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14.03.2011

Keine Wickelspäne mehr

Technik

Das Spanbruchverhalten von Schmiede- oder kaltverformten Bauteilen ist ähnlich problematisch wie das von Titanlegierungen.

Bild 1: Keine Wickelspäne mehr

Die Neigung zu Wickelspänen ist besonders ausgeprägt, etwa bei Materialien wie Cf53, C10 oder St37. Zusätzlich beträgt das Aufmaß bei Schmiedeteilen häufig nur 1,0 bis 2,0mm, was den Spanbruch nochmals erschwert. Um den Span zuverlässig zu brechen und die Prozesssicherheit damit zu erhöhen, sind optimierte Schneidengeometrien notwendig. Mit der ISO-Wendeplatten-Geometrie ›NMT‹ brachte Walter ein solche Lösung für das Drehen von Ti-Werkstoffen auf den Markt. Diese Geometrie eignet sich ebenso für Umformteile aus Stahl. Walter kombiniert die ursprüngliche Ti-Geometrie mit einem Schneidstoff für ISO-P-Werkstoffe. Zur Auswahl stehen die Tigertec-Sorten WPP10, WPP20 und WPP30. Der Anwender hat mit diesen drei Qualitäten – sehr hart WPP10, universell WPP20, sehr zäh WPP30 – ausreichend Spielraum für die individuelle Prozessanpassung. Das Sortiment umfasst die folgenden Grundformen: CNMG, DNMG, TNMG und WNMG. Hauptmerkmal der NMT-Geometrie ist die geschwungene Schneidkante, deren Aufgabe es ist, die Schnittkräfte zu reduzieren und beim Einkopieren ein ›Aufreißen‹ der Werkstückoberfläche zu verhindern. Dicht dahinter stellt sich eine geschlossene Reihe kalottenartiger Höcker dem Span in den Weg, die diesen umlenkt und gleichzeitig eine Einschnürung auf der gesamten Schnitttiefe bewirkt.

www.walter-tools.com

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Derendinger Straße 53
DE 72072 Tübingen
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Fax: -212

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Eschborner Landstr. 112
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