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08.11.2016

Getestest und für gut befunden

Den neuen HPC-Fräser aus dem Werkzeugprogramm Plusline von OSG hat das Unternehmen Bitzer in Denkendorf bereits erfolgreich an einem Werkstück aus St 37 gestestet. Tests mit Edelstählen sollen folgen.

Bitzer konzentriert sich mit 18 Mitarbeitern auf die Einzel- und Serienteilefertigung für den Maschinenbau, die Automobilindustrie, den Fahrzeugbau, den Anlagen-, Textilmaschinen- sowie Stahl- und Metallbau. Neben der Zerspanung hat sich das Unternehmen auch auf die Herstellung von Schweißteilen bis zwei Tonnen Stückgewicht mit anschließender mechanischer Fräs- und Bohrwerksbearbeitung spezialisiert.

Mit HPC (High-Performance-Cutting)-Fräsern soll ein deutlich erhöhtes Zeitspanvolumen durch höhere Schnitt- und Vorschubgeschwindigkeiten erreicht werden. Um das Ziel, die Produktivität und Prozesssicherheit weiter zu steigern, sind dazu aber bei den Werkzeugen optimierte Schneidengeometrien, extrem stabile Schneidkanten und wesentlich größere Spankammern notwendig. Anforderungen die OSG, mit der neuen Generation an HPC-Fräsern nicht nur erfüllt sondern hier auch in Sachen Standzeit neue Maßstäbe setzt.

Diese Erfahrungen macht zumindest das Unternehmen Bitzer in Denkendorf. Getestet wurden die Fräser an einem zunächst scheinbar lapidaren Werkstück aus St 37. Ein Werkstoff, der hohe Härteschwankungen aufweist. Bei dem man aber deshalb auch schon die unterschiedlichsten Fräser getestet hat. Um objektive Vergleiche anstellen zu können, wurde der Fräser in Denkendorf zunächst mit identischen Schnittwerten vergleichbarer Fräswerkzeuge eingesetzt. Das Ergebnis ist eine Erhöhung der Standzeiten um 60 bis 70 Prozent.

Für Geschäftsführer Joachim Bitzer kam diese enorme Verbesserung allerdings nicht überraschend: „Wir arbeiten seit geraumer Zeit im Bereich Tieflochbohren und Gewindeschneiden mit Werkzeugen von OSG und machen da durchweg positive Erfahrungen. Das war auch der Grund, weshalb wir diesem Test sofort zugestimmt haben. Speziell dieses Bauteil ist mit Losgrößen von 100 Stück prädestiniert dazu. Im Gegensatz zu den getesteten, vermeintlich günstigeren Fräsern haben wir hier festgestellt, dass der OSG-Fräser absolut ruhig und stabil läuft.“

Dieser ruhige und stabile Lauf des Fräsers hat nach Auskunft von Magnus Hoyer, Marketingleiter OSG, mehrere Ursachen. Demnach ist die Entwicklung des Fräsers angelehnt an das Titanfräswerkzeug UVX. Das heißt, es wurden sowohl die ungleiche Teilung, der ungleiche Drall wie die scharfen Schneidkanten übernommen. Gefertigt werden diese Fräser allerdings ausschließlich in Göppingen. Mit einer Zertifzierung nach OSG Standard Japan. Danach reicht es beispielsweise nicht, eine Geometrie rein messtechnisch herstellen zu können. Japan gibt also vor, wie gefertigt werden muss. Konkret geht es dabei um die Fertigung an sich, verbunden mit der Sauberkeit, der Organisation, der Fähigkeit der Messmethoden sowie die Dokumentation. Erst wenn all diese Kriterien erfüllt sind, darf in Göppingen unter dem Namen OSG produziert werden.

  • Ein scheinbar lapidares Werkstück aus St 37 allerdings mit hohen Härteschwankungen. Bei den Tests wurde dennoch eine Erhöhung der Standzeiten um 60 bis 70 Prozent festgestellt. Bild: OSG

    Ein scheinbar lapidares Werkstück aus St 37 allerdings mit hohen Härteschwankungen. Bei den Tests wurde dennoch eine Erhöhung der Standzeiten um 60 bis 70 Prozent festgestellt. Bild: OSG

  • Bislang noch Vc=175 Meter pro Minute, Zahnvorschub bis zu 0,29 und eine Spandicke bis neun Hundertstel Millimeter. Künftig sollen Vc auf 240 Meter pro Minute und damit die Vorschubgeschwindigkeit auf 3,8 Meter pro Minute erhöht werden. Bild: OS

    Bislang noch Vc =175 Meter pro Minute, Zahnvorschub bis zu 0,29 und eine Spandicke bis neun Hundertstel Millimeter. Künftig sollen Vc auf 240 Meter pro Minute und damit die Vorschubgeschwindigkeit auf 3,8 Meter pro Minute erhöht werden. Bild: OSG

  • Leonardo Eberlein (li.) und Joachim Bitzer (re.): „Die Tests bzw. die Ergebnisse mit den OSG-Fräsern haben uns nicht unbedingt überrascht, denn der OSG-Fräser läuft absolut ruhig und stabil. Das haben wir so aber fast schon erwartet.“ Bild: OSG

    Leonardo Eberlein (li.) und Joachim Bitzer (re.): „Die Tests bzw. die Ergebnisse mit den OSG-Fräsern haben uns nicht unbedingt überrascht, denn der OSG-Fräser läuft absolut ruhig und stabil. Das haben wir so aber fast schon erwartet.“ Bild: OSG

  • Im Bereich Tieflochbohren und Gewindeschneiden arbeitet man seit längerem mit Werkzeugen von OSG. Bild: OSG

    Im Bereich Tieflochbohren und Gewindeschneiden arbeitet man seit längerem mit Werkzeugen von OSG. Bild: OSG

  • Ungleiche Teilung, der ungleiche Drall sowie die scharfen Schneidkanten wurden vom Titanfräswerkzeug UVX übernommen. Die HPC-Fräser werden allerdings ausschließ-lich in Göppingen gefertigt.

    Ungleiche Teilung, der ungleiche Drall sowie die scharfen Schneidkanten wurden vom Titanfräswerkzeug UVX übernommen. Die HPC-Fräser werden allerdings ausschließ-lich in Göppingen gefertigt.

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