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16.05.2017

Maschinenauslastung beim Drehen steigern

Mit GC2220 präsentiert Sandvik Coromant eine für die Zerspanung von rostfreiem Stahl optimierte Schneidstoffsorte, die Anwendern eine höhere Produktivität, eine längere Standzeit und eine gesteigerte Maschinenauslastung bei der Drehbearbeitung ermöglicht.

Sandvik Coromants neue GC2220 besteht aus einem CVD-beschichtetem Sinterhartmetall, das speziell fürs Vorschlichten und Schruppen unter stabilen Bedingungen entwickelt wurde. Bild: Sandvik Coromant

Sandvik Coromant empfiehlt den Schneidstoff GC2220 für den Einsatz bei Pumpen- und Ventilherstellern sowie für allgemeine Maschinenbaubetriebe – insbesondere für solche, die die Luftfahrt- und Automobilindustrie sowie Kunden aus der Öl- und Gasbranche beliefern.

Um die häufig bei der Drehbearbeitung von Komponenten aus rostfreien Stahl auftretenden Herausforderungen zu meistern, liefert die neue GC2220-Sorte eine höhere Beständigkeit gegen plastische Verformung und eine verbesserte Schneidkantenstabilität. Plastische Verformungen treten dann auf, wenn das Werkzeugmaterial, typischerweise aufgrund erhöhter Temperaturen in der Schneidzone, weich wird. Bei Fertigungsunternehmen, die infolgedessen nur wenige Komponenten ohne Wendeschneidplattenwechsel bearbeiten können, sind Produktivität und Profitabilität stark gefährdet.

GC2220 besteht aus einem CVD-beschichteten Sinterhartmetall, das speziell fürs Vorschlichten und Schruppen unter stabilen Bedingungen entwickelt wurde – also für Bearbeitungen, bei denen eine höhere Verschleißbeständigkeit notwendig ist. Sandvik Coromants Inveio-Beschichtung ermöglicht dank unidirektionaler Kristallausrichtung in der Aluminiumoxid-Schicht eine höhere Verschleißbeständigkeit und höhere Standzeiten, weshalb Fertigungsunternehmen ihren Werkzeugbestand reduzieren können. Darüber hinaus bietet die unternehmenseigene, säulenförmige MT-TiCN-Beschichtung eine verbesserte Widerstandskraft gegen Abrasionsverschleiß.

Die neuen GC2220-Wendeschneidplatten sind unter anderem optimal für Fertigungsunternehmen, die Innen- und Außendrehbearbeitungen bei Komponenten aus austenitischen und nicht rostenden Duplex-Stahl durchführen, beispielsweise Pumpengehäuse, Achsen, Wellen, Dichtungen, Ventile und Flansche. Ebenfalls bestens für den Einsatz von GC2220-Wendeschneidplatten geeignet sind martensitische nicht rostende und kohlenstoffarme Stähle.

„Bei derartigen Bearbeitungen sollte man idealerweise den größtmöglichen Eckenradius auswählen und stets Kühlmittel einsetzen, um Krater und Kerbverschleiß sowie plastische Verformung zu reduzieren“, erläutert Bimal Mazumdar, Produktmanager Drehen bei Sandvik Coromant. „Um sowohl die Standzeit als auch die Ausbringungsmenge zu erhöhen, sollte darüber hinaus eine für die Bearbeitung von nicht rostenden Stahl geeignete Wendeschneidplattensorte eingesetzt werden.“

GC2220 ist als Coroturn-107-Wendeschneidplatte für das Innen- und Außendrehen von kleinen oder schlanken Bauteilen geeignet, als Coroturn-TR-Ausführung für das Außenprofildrehen und als T-Max- P-Variante für allgemeine Drehanwendungen.

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