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14.11.2016

Hochleistungsbohren bis zu 8 x D

Die MPS1-Bohrer von Mitsubishi Materials verfügen über eine gerade Schneidkante, die speziell dafür entwickelt wurde, bei höchsten Vorschüben und Schnittgeschwindigkeiten eine weichere Zerspanung im modernen Fertigungsprozess zu gewährleisten. Die Bohrer wurden nun weiter optimiert und sind jetzt bis zu 8 X D erhältlich.

Bohrerserie MPS1: modernes Hochleistungsbohren bis zu 8 x D. Bild: Mitsubishi Materials

In Kombination mit der neuen Miricale-Sigma-Beschichtung garantiert die neue Schneidkante effektive Werkstoffbearbeitung und außergewöhnlich hohe Werkzeugstandzeiten. Die nochmals verbesserte Vier-Fasen-Schneidengeometrie ermöglicht hohe Präzision, reibungslose Spanabfuhr und sehr gute Bohrlochqualitäten.

Die Tri-Coolant-Kühlmittelbohrungen von Mitsubishi Materials verbessern die Kühlmittelzufuhr an den Hauptschneiden des Bohrers und an den Führungsfasen. Umfangreiche Untersuchungen der Durchflussdynamik haben demnach nicht nur den Vorteil höherer Kühlmittelmengen bewiesen, sondern auch aufgezeigt, auf welchem Weg das Kühlmittel effizienter durch das Bohrloch fließt. Durch diese Optimierung können Späne schneller und effektiver aus dem Bohrloch entfernt werden – auch bei höheren Schnittgeschwindigkeiten – und ein optimaler Kühlschmiereffekt an den Führungsfasen reduziert drastisch die Aufbauschneidenbildung. Diese Effekte gelten auch für den Einsatz mit Minimalmengenschmierung (MMS).

Die neue Mircale-Sigma-Beschichtung auf PVD-Basis gewährleistet längere Werkzeugstandzeiten, insbesondere bei höheren Schnitt- und Vorschubgeschwindigkeiten, wie sie von heutigen Bearbeitungsansprüchen vorgegeben werden. Zudem verfügt die extrem glatte Beschichtungsoberfläche über wichtige Eigenschaften wie ausgezeichneten Verschleißwiderstand und einen sehr geringen Reibungskoeffizienten für eine zuverlässigere Bohrbearbeitung.

Die glatte Oberfläche unterstützt außerdem die effiziente Spanabfuhr – ein weiterer wichtiger Aspekt, wenn man die größeren Materialmengen bedenkt, die durch höhere Schnitt- und Vorschubgeschwindigkeiten abgeführt werden müssen. Die typischen Schnittgeschwindigkeiten beim Bohren in C-Stahl können von etwa 160 auf 220 Meter pro Minute erhöht werden, die Vorschubraten von 0,25 auf 0,35 Millimeter pro Umdrehung.

Dadurch erhöht sich der lineare Vorschub insgesamt von 1.600 Millimeter pro Minute auf beachtliche 3.080 Millimeter pro Minute. Nicht zuletzt verfügt auch das überaus wichtige Hartmetallsubstrat über die notwendige Zähigkeit und Härte, um die Leistungsfähigkeit der neuen Beschichtung zu unterstützen.

Unternehmensinformation

Mitsubishi Materials Corporation

Comeniusstr. 2
DE 40670 Meerbusch
Tel.: 02159-9189-0
Fax: -40

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