung und Produktion von Mikro-Zerspanwerkzeugen hat Zecha das Know-how, auch mittels Lasertechnologie Fräser mit hohem Nutzwert und langen Standzeiten herzustellen. Herausgekommen sind zweischneidige Kugel- und Torusfräser sowie ein dreischneidiger Schaftfräser in Durchmessern von 0,5 bis 3Millimeter, jeweils in 0,5-Millimeter-Abstufungen und einem axialen Winkel von 5Grad. Besonders dabei sind die gezielt herstellbaren Schneidkantenradien von 1Mikrometer.

»Wohlbemerkt bei geschlossener Diamantschicht, was bisher nur mit Radien oberhalb von 5Mikrometer machbar war. Unsere Fräser vereinen somit zwei wesentliche Eigenschaften, die sie optimal für die Zerspanung von NE-Metallen und Composits machen: Höchste Standzeiten dank der geschlossenen Schicht sowie geringere Schnittkräfte durch die scharfe und definierte Schneidkante«, erläutert Leibensperger.

Kaum etwas wird bei der CFK-Bearbeitung mehr gefürchtet als die Delamination, bei der sich die Schichten in Werkstoffverbunden voneinander lösen. Das schwächt das Bauteil und macht es im schlimmsten Fall unbrauchbar. »Vermieden wird das durch die spezielle Schneidengeometrie und -bearbeitung, da gleichzeitig die Wärmeentwicklung reduziert ist. Auch die Graphitbearbeitung profitiert durch bessere Form- und Maßhaltigkeit«, so Leibensperger.

www.zecha.de

Dokument downloaden
PDF Download
Scharfe Kanten

pdf-Datei, 0,6 MB

Unternehmensinformation

Zecha Hartmetall-Werkzeugfabrikation GmH

Benzstraße 2
DE 75203 Königsbach-Stein
Tel.: 07232-3022-0
Fax: -25

Diese Beiträge könnten Sie auch interessieren
keine Kommentare
Diesen Artikel kommentieren





Über die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zum Zweck der Kommentierung von Inhalten informiert Sie unsere Datenschutzerklärung.
Aktuelle Videos

Design-Tipps für Direktes Metall-Lasersintern (DMLS)


Zu den Videos

Newsletter

Sie wollen immer top-aktuell informiert sein? Dann abonnieren Sie jetzt den kostenlosen Newsletter!

Hier kostenlos anmelden

Aktuellen Newsletter ansehen

Basics
Zur Übersicht aller Basics