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maschine+werkzeug 08/2011

Rost & Co. zu Leibe gerückt

EXTRA

Korrosionsschutz - Das korrosionsbedingte Schadensaufkommen in Deutschland wird derzeit auf etwa 130 Milliarden Euro pro Jahr geschätzt. Der betriebswirtschaftliche Einfluss ist also enorm und verlangt nach Lösungen.

In den meisten Fällen sind eine korrosive Umgebungsatmosphäre (hohe Luftfeuchtigkeit, Aerosole) oder korrosive Flüssigkeiten (Salzwasser, chemische Verbindungen) korrosionsauslösende Faktoren. Vereinzelt tritt Korrosion auch durch die Bildung eines galvanischen Elements (Stromfluss bei unterschiedlichen Metallen in Gegenwart eines Elektrolyten) auf. Es lässt sich eine Vielzahl weiterer Ursachen identifizieren, zum Beispiel:

-Phasenunterschiede/Phasengrenzflächen

-Konzentrationsunterschiede (in Löchern, Spalten, unter Ablagerungen und Partikeln)

-Statische und dynamische Zugbeanspruchungen

-Direkter Kontakt unterschiedlicher Metalle

-Absorption von Wasserstoff

-Phaseneinschlüsse

-Inhomogenität im Werkstoff/Gefüge

Die atmosphärische Korrosion ist ein Prozess, der in einem Feuchtigkeitsfilm an der Metalloberfläche stattfindet. Dieser Film kann so dünn sein, dass er für das ›unbewaffnete‹ Auge nicht sichtbar ist. Die Korrosionsgeschwindigkeit kann mit steigender Luftfeuchtigkeit, zunehmender Verunreinigung der Atmosphäre durch korrosive Stoffe oder durch die Bildung von Kondenswasser stark beschleunigt werden.

Entscheidender Parameter für die Korrosionsbildung ist das herrschende Klima bezüglich Luftfeuchtigkeit und Temperatur. Bereits hier kann man mit richtigem Handeln Risiken minimieren.

Im Freien unterliegen Bauteile einem gravierenden atmosphärischen Einfluss. Bereits mit einer Überdachung kann man die Korrosionsgefahr eindämmen. In Innenräumen ist grundsätzlich von einem geringeren Korrosionsrisiko auszugehen, jedoch können eine schlechte Belüftung, hohe Luftfeuchten, Kondensationsprozesse et cetera trotz allem zu einer höheren Korrosionsgeschwindigkeit führen. Es gibt diverse Verfahren zur Korrosionsprüfung. Als sehr gängig gelten die Salzsprühnebel-Prüfungen, Klimakammer-Tests, Kondenswasser-Prüfklimate oder Kondenswasser-Wechselklima-Teste mit schwefeldioxidhaltiger Atmosphäre. Für Eisen-, Kupfer- und Aluminiumwerkstoffe existieren besondere Korrosionsprüfungen. Die Übertragbarkeit von Labor-Prüfverfahren in die Praxis ist nur bedingt gegeben, wie folgende Aspekte zeigen:

-Bei Kurzzeitprüfungen laufen zum Teil andere oder zusätzliche chemische Reaktionen ab

-Der zeitliche Verlauf der Intensität der korrosiven Auslösefaktoren ist häufig nicht praxiskonform

-Die Streuung der Messergebnisse ist oft sehr stark, Einzelwerte sind daher wenig aussagefähig.

  • Damit Produkte zwischen den einzelnen Fertigungsschritten nicht korrodieren, ist es wichtig, diese auf geeignete Art vor schädlichen chemischen Einflüssen zu schützen. Die Bantleon GmbH hat dazu Lösungen parat.

    Damit Produkte zwischen den einzelnen Fertigungsschritten nicht korrodieren, ist es wichtig, diese auf geeignete Art vor schädlichen chemischen Einflüssen zu schützen. Die Bantleon GmbH hat dazu Lösungen parat.

  • Der Fertigungsprozess ist ganzheitlich zu betrachten. Vor der Verpackung ist grundsätzlich eine Konservierung mit einem geeigneten Medium nötig, damit das Produkt seinen Wert behält und so sofort eingebaut oder weiterverarbeitet werden kann.

    Der Fertigungsprozess ist ganzheitlich zu betrachten. Vor der Verpackung ist grundsätzlich eine Konservierung mit einem geeigneten Medium nötig, damit das Produkt seinen Wert behält und so sofort eingebaut oder weiterverarbeitet werden kann.

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Unternehmensinformation

Hermann Bantleon GmbH

Blaubeurer Str. 32
DE 89077 Ulm
Tel.: 0731-3990-0
Fax: -51

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