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maschine+werkzeug 06/2015

Präzise mit Diamant

Technik - Werkzeuge

Fräsen - PKD- und CVD-Fräser mit extrem scharfen Schneidkanten von Zecha erleichtern Anwendern die Bearbeitung schwer zerspanbarer Werkstoffe.

Ob mit CVD- oder PKD-Platten bestückt: Die neuen lasergeschnittenen Zecha-Werkzeuge glänzen mit extrem scharfen Schneiden und guten Standzeiten.

In vielen Industriezweigen sind die Toleranzen so eng, dass nur hochwertige, präzise Werkzeuge in Frage kommen. Solche Werkzeuge stellt die Zecha Hartmetall-Werkzeugfabrikation GmbH aus Königsbach-Stein her. Jetzt gibt es eine neue Serie CVD- bzw. PKD-bestückter Fräser mit extrem scharfen Schneidkanten.

Der Schneidstoff Diamant hat viele Vorteile bei der Bearbeitung von schwer zerspanbaren Werkstoffen. Da sich Diamant kaum schleifen lässt und nicht erodiert werden kann, brachte die Lasertechnologie die wirtschaftliche Alternative: Lasern zeigt bei beiden zerspantechnisch etablierten Verfahren CVD und PKD sehr gute Ergebnisse.

Scharfe Schneidkanten

Durch chemische Gasphasenabscheidung entsteht der feinkörnige CVD-Diamant, der zu 99,9 Prozent aus reinem Kohlenstoff besteht und ohne metallische Bindephase auskommt. In einem Dickschichtverfahren wächst er zur gewünschten Dicke heran und wird dann auf das Substrat gelötet. Anschließend wird die Schicht mit einem speziellen Laserverfahren bearbeitet, um höchstmögliche Schärfe zu erreichen. Arndt Fielen, Vertriebsleiter bei Zecha, erklärt: »Im Vergleich zu erodierten und geschliffenen Schneidkanten lassen sich CVD-Werkzeugschneiden schärfer als ein Mikrometer fertigen. Daher werden sie bei der Bearbeitung sehr abrasiver Materialien eingesetzt. Das bietet dem Zerspaner höchste Schneidkantenstabilität und mikrometergenaue Fertigungspräzision.«

Bei PKD handelt es sich um einen polykristallinen Diamant mit unterschiedlichen Korngrößen. Durch Sintern werden die Diamantkristalle in einem metallischen Binder miteinander verpresst. So entsteht der extrem harte Schneidstoff, der Kantenverrundungen von höchstens einem Mikrometer erreicht. Auch PKD wird auf das Substrat gelötet.

Bei der Fertigung der Zecha-Werkzeugserien ist das sonst übliche Nachbearbeiten überflüssig. »Sowohl PKD- als auch CVD-Fräser sind mit einer oder zwei Schneiden erhältlich und bringen von Schruppbearbeitung über Vorschlichten bis zum Schlichten großartige Leistungen«, so Fielen. Radiusfräser wie auch Torusfräser sind als PKD- und als CVD-Varianten mit innerer Kühlmittelzufuhr verfügbar. Durch die scharfen Schneidkanten sind geringe Schneidkräfte nötig – es entsteht weniger Wärme. »Für zahlreiche Zerspanaufgaben ist Diamant seit vielen Jahren ein hervorragender Schneidstoff mit hohem Potenzial bei stark abrasiven Materialien. Mit unseren extrem harten Fräsern haben Anwender noch einiges an Luft nach oben«, so Fielen.

www.zecha.de

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Unternehmensinformation

Zecha Hartmetall-Werkzeugfabrikation GmH

Benzstraße 2
DE 75203 Königsbach-Stein
Tel.: 07232-3022-0
Fax: -25

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