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maschine+werkzeug 06/2009

Langlebiger Schaftfräser

Technik_Werkzeuge

Fräsen - Der neue VHM-Schaftfräser der WNT Deutschland GmbH eignet sich ideal für das Bearbeiten rost- und säurebeständiger Stähle und zeichnet sich besonders durch seine hohe Langlebigkeit aus.

Mit dem VHM-Schaftfräser vom Typ ICR hat WNT ein Werkzeug im Programm, das sich ideal für das Zerspanen von rost- und säurebeständigen Stählen eignet.

Der Werkzeugspezialist WNT hat sein Fräsprogramm Monstermill um den VHM-Schaftfräser ICR erweitert. ICR steht für Inox Cutter Roughing. Wenngleich dieser drei- bis fünfschneidige Fräser in erster Linie zum Schruppen eingesetzt wird, erzielt man dennoch Oberflächen von einer hohen Güte, sodass bei Besäumarbeiten häufig auf ein zusätzliches Schlichtwerkzeug verzichtet werden kann. Speziell entwickelt für das Schruppen und Schlichten von rost- und säurebeständigen Stählen, eignet sich dieses vielseitige Werkzeug ebenso für die Bearbeitung anderer Stähle und Nichteisenmetalle. Der ICR erreicht dabei hohe Zerspanraten von bis zu 700 cm3/min.

Ein weiterer Vorteil des ICR ist, dass er auch in anderen Materialien sehr gut arbeitet. Werkstoffe wie Stahl und Stahlguss werden ebenso zerspant wie Titan-, Titanlegierungen und hochwarmfeste Legierungen. Zusätzlich funktioniert er in den festeren NE-Metallen mit mehr als ca. 300 N/mm² Zugfestigkeit und in gehärtetem Material bis 60 HRC.

Für Wirtschaftlichkeit und Langlebigkeit sorgt die Kombination aus einem leistungsfähigen Hartmetall-Korpus und der Nanolayer-PVD-Beschichtung des Typs Ti1500. Die ausgeprägte Biegefestigkeit der Hartmetallsorte K30F gewährleistet eine besonders hohe Stabilität des Werkzeugs, wie sie in der produktiven HPC-Zerspanung unabdingbar ist. Geräumige Spannuten ermöglichen eine schnelle und sichere Abfuhr des anfallenden Spanvolumens. Dank der Ti1500-Beschichtung mit einer Schichthärte von 3400 HV0,05 und einer Schichtstärke von 2 bis 3 µm werden eine hohe Verschleißfestigkeit und lange Standzeit bei Anwendungstemperaturen von bis zu 900°C auch bei schwerer Zerspanung zuverlässig erzielt.

Der Reibwert der Ti1500 gegen Stahl beträgt 0,7. Die Kühlung des neuen Fräsers kann wahlweise über eine bei WNT verfügbare Kaltluftdüse, mit Kühlschmieremulsion und bei einigen Prozessen auch mit Minimalmengenschmierung erfolgen. Für gezielte Schmiermittelzufuhr direkt an die Bearbeitungsstelle ist eine lange Ausführung des Fräserwerkzeugs mit einem inneren Kühlmittelkanal ausgestattet. Die ungleiche Zahnteilung und die ebenso ungleichen Drallwinkel (38°/40°) dienen zur Dämpfung der Vibrationen und sorgen somit für ein Höchstmaß an Laufruhe. Die Sicherheit gegen Ausbrüche wird durch Schneidenschutzfasen an den Stirnschneiden und dem Übergang von diesen zur Mantelfläche gewährleistet.

Der Radialhinterschliff der Hauptschneiden gibt dem ICR seine Stabilität. Unterschiedliche Baulängen sowie eine Ausführung mit axialem Kühlkanal und frei geschliffene Halsdurchmesser runden diese Baureihe ab und bieten dem Anwender somit größtmögliche Flexibilität für den Einsatz in unterschiedlichen Bearbeitungstiefen und Materialien. Den ICR gibt es in den Ausführungen DIN lang, Werksnorm lang, Werksnorm extra lang sowie die Version mit der axialen Kühlmittelbohrung in DIN lang im Schneidendurchmesserbereich 1,5 mm bis 20 mm ab Lager. Der ICR ist geeignet zum Herstellen von Vollnuten bis 1,5 xd, Besäumen, Eintauchen unter Rampe und Helixfräsen.

Damit die Monster auch nach dem Gebrauch wieder scharfe Zähne bekommen, bietet WNT seinen Kunden einen Nachschleif- Service an, welcher den Kunden garantiert, dass die Werkzeuge auch im nachgearbeiteten Zustand wieder mit etwa den gleichen Einsatzparametern wie die Neuwerkzeuge eingesetzt werden können.


Inhaltsverzeichnis
Unternehmensinformation

WNT Deutschland GmbH Ceratizit Group

Daimlerstr. 70
DE 87437 Kempten
Tel.: 0831-57010-0
Fax: 0831-57010-3559

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