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maschine+werkzeug 07/2016

Hardox jetzt besser im Griff

Werkzeuge

Fräsen/Bohren - Mit modernen und leistungsfähigen, leicht schneidenden Werkzeugen von Ingersoll hat Winkelbauer die Bearbeitung schwer zerspanbarer Materialien wie Hardox 400, 450, 500 und 600 deutlich verbessert.

Gemeinsame Problemlösung

Mit seinem anwendungstechnischen Know-how konnte der Ingersoll-Anwendungstechniker erst kürzlich wieder überzeugen, als es galt, ein Fertigungsproblem zu lösen. Winkelbauer hatte einen kurzfristigen Auftrag über eine sogenannte »Spule« für eine Laboranlage. Dieses Werkstück wird ursprünglich aus einem Schleudergussteil gefertigt. In Anbetracht der langen Lieferzeit für den Schleudergussrohling musste eine alternative Herstellmöglichkeit gefunden werden.

Der Vorschlag von Alexander Tammerl, mit einem Hochvorschubfräser der Ingersoll Serie Hi-Feed-Mini die Spule im Bohrzirkularfräsverfahren auszubohren, fand sofort Zustimmung. Das Werkzeug wurde mit Aufnahme SK50 mit Innofit-Verlängerung auf eine maximale Gesamtlänge von 375 Millimeter verlängert. Die Bearbeitung erfolgte trocken. Mittels einer Kaltluftdüse wurde Luft durch die Spindel mit einer Sondervorrichtung von unten eingeblasen. Der zu bearbeitende Durchmesser betrug 412 Millimeter. Die Werkstücklänge war 585 Millimeter. Es wurde von beiden Seiten je 290 Millimeter gefräst.

1. Bearbeitungsschritt: Mit einer Werkzeuglänge von 200 Millimeter wurde auf eine Tiefe von 150 Millimeter gefräst.

2. Bearbeitungsschritt: Mit einer Werkzeuglänge von 300 Millimeter wurde auf eine Tiefe von 249 Millimeter gefräst.

3. Bearbeitungsschritt: Mit einer Werkzeuglänge von 375 Millimeter wurde auf eine Tiefe von 295 Millimeter gefräst.

Bei dem Bearbeitungsschritt 1 konnte mit einer Schnitttiefe ap = 0,5 Millimeter gearbeitet werden. Bei den Bearbeitungsschritten 2 und 3 wurde die Schnitttiefe reduziert auf 0,3 Millimeter im zweiten beziehungsweise 0,17 Millimeter im dritten Bearbeitungsschritt. Insgesamt war die Bearbeitung aber ein voller Erfolg, denn die Spule stand in wesentlich kürzerer Zeit zur Verfügung als ein Werkstück aus Schleuderguss.

  • Bearbeitung der Spule für eine Laboranlage mit einem Ingersoll-Hochvorschubfräser.

    Bearbeitung der Spule für eine Laboranlage mit einem Ingersoll-Hochvorschubfräser.

  • Seitenteile eines Adapters mit den ausgewählten Ingersoll-Werkzeugen.

    Seitenteile eines Adapters mit den ausgewählten Ingersoll-Werkzeugen.

  • Heinz Hörting (Winkelbauer), Karl Böhm (Ingersoll), Klaus Portsch (Winkelbauer) und Alexander Tammerl (Ingersoll) betrachten eine Baggerschaufel mit angebautem Adapter und besprechen weitere Werkzeugtests zur Optimierung der Hardox-Bearbeitung.

    Heinz Hörting (Winkelbauer), Karl Böhm (Ingersoll), Klaus Portsch (Winkelbauer) und Alexander Tammerl (Ingersoll) betrachten eine Baggerschaufel mit angebautem Adapter und besprechen weitere Werkzeugtests zur Optimierung der Hardox-Bearbeitung.

  • »Wir sind ein Unternehmen mit Innovationsgeist und profitieren von der langen Firmentradition und unserem Know-how.« Michael Winkelbauer, Geschäftsführer Winkelbauer GmbH

    »Wir sind ein Unternehmen mit Innovationsgeist und profitieren von der langen Firmentradition und unserem Know-how.« Michael Winkelbauer, Geschäftsführer Winkelbauer GmbH

  • Ingersoll-Schaftfräser der Serie HiPos+ mit ZOMT13-Spanbrecher-Wendeschneidplatten im Einsatz bei der Fräsbearbeitung an einer aufgeschweißten Platte am Seitenteil.

    Ingersoll-Schaftfräser der Serie HiPos+ mit ZOMT13-Spanbrecher-Wendeschneidplatten im Einsatz bei der Fräsbearbeitung an einer aufgeschweißten Platte am Seitenteil.

  • Ingersoll-Wendeschneidplattenbohrer der Quad-Twist-Serie

    Ingersoll-Wendeschneidplattenbohrer der Quad-Twist-Serie

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Ingersoll Werkzeuge GmbH

Kalteiche-Ring 21-25
DE 35708 Haiger
Tel.: 02773-742-0
Fax: -812

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