nach oben
11.04.2014

Neuer Schaftfräser für Verbundwerkstoffe

Vor allem für Hersteller, die CFK-Komponenten zerspanen, hat Sandvik Coromant den neuen PKD-bestückten Schaftfräser Coromill-Plura für Kanten-, Oberflächen- und Nutenfräsbearbeitungen vorgestellt.

Sandvik Coromants neue PKD-bestückte Schaftfräser der Coromill-Plura-Serie.

Nach Angaben des Herstellers bietet das neue Werkzeug beständige und berechenbare Verschleißmuster. Das ist bei der Bearbeitung von CFK-Bauteilen eine wichtige Eigenschaft, um Maschinenstillstandzeiten zu reduzieren und Nachbearbeitungen oder Ausschuss zu vermeiden. Die Grundlage für die neuen Schaftfräser ist eine für CFK optimierte Hochleistungs-PKD-Sorte, die eine größtmögliche Standzeit bietet, verspricht Sandvik Coromant. Die neuen Coromill-Plura-Schaftfräser können außerdem wiederaufbereitet werden.

Um optimale Bearbeitungsergebnisse zu erhalten, rät der Werkzeughersteller, mit dem Fräserende mindestens 1 mm unter dem Verbundwerkstoff zu bearbeiten. Außerdem ist Gegenlauffräsen zu bevorzugen, da hierbei weniger Vibrationen entstehen. Bezüglich der maximalen Materialstärke soll maximal 2 mm unterhalb des PKD-Bereichs der Werkzeugspitze zugestellt werden.

Eine typische 2D-Oberflächenbearbeitung erlaubt Schnittgeschwindigkeiten von etwa 200 bis 400 m/min; der Vorschub variiert von 0,03 bis 0,06 mm/U beim Schruppen und 0,02 bis 0,04 mm/U beim Schlichten.

Die PKD-bestückten Schaftfräser der Coromill-Plura-Serie sind in Durchmessern zwischen 6 und 16 mm sowie mit interner Kühlmittelzufuhr erhältlich und dabei auch für Rampoperationen bis zu 5° geeignet.

Diese Beiträge könnten Sie auch interessieren
keine Kommentare
Diesen Artikel kommentieren





Aktuelle Videos

Control 2018: Industrielle Bildverarbeitung auf der Überholspur


Zu den Videos

Newsletter

Sie wollen immer top-aktuell informiert sein? Dann abonnieren Sie jetzt den kostenlosen Newsletter!

Hier kostenlos anmelden

Aktuellen Newsletter ansehen

Basics
Zur Übersicht aller Basics