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maschine+werkzeug 07/2014

Mobiler Einsatz mit Köpfchen

Technik - Werkzeuge

Fräskopf - Für außergewöhnliche Anwendungen baut die Miba Automation Systems mobile Bearbeitungsmaschinen und setzt darin nach Bedarf Spezialausführungen axial achsversetzter Werkzeugköpfe von Romai ein.

Der axial achsversetzte Werkzeugkopf von Romai wird in einer mobilen CNC-Bearbeitungseinheit von Miba Automation genutzt. Dort kommt er in der Turbinenrevision von Kraftwerken zum Einsatz.

Die mechanische Bearbeitung großer Bauteile mit mehreren Metern Durchmesser verlangt spezifisch konzipierte Anlagen. Vor allem dann, wenn solche Bauteile zu groß und zu schwer sind, um sie in eine Werkstatt zu transportieren. So wie beispielsweise Turbinengehäuse von Kraftwerken, die vor Ort errichtet werden oder später für Revisionen nicht demontierbar sind. Für solche Fälle entwickelt und baut die Miba Automation Systems kundenspezifische, mobile CNC-Bearbeitungseinheiten, die modular zerlegt und in Standardcontainern verstaut, an praktisch jedem Ort der Welt aufgebaut und eingesetzt werden können.

Mobile CNC-Maschinen

Die zurzeit weltgrößte mobile CNC-Bearbeitungsmaschine von Miba ist die MMC-Baureihe (›Mobile Machining Center‹) mit einem maximalen Bearbeitungsdurchmesser bis 13 Meter. Sie ist eine Drei-Achs-Fräsmaschine, die im Wesentlichen aus einem zentralen Maschinengestell, dem sogenannten Rotation-Tower, mit dem darin integrierten X-Achsen-Modul und darüber mit einer begehbaren Bedienebene mit Steuerungseinheit ausgestattet ist.

Diese Maschine ist mit einem adaptierbaren, speziell konstruierten Werkzeugkopf von Romai ausgestattet. »Solche Werkzeugköpfe, bei denen es sich um axial achsversetzte Ausführungen handelt, setzen wir hautsächlich ein, um damit Bearbeitungsbereiche außerhalb des Maschinengrundrahmens erreichen zu können«, erklärt Bernhard Egger, der bei Miba in Pinsdorf (Österreich) zuständige Konstrukteur. Darüber hinaus bieten die angetriebenen Werkzeuge von Romai aufgrund ihrer abtriebsseitig schlankeren Kopfform auch die Möglichkeit, Bohrungen zu bearbeiten, die beispielsweise nahe an einer Gehäusewand liegen und mit dem vergleichsweise mächtigen Durchmesser der Hauptspindel ebenfalls nicht erreichbar wären. »Für einen speziellen Fall hat uns Romai einen Werkzeugkopf mit zwei Abtrieben geliefert, mit dem auch Bohrungen von unten bearbeitet werden können«, ergänzt Egger.


Inhaltsverzeichnis
Unternehmensinformation

ROMAI Robert Maier GmbH Werkzeug- und Maschinenbau

Florianstraße 22
DE 71665 Vaihingen
Tel.: +49 - 7042 - 8321 0
Fax: 07042-8321-22

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