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14.11.2012

Horn Hartstoffe GmbH in neuen Räumen

Mit der Gründung der Horn Hartstoffe GmbH vor 20 Jahren verwirklichte der Firmengründer Paul Horn einen grundlegenden Teil seiner Unternehmensphilosophie: Beste Ergebnisse lassen sich nur dann erzielen, wenn man bei der Herstellung eines Werkzeugs auf die ge-samte Prozesskette einwirken kann.

Diesem Leitsatz verdankt die Paul Horn GmbH ihre erfolgreiche Entwicklung bis zum Technologieführer für die Bearbeitung zwischen zwei Flanken und weiteren hochtechnologischen Anwendungen. Die damit einhergehende Zunahme an Stückzahlen und Varianten beanspruchte die Kapazitäten der Horn Hartstoffe GmbH aufs Äußerste. Eine zukunftssichere Verbesserung dieser Situation konnte nur ein Neubau bieten.

Deshalb entstand direkt neben dem Gebäude der bisherigen Hartstofffertigung, nur 10 Gehminuten vom Stammhaus entfernt, das neue Werk – mit 5.000 m² etwa viermal so groß wie das bisherige. Über 30 Millionen Euro, davon 14 Mio. für die Gebäude, wurden in Verfahrenstechnik, Werkzeugbau, Fertigungseinrichtungen, Logistik, Umweltschutz und Sicherheitseinrichtungen investiert. Mit neuen Produktionsabläufen und Kapazitätserweiterungen repräsentiert das Werk mit seinen 62 Mitarbeitern den neuesten technischen Stand, ausgelegt für eine sukzessive Steigerung der Hartstoffproduktion um 70 bis 80 Prozent.

Mit dem Produktionsstart im März 2012 konnten alle produktionsrelevanten Arbeitsgänge in einem Gebäude konzentriert werden: Werkzeugbau, Aufbereiten und Mischen der pulverförmigen Hartmetall-Legierungen zu pressfähigen Gemischen, Formgebungsverfahren wie Strang-, Axial- und Isostatpressen, Spritzgießen, Vorsintern, Sintern und Oberflächenbehandlung. Diese lückenlose Prozesskette erlaubt ein noch schnelleres und flexibleres Anpassen der Produktion an die unterschiedlichen Losgrößen. Derzeit wird nur für den eigenen Bedarf produziert. Dank der einzigartigen technischen Ausstattung des neuen Werkes werden aber in absehbarer Zukunft auch Lohnaufträge angenommen.

  • Teil des Erodierbereichs im neuen Werkzeugbau. Die im Hintergrund erkennbaren Präzisionsfräsmaschinen (rot) werden vorwiegend zum Fräsen von Cu-Elektroden eingesetzt.

    Teil des Erodierbereichs im neuen Werkzeugbau. Die im Hintergrund erkennbaren Präzisionsfräsmaschinen (rot) werden vorwiegend zum Fräsen von Cu-Elektroden eingesetzt.

  • Ein Mitarbeiter wechselt an der neuen Kolbenstangenpresse die Automatisierungseinheit. Die gepressten Stäbe werden auf  den drei Auflageplatten automatisch abgelegt und zum Sintern bereitgestellt.

    Ein Mitarbeiter wechselt an der neuen Kolbenstangenpresse die Automatisierungseinheit. Die gepressten Stäbe werden auf den drei Auflageplatten automatisch abgelegt und zum Sintern bereitgestellt.

  • Das vollautomatische Presszentrum besteht aus der Isostatpresse (links) mit zylinderförmigem Druckbehälter und dem separat stehenden Füllturm (rechts).

    Das vollautomatische Presszentrum besteht aus der Isostatpresse (links) mit zylinderförmigem Druckbehälter und dem separat stehenden Füllturm (rechts).

  • Lothar Horn, Geschäftsführer der Paul Horn GmbH zum neuen Hartstoffwerk:  Mit neuen Maschinen und Verfahren setzen wir bei der Werkzeugherstellung technologische Trends. Sie ermöglichen Formgebungen, die anders nicht zu verwirklichen sind. Wir können wesentlich mehr konstruktive Elemente fertigungstechnisch realisieren und müssen im Anschluss weniger nacharbeiten. Viele unserer Produkte – aktuell und geplant – können nur so hergestellt werden. Zudem bleibt das Know-how bei uns im Haus.

    Lothar Horn, Geschäftsführer der Paul Horn GmbH zum neuen Hartstoffwerk: Mit neuen Maschinen und Verfahren setzen wir bei der Werkzeugherstellung technologische Trends. Sie ermöglichen Formgebungen, die anders nicht zu verwirklichen sind. Wir können wesentlich mehr konstruktive Elemente fertigungstechnisch realisieren und müssen im Anschluss weniger nacharbeiten. Viele unserer Produkte – aktuell und geplant – können nur so hergestellt werden. Zudem bleibt das Know-how bei uns im Haus.

  • Ein Mitarbeiter entnimmt die beschichtete Charge der Anlage.

    Ein Mitarbeiter entnimmt die beschichtete Charge der Anlage.

  • Im Hartstofflabor werden nach jeder Produktionsstufe die physikalischen und metallurgischen Eigenschaften der Hartmetalle geprüft.

    Im Hartstofflabor werden nach jeder Produktionsstufe die physikalischen und metallurgischen Eigenschaften der Hartmetalle geprüft.

  • Teilansicht der Beschichtungsabteilung. Beschichtet wird mit der PVD-Sputtertechnologie.

    Teilansicht der Beschichtungsabteilung. Beschichtet wird mit der PVD-Sputtertechnologie.

  • Vollautomatisch arbeitender Vorsinterofen.

    Vollautomatisch arbeitender Vorsinterofen.

  • Blick in einen Teil der Qualitätssicherung. Rechts drei Messmaschinen für die Maßkontrolle der gesinterten Hartmetallwerkzeuge.

    Blick in einen Teil der Qualitätssicherung. Rechts drei Messmaschinen für die Maßkontrolle der gesinterten Hartmetallwerkzeuge.

  • Hochkomplexe Schneidplatten werden auf der neuen Multiebenen-Pulverpresse mit servoelektrischen Stempelantrieben und hydraulischen Querpressvorrichtungen gepresst.

    Hochkomplexe Schneidplatten werden auf der neuen Multiebenen-Pulverpresse mit servoelektrischen Stempelantrieben und hydraulischen Querpressvorrichtungen gepresst.

  • Teilansicht der Spritzgießabteilung. Alle Maschinen arbeiten vollautomatisch, vom Einspritzen des Hartmetallgemisches bis zur Ablage der Rohlinge auf einer Graphitplatte für das nachfolgende Sintern.

    Teilansicht der Spritzgießabteilung. Alle Maschinen arbeiten vollautomatisch, vom Einspritzen des Hartmetallgemisches bis zur Ablage der Rohlinge auf einer Graphitplatte für das nachfolgende Sintern.

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