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28.03.2018

Herausforderung des Einstechens meistern

Sandvik Coromant hat sein neues Werkzeugkonzept Corocut QF speziell für das Axialeinstechen entwickelt. Selbst bei tiefen und schmalen Stirnflächennuten gewährleistet Corocut QF eine zuverlässige und prozesssichere Bearbeitung. Zudem ermöglicht das Stechwerkzeug einen verbesserten Zugang zu schwer erreichbaren Bauteilmerkmalen.

Corocut QF wird mit den Schnittbreiten 3 und 4 Millimeter, in den Sorten GC1105, GC1125, GC1135 und GC1145 sowie der Geometrie -TF zum tiefen Axialeinstechen eingeführt. Für die Bearbeitung von Bauteilen, die ein optimiertes Werkzeug mit exakter Schnitttiefe und spezifischen Durchmesserbereich erfordern, bietet Sandvik Coromant seinen Tailor Made Service an. Bild: Sandvik Coromant

„Bei der Bearbeitung einer Stirnnut können sich Späne leicht in der Nut festsetzen und die Produktionseffizienz beeinträchtigen, weshalb ein stabiler Prozess enorm wichtig ist“, erklärt Jenny Claus, Produktmanagerin für das Ein- und Abstechen bei Sandvik Coromant. „Hier unterstützt Corocut QF: Das Design erhöht die Steifigkeit der Klinge, während die Präzisionskühlung das erfolgreiche und wiederholbare Axialeinstechen unterstützt. Für zusätzliche Stabilität ist die Wendeschneidplatte gekippt, ein innovatives Schlitzkonzept sorgt für die richtige Spannkraft. Spezielle Schienen an der Ober-, Unter- und Rückseite fördern dank minimierter Wendeschneidplattenbewegungen die Prozesssicherheit.“

Für eine hohe Prozessstabilität verfügt Corocut QF über eine neue Version des axial montierten Coroturn SL Kopfs. SL Köpfe ermöglichen den Einsatz gedämpfter Silent-Tools-Bohrstangen. So lassen sich stabile, hochwertige Innenaxialeinstech-Operationen mit verbesserter Zugänglichkeit zu schwer erreichbaren Bauteilmerkmalen realisieren, verspricht der Werkzeughersteller.

Bei der Herstellung von tiefen und schmalen Stirnnuten können Späne, die in Nuten stecken bleiben, zum Wendeschneidplattenbruch und zu risikoreichen Prozessen führen. Im Ergebnis sind eine gute Spankontrolle, eine präzise Kühlung von oben und unten und ein starres System, das die Schnittkräfte aufnehmen kann, von entscheidender Bedeutung. Hierdurch ist auch eine mannlose Bearbeitung möglich.

Bei einem Kunden beeinträchtigte eine schlechte Spankontrolle die Bearbeitung von Audiosystemteilen aus kohlenstoffarmem Stahl auf einem CNC-Drehzentrum mit 35 bar Druckkühlmittel. Außerdem kam es dabei zu einer erhöhten Geräuschentwicklung. Der Umstieg auf Corocut QF verbesserte die Spankontrolle und die Prozesssicherheit. Ein weiterer Vorteil war die Steigerung der Standzeit um 140 Prozent, wodurch anstatt 50 fertige Bauteile 120 hergestellt werden konnten. Darüber hinaus musste die Produktion nicht mehr nach jeweils zehn Komponenten angehalten werden, um Späne zu entfernen – Späne, die ansonsten die Revolverbewegung blockiert hätten.

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