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maschine+werkzeug 01/2018

Präzise Gewinde

Extra Präzisionswerkzeuge

Gewindewerkzeuge - Nachreiner ergänzt seine Produktpalette mit neuen Gewindewerkzeugen. Das Programm umfasst Vollhartmetall-Gewindefräser und -Innengewindewirbelfräser, Gewindebohrer sowie diverse Schneideisen.

Mit neuen Gewindewerkzeugen für die gängigen Konstruktionswerkstoffe vergrößert Nachreiner sein Produktspektrum. Bild: Nachreiner

Die Gewindefertigung ist oft einer der letzten Arbeitsschritte in der Fertigungskette. Minderwertige oder fehlerhafte Gewinde können teuer werden. Umso wichtiger ist die Performance der Gewindewerkzeuge. »Der Hersteller sollte hier keine Kompromisse eingehen«, so Markus Hallas, Geschäftsführer von Nachreiner.

Die neuen Gewindebohrer und -fräser von Nachreiner sind für unterschiedlichste Werkstoffe ausgelegt, auch für Hightechmaterialien, die im Automobilbau, im Maschinenbau oder der Luft- und Raumfahrt eingesetzt werden. Die zähen Hartmetallsorten gewährleisten als Schneidstoff beispielsweise, dass die Tools beim Rückdrehen nicht durch klemmende Späne beschädigt werden.

Neben VHM-Innengewindewirbelfräser (M1 bis M6) mit zwei, drei und vier Zähnen hat Nachreiner auch VHM-Gewindefräser (M3 bis M24) mit drei und vier Zähnen neu im Programm. HSS-E-Superstar-Schneideisen sowie eine Schaftverlängerung für Gewindebohrer runden das Programm ab.

Bei den Gewindebohrern setzt Nachreiner als Schneidstoff den Schnellarbeitsstahl HSS-E oder HSS-PM ein. Dank moderner Kantenpräparations- und Schleiftechnik können sehr scharfe und trotzdem äußerst stabile Schneiden und Kanten hergestellt werden. Markus Hallas erklärt: »Dank des Legierungsanteils an Kobalt in unseren HSS-E-Werkzeugen wird eine ausgewogene Mischung aus Zähigkeit und Härte erzielt. Außerdem steigt die Warmhärte des Werkzeugs.«

Alle Superstar-Gewindebohrer für Sack- oder Durchgangsgewinde (M2 bis M16) werden aus heißisostatisch verpresstem Pulver (PM-HSS) gefertigt. Dadurch haben sie eine gleichmäßige, feine Hartstoff- und Karbidverteilung und punkten durch eine hohe Verschleißbeständigkeit und Warmhärte.

Beim Fräsen wie auch beim Schneiden von Gewinden ist neben der Laufruhe und der Präzision die Spanabfuhr von hoher Bedeutung, damit es keine Prozessstörungen wie Spanklemmer oder Spänewickler gibt. »Dazu haben unsere Gewindewerkzeuge spezielle Spannuten mit einer glatten Oberfläche. Das unterstützt den schnellen, prozesssicheren Spanablauf«, so Hallas. Je nach Werkzeugausführung sorgen Hochleistungsbeschichtungen zusätzlich für einen optimalen Spanablauf und lange Standzeiten.

Ein Beispiel ist der HSS-E-HP-Maschinengewindebohrer, Form B, für Durchgangs- und Grundlöcher bis 3xD (M3 bis M22). Dank definierter Kantenpräparation und Mikrogeometrie können extrem scharfe und widerstandsfähige Schneidkanten hergestellt werden. Die glatte Oberfläche in den Spannuten gewährleistet die Spankontrolle und eine Spezialbeschichtung garantiert Verschleißschutz und eine lange Lebensdauer des Gewindewerkzeugs. Dank der konstruktiven Besonderheiten hat das Werkzeug einen breiten Anwendungsbereich von allgemeinen Stählen über rost- und säurebeständige Stähle bis zu Gusseisen und NE-Metalle.

www.nachreiner-werkzeuge.de

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Unternehmensinformation

Nachreiner GmbH

Egert 6, Gewerbegeb. Rote Länder
DE 72336 Balingen-Weilstetten
Tel.: 07433-90977-0
Fax: -77

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