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maschine+werkzeug 01/2012

Hilfe beim Bruch

Technik

Bohren - Dank der VHM-Gewindebohrer-Ausbohrer von Nachreiner ist es bei einem Werkzeugbruch in der Innengewindefertigung nicht mehr notwendig, abgebrochene Gewindebohrer zeitaufwendig herauszuerodieren.

1. Gewinde schneiden. 2. Abbruch des Gewindebohrers. 3. Kernlochbohrer zentrieren. 4. Kern des abgebrochenen Gewindebohrers ausbohren.

In vielen Fällen stellt die Innengewindefertigung den abschließenden Arbeitsprozess einer langen Herstellungskette dar. Dementsprechend hoch ist der Wert des zu bearbeitenden Werkstücks. Werkzeugbruch treibt dann dem Zerspaner den Adrenalinpegel in die Höhe, stehen doch zeit- und kostenaufwendige Nacharbeiten an. Schlimmstenfalls ist das Bauteil Schrott.

Siegfried Nachreiner, Geschäftsführer der Nachreiner GmbH, erklärt: »Innengewinde werden hauptsächlich durch Gewindeschneiden oder Gewindebohren hergestellt. Vorteile dieses Verfahrens sind die gute Prozesssicherheit, hohe Produktivität und die vergleichsweise geringen Werkzeugkosten.« Trotz aller Vorsicht könne es jedoch insbesondere bei langspanenden Werkstoffen, etwa bei der Herstellung von Sacklochgewinden, zu Problemen beim Späneabtransport kommen. »Der Gewindebohrer klemmt und bricht dann aufgrund der Belastung ab«, so Siegfried Nachreiner.

Eine gute und sichere Technologie, abgebrochene Gewindewerkzeuge zu entfernen ohne das Werkstück zu beschädigen, ist das Erodieren. Es ist jedoch häufig zeitaufwendig und damit teuer. Eine wirtschaftliche Alternative ist das Ausbohren mit dem speziellen, gerade genuteten Gewindebohrer-Ausbohrer von Nachreiner mit Spezialgeometrie und verstärktem Kern. Die unebene Fläche des abgebrochenen Gewindebohrers wird dabei mit der passenden Größe des Nachreiner-Spezialbohrers mehrmals kurz angefahren oder angetippt, um eine Zentrierung zu erhalten.

Bei Umdrehungszahlen zwischen 1500 U/min und 3500 U/min bohrt dann der Zerspaner im Trockenverfahren den Kern des abgebrochenen Gewindebohrers mit gleichmäßigem Vorschub durch mehrmaliges Entspänen beziehungsweise Lüften aus.

Anschließend kann er die Reste des kaputten Bohrers schnell und rückstandslos entfernen. Der gesamte Ausbohrprozess dauert maximal zwei Minuten. Danach wird mit einem weiteren Gewindebohrer ein neues Gewinde geschnitten. Die Standzeit des Nachreiner Gewindebohrer-Ausbohrers beträgt je nach Durchmesser bis zu fünf abgebrochene Gewindebohrer. Im Gegensatz zum Erodieren ist kein Ausspannen des Werkstücks erforderlich.

Der Gewindebohrer-Ausbohrer von Nachreiner ist nach Herstellerangaben für alle HSS- und HSS-Co-Gewindebohrer geeignet und einsetzbar in allen Materialien.

www.nachreiner-werkzeuge.de

Unternehmensinformation

Nachreiner GmbH

Egert 6, Gewerbegeb. Rote Länder
DE 72336 Balingen-Weilstetten
Tel.: 07433-90977-0
Fax: -77

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