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14.10.2019

Hart im Nehmen, weich im Schnitt

Tungaloy hat für sein Do-Rec-System neue vierschneidige Wendeschneidplatten entwickelt, die sich durch ein spezielles Design auszeichnen, das für Rampen-, Spiralinterpolations- und andere 3D-Fräsanwendungen geeignet ist. Dank des großen Spanwinkels der Hauptschneide wird auch beim Freischneiden die Kantenstabilität nicht unnötig auf die Probe gestellt.

Do-Rec von Tungaloy steht für lange Standzeiten bei sehr geringen Schnittkräften. Produktivitätssteigerungen beim Schulterfräsen von Stahl, rostfreiem Stahl und Eisenguss-Werkstoffen bis über 100 Prozent sind möglich. Bild: Tungaloy Germany

Do-Rec von Tungaloy steht für lange Standzeiten bei sehr geringen Schnittkräften. Produktivitätssteigerungen beim Schulterfräsen von Stahl, rostfreiem Stahl und Eisenguss-Werkstoffen bis über 100 Prozent sind möglich. Bild: Tungaloy Germany

Markus Feldhaus, Produktmanager Bohren/Fräsen bei der Tungaloy Germany GmbH erläutert: „Die neuen Do-Rec-Wendeschneidplatten haben wir in den Schneidstoffsorten AH3135 für Stähle und rostfreie Stähle sowie AH120 für Gusswerkstoffe in verschiedenen Größen und Ausführungen im Programm. Außerdem ist Do-Rec in zwei weiteren Schneidstoffen – AH140 und AH725 – erhältlich. Damit decken wir die Einsatzbereiche von Stählen über Gusseisen bis hin zu Superlegierungen ab.“

Lange Standzeiten bei sehr geringen Schnittkräften

Sämtliche Schneidstoffsorten sind besonders bruchfest und reduzieren gleichzeitig Schneidkantenausbrüche beziehungsweise vorzeitiges Versagen der Schneidplatte. Das sorgt für sichere Prozesse und verbesserte Effizienz bei Eckfräsvorgängen und beim Nutfräsen.

Mit Do-Rec kann der Anwender mit weichem Schnitt auch bei tiefen Kavitäten eingreifen. Der Spanwinkel bewirkt zusätzlich eine geringe Belastung der Maschinenspindel: So bleibt das System stabil und arbeitet nahezu vibrationsfrei. „Auf diese Weise sichern wir eine lange Lebensdauer – unseres Werkzeugs wie auch der Maschine“, ergänzt Markus Feldhaus. Verfügbar ist Do-Rec als Schaft- oder Aufsteckfräser in Durchmessern von 25 bis 50 beziehungsweise 40 bis 160 Millimeter.

In der Praxis überzeugend

Was in der Theorie gut klingt, muss allerdings erst einmal den Praxistest überleben: Den direkten Vergleich mit anderen Wendeschneidplatten aus dem Marktumfeld bestehen die neuen Wendeschneidplatten laut Tungaloy locker. Durch die Kombination aus der robusten Schneidkantengeometrie und hochverschleißfesten Materialien hält die neue Do-Rec-Wendeschneidplatten bei Zerspanvorgängen demnach durchschnittlich 1,6 Mal länger, bei rostfreiem Stahl sogar doppelt so lang wie Schneidplatten der Mitbewerber. „Die Oberflächen des bearbeiteten Materials sind nach diesen Vorgängen besonders glatt“, schwärmt Markus Feldhaus. „Das liegt an der einzigartigen Geometrie sowie dem Design der Wendeschneidplatten. Besonders die Wiper-Ausführung überzeugt mit erstklassigen Oberflächengüten.“

Als bewährtes Zerspansystem für das Schulter- und Eckfräsen hat sich Do-Rec als zuverlässige Lösung etabliert. „Doch über seine Paradedisziplinen hinaus ist Do-Rec auch noch besonders stark im Rampen. Wer ein solches Werkzeug mit Mehrwert nutzt, profitiert doppelt: Er muss weniger verschiedene Werkzeuge vorhalten und steigert obendrein seine Effizienz!“, so Markus Feldhaus.

Unternehmensinformation

Tungaloy Germany GmbH

DE 40789 Monheim
Tel.: 02173-90420-0
Fax: 02173-90420-49

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