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maschine+werkzeug 07/2013

Für harte Fälle

Technik - Werkzeuge

Wirbeln - Zecha hat die neue Gewindewirbler-Serie 462H herausgebracht, die eine Bearbeitung von Stählen mit Härten bis zu 60 HRC möglich macht. Für abrasive Materialien gibt es die Gewindewirbler auch mit Diamantbeschichtung.

Die Gewindewirbler-Serie 462H ermöglicht hochpräzise Zerspanungsergebnisse bis zum Bohrungsgrund nun auch bei Stählen bis zu 60 HRC.

Hier geht es zu den Gewindewirblern von Zecha.

Mit den Gewindewirblern der Serie 462H liefert Zecha eine ökonomische Lösung und so freut sich Arndt Fielen, Vertriebsleiter bei der Zecha Hartmetall-Werkzeugfabrikation: »Hoher Werkzeugverschleiß und unsaubere Gewinde, die sich nicht vollständig bis zum Bohrungsgrund nutzen lassen, gehören jetzt auch in der Hartbearbeitung der Vergangenheit an.«

Während sich die übrigen Gewindewirbler aus der Serie 462 in der Bearbeitung von Titan bereits bewährt haben, sind die neuen Werkzeuge speziell auf die Hartbearbeitung ausgerichtet. Ein Gewinde formgenau und prozesssicher in beispielsweise Stahl bis 60 HRC einzubringen, ist eine Herausforderung, der die neuen Werkzeuge gerecht werden.

Die Gewindewirbler der Serie 462H sind für die Gewindegrößen M 2-3-4-5-6-8-10 erhältlich. Darüber hinaus eignen sie sich aufgrund ihrer programmierbaren Helix für eine breite Vielfalt an Gewindeformen. Auch Außengewinde stellen für die Werkzeuge laut Zecha kein Problem dar. »Dass mit dem 462H nahezu jede erdenkliche Gewindeausprägung möglich ist, bringt dem Nutzer sowohl zeitliche als auch wirtschaftliche Vorteile«, erklärt Andreas Weck aus dem Produktentwicklerteam von Zecha. »Spezielle Werkzeuge zur Außengewindeherstellung lassen sich sparen, und häufiger Werkzeugwechsel ist dank der Flexibilität des Gewindewirblers ebenfalls nicht mehr notwendig«, sagt Weck.

Die 462H-Gewindewirbler haben eine Rundlaufgenauigkeit von maximal 3 µm und eine Formgenauigkeit von maximal 10 µm. Hinzu kommen die langen Standzeiten und die gute Spanabfuhr aufgrund polierter Schneiden und Spankammern. »Beim Gewindebohren dagegen sind die Schnittkräfte teilweise dermaßen hoch, dass Werkzeugbrüche durchaus keine Seltenheit sind«, so Andreas Weck. »Das Herauserodieren der Bohrer-Überreste ist dann nicht nur aufwendig, sondern auch sehr teuer«, erklärt der Produktentwickler.

Die neuen Werkzeuge von Zecha erlauben nicht nur eine prozesssichere Bearbeitung von Stahl. Andreas Weck rät: »Wer es mit eher abrasiven Materialien wie beispielsweise Graphit zu tun hat, erhält die Gewindewirbler auch mit Diamantbeschichtung. Und für die Kernlochbohrungen empfehlen wir unsere Bohrer der Serien 634 und 638.«

Unternehmensinformation

Zecha Hartmetall-Werkzeugfabrikation GmH

Benzstraße 2
DE 75203 Königsbach-Stein
Tel.: 07232-3022-0
Fax: -25

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