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maschine+werkzeug 05/2014

Individuell angepasst

Technik - Peripherie

Winkelköpfe - Die Winkelköpfe von Romai tragen bei Axa Entwicklungs- und Maschinenbau dazu bei, individuelle Kundenwünsche bei den Maschinenkonzepten erfüllen zu können.

Romai-Winkelköpfe sind für Axa ideale Komponenten für individuelle Applikationslösungen.

Hier geht es zu den Winkelköpfen von Romai.

Wenn es darum geht, Winkelköpfe in Werkzeugmaschinen einzusetzen, vertraut Axa-Maschinenbau schon seit 40 Jahren auf die Technologie von Romai. »Wir verwenden Romai-Winkelköpfe zum Fräsen und Bohren in der eigenen Fertigung, beispielsweise bei der Maschinenständerbearbeitung, und sie sind darüber hinaus ideale Komponenten für individuelle Applikationslösungen, vor allem in Vertikalmaschinen«, sagt Ludger Doedt, Leiter der Konstruktion bei Axa.

Das Unternehmen mit Sitz in Schöppingen im Westmünsterland legt großen Wert darauf, auch sehr spezielle Kundenwünsche rund um die Entwicklung, Konstruktion und Fertigung von Bearbeitungszentren oder maßgeschneiderten Produktionsanlagen erfüllen zu können. Die Basis bieten die variablen Maschinenkonzepte in Form von Fahrständer- und Portal-Bearbeitungszentren, mit Schwenkspindel beziehungsweise Schwenktisch oder als Vertikalmaschinen. Doedt unterstreicht dabei den Vorteil, »dass die Maschinen arbeitsraumtechnisch an die Kundenanforderungen, sprich Werkstückbezogen, angepasst werden«.

In aller Regel schließt dies auch eine individuelle Anpassung der je nach Bedarf zum Einsatz kommenden Winkelköpfe an die Werkstückgeometrien und Bearbeitungsanforderungen ein. Hier profitiert Axa-Maschinenbau davon, dass für Romai Sonderentwicklungen gewissermaßen Standard sind und ein Modulkatalog die Realisierung jedes erdenklichen Werkzeugs zeitnah ermöglicht.

Die Winkelköpfe von Romai erfüllen mit Hochpräzisionsspindellagern, speziellen Frässpindellagern und Kegelradgetrieben mit einer neuen Verzahnungsgeometrie höchste applikationsspezifische Anforderungen. Die spiralverzahnten Kegelräder verfügen durch die große Zahnüberdeckung über eine längere Kontaktlinie und können somit auch mehr Kraft übertragen. Dies sorgt für einen ruhigen Lauf und eine erhöhte Drehmomentübertragung beim Bohren, Reiben, Senken, Gewinden oder Fräsen. Die Anbindung der Winkelköpfe realisiert Axa je nach Konzept mittels Drehmomentstütze zum Einwechseln der Köpfe aus dem Werkzeugwechsler oder mittels Drei-Punkt-Abstützung. Deren Einwechslung erfolgt manuell oder automatisch über Pick-up.

Ein typisches Beispiel für den Einsatz eines Romai-Winkelkopfes ist die Endenbearbeitung von Profilen für Aufzugschächte in einem Fahrständer-Bearbeitungszentrum VCC 720-T22. Hier ermöglicht ein Romai-Winkelkopf zusätzlich zur vertikalen eine stirnseitige Bearbeitung, für die sonst eine Schwenkkopfmaschine notwendig wäre. Ein weiteres Beispiel ist ein NC-verstellbarer Winkelkopfadapter für die Anbindung von Standard-Winkelköpfen über Drei-Punkt-Abstützung. Durch die radiale Verstellung des Adapters sind Bearbeitungen in verschiedene Richtungen möglich.

Unternehmensinformation

ROMAI Robert Maier GmbH Werkzeug- und Maschinenbau

Florianstraße 22
DE 71665 Vaihingen
Tel.: +49 - 7042 - 8321 0
Fax: 07042-8321-22

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