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14.11.2016

Fräser mit weichem Schnitt

Bei dem Fräser Soft-Cut SC-Uni von WNT wirken sein S-Verlauf an den Schneidkanten und die extrem ungleiche Zahnteilung Prozessschwingungen entgegen und verhindern Rattern am Bauteil. Dies führt zu einer höheren Prozessstabilität und verbessert die Oberflächengüte am Werkstück. Aufgrund seiner weichschneidenden Veranlagung ist zudem eine Steigerung der Vorschubgeschwindigkeit möglich, um Bearbeitungszeiten zu verkürzen.

Wenn lange Standzeiten, eine hohe Prozesssicherheit und beste Qualität bei der Bearbeitung von Stahl und rostfreien Materialien gefragt sind, dann ist der innovative S-Cut die richtige Wahl. Bild: WNT

Besonders auffällig sind bei dem Fräser Soft-Cut SC-Uni die Schneidkanten, die auf einer S-Kurve basieren. Vom Startpunkt ausgehend verkleinert sich dabei der Drallwinkel bis zum Wendepunkt der Funktion. Ab diesem Punkt nimmt der Drallwinkel dann wieder zu. Dank dieser besonderen S-Geometrie ist es laut WNT gelungen, eine markante Leistungssteigerung in der Schnittleistung herbeizuführen. Außerdem wurde durch diese neuartige Ausführung der Schnittkanten ein deutlich ruhigeres Bearbeitungsverhalten erzielt.

„Bei den Testläufen mit dem SC-Uni konnten wir eine extreme Reduzierung der Schwingungen feststellen“, erinnert sich der zuständige WNT-Produktmanager Daniel Rommel. „Das hat sich natürlich sehr positiv auf die Werkzeugstandzeit ausgewirkt, die um mehr als ein Drittel gesteigert werden konnte“, so Rommel weiter. Als weiteren vorteilhaften Effekt der Geometrie führt der Produktmanager die erhöhte Vorschubgeschwindigkeit an, die mit dem S-Cut möglich sei. „Damit wird eine Verkürzung der Bearbeitungszeit erreicht, was wiederum zu einer Produktionssteigerung führt“.

Ein weiteres Merkmal des S-Cut ist die extrem ungleichmäßige Teilung der Schneiden, die den induzierten Schwingungen in Werkzeug-Werkstück-Werkzeugmaschinensystem, die durch Ein- und Austrittsfrequenzen hervorgerufen werden, entgegenwirkt. Der Bearbeitungsprozess läuft dadurch sehr stabil und mit kaum sichtbaren Rattermarken.

„Im Vergleich zu herkömmlichen VHM-Fräsern war eine sichtliche Verbesserung der Oberflächengüte das Resultat“, betont Rommel. Zudem sei wegen der ungleich geteilten Schneiden eine höhere Tiefenzustellung bei großen Eingriffswinkeln möglich, die die Grenzschnitttiefe signifikant steigere. „Dadurch wird nicht nur die Prozessstabilität erhöht, sondern auch die von der Fräsmaschine zur Verfügung gestellte Spindelleistung besser ausgenutzt“, so der Produktmanager.

Nach Angaben von WNT garantiert der S-Cut höchste Wirtschaftlichkeit dank seiner starken Performance und seiner enormen Verschleißfestigkeit. Seine universellen Einsatzmöglichkeiten bei der Bearbeitung von Stahl und rostfreien Materialien machen ihn zum geeineten Werkzeug für Anwendungen, bei denen lange Standzeiten gefragt sind und hohe Qualität bei der Bearbeitung erwartet wird. Die hochentwickelte Technologie des SC-Uni macht es möglich.

Unternehmensinformation

WNT Deutschland GmbH Ceratizit Group

Daimlerstr. 70
DE 87437 Kempten
Tel.: 0831-57010-0
Fax: 0831-57010-3559

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