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08.11.2018

Höhere Produktivität beim Schruppen von ISO-S-Materialien

Für die optimierte Bearbeitung von Nickelbasislegierungen bietet Sandvik Coromant jetzt neue Serien an Keramik-Schaftfräsern. Der Coromill Plura aus Keramik und der Keramikfräskopf Coromill 316 zeigen im Vergleich zu gängigen Hartmetallfräsern eine höhere Produktivität beim Schruppen von ISO-S-Materialien.

Mit dem zunehmenden Einsatz von Luftfahrtkomponenten aus Nickelbasislegierungen wächst auch die Nachfrage nach optimierten Schneidwerkzeugen. Vor diesem Hintergrund hat Sandvik Coromant zwei Lösungen für die Fräsbearbeitung von Flugzeugteilen aus Nickellegierungen entwickelt.

  • Keramik-Schaftfräser bieten beste Performance bei der HRSA-Bearbeitung. Bild: Sandvik Coromant

    Keramik-Schaftfräser bieten beste Performance bei der HRSA-Bearbeitung. Bild: Sandvik Coromant

  • Keramik-Schaftfräser Coromill 316 mit vier Spankanälen. Bild: Sandvik Coromant

    Keramik-Schaftfräser Coromill 316 mit vier Spankanälen. Bild: Sandvik Coromant

  • Keramik-Schaftfräser Coromill 316 mit sechs Spankanälen. Bild: Sandvik Coromant

    Keramik-Schaftfräser Coromill 316 mit sechs Spankanälen. Bild: Sandvik Coromant

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„Das Keramiksubstrat der neuesten Coromill-316- und Coromill-Plura-Schaftfräser ermöglicht einen anderen Schneidprozess als herkömmliche Vollhartmetallwerkzeuge“, erklärt Tiziana Pro, Global Product Manager für Schaftfräser bei Sandvik Coromant. „Unsere einzigartige CC6060-Sorte wurde zielgerichtet für die Bearbeitung von Nickellegierungen entwickelt und wird durch eine negative Geometrie unterstützt, die eine stabile Schneidkante bietet.“

Laut Sandvik Coromant überzeugt die sechschneidige Geometrie durch äußerst produktive Eckfräsoperationen, während die vierschneidige Geometrie das Planfräsen sowohl beim modularen Coromill 316 als auch beim Werkzeug Coromill Plura optimiert.

Die Wahl zwischen beiden hängt von der Maschine und der Anwendung ab. Wer Lösungen für schwer zugängliche Anwendungen sucht oder die zusätzliche Flexibilität eines Wechselkopfsystems schätzt, sollte sich für Coromill 316 entscheiden. Bearbeitungen, die höchste Stabilität erfordern, sollten eher mit Coromill Plura erfolgen.

Keramische Werkzeuge behalten ihre Härte auch bei den hohen Temperaturen, die beim Fräsen hitzebeständiger Superlegierungen (HRSAs) auftreten. Dadurch kann im Vergleich zu Vollhartmetallwerkzeugen die 20- bis 30-fache Geschwindigkeit erreicht werden. Das bietet ein erhebliches Potenzial für erhöhte Produktivität. Sandvik Coromant empfiehlt eine stabile Aufspannung ohne Kühlmitte, um Thermoshock zu vermeiden.

Neben dem Eckfräsen und Planfräsen können die neuen Werkzeuge auch für das Taschenfräsen, Spiralinterpolation, Schrägeintauchen und Vollnutfräsen eingesetzt werden. Die neu eingeführte Serie umfasst auch eine Keramik-Kugelschaft-Version von Coromill 316 für die Blisk-Bearbeitung. Diese Profilfräslösung ist für Vorschlichtbearbeitungen geeignet.

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