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maschine+werkzeug 08/2012

Eine Schneide für mehr Erfolg

Technik - Werkzeuge

Bohren - Vorschübe verdoppelt, Standzeiten verfünffacht – das ist die Bilanz der Ferdinand Bilstein GmbH, nachdem der Hersteller für PKW- und NKW-Ersatzteile von einem zwei- zu einem dreischneidigen Bohrer von OSG gewechselt hat.

Längere Standzeiten

Verantwortlich für die hohe Qualität ist nicht nur die Innenkühlung des Bohrers sondern auch seine drei Schneiden. Die bringen eine höhere Laufruhe und auch die notwenige Präzision. Dabei geht es weniger um die Oberflächenbeschaffenheit der Bohrungen, sondern vielmehr um die präzise Lage zueinander. Im konkreten Fall wird eine Durchgangsbohrung mit einem Durchmesser von 10,5 und einer Bohrtiefe von 60 Millimeter gesetzt. Im Anschluss wird die Bohrung noch ausgespindelt.

Die guten Zentrierungseigenschaften, durch die nahezu kein Bohrerverlauf festzustellen ist, führt OSG-Geschäftsführer Yasushi Suzuki hauptsächlich auf die drei Schneiden des OSG-Bohrers zurück. »Durch drei Schneiden und damit drei Führungsphasen erzielen wir eine bessere Stabilität und Steifigkeit des Werkzeuges. Der Bohrer arbeitet ähnlich wie eine Reibahle«, erläuert Suzuki. Ein Spiralbohrer mit drei Schneiden ist eigentlich ungewöhnlich. Der Erfolg gibt dem japanischen Premiumhersteller aber Recht, denn neben der Präzision ging es in Ennepetal natürlich auch um Produktivität. Deshalb führt Buchwald vor Investitionen Wirtschaftlichkeitsberechnungen durch. Das war auch beim TRS-Bohrer so. Bislang wurden die Werkstücke mit einem klassischen Vollhartmetallbohrer bearbeitet. Das funktionierte zwar gut, jedoch waren die Bohrer zu langsam und die Standzeiten zu gering. »Als uns dann der neue Bohrer vorgestellt wurde, habe ich mich mit den möglichen Vorschüben und der Standzeit beschäftigt, die ja eine bessere Maschinenauslastung bringen sollten. Es geht uns auch darum, Werkzeugkosten einzusparen. Wirklich wirtschaftlich ist das nur über die Standzeit und nicht über den Invest“, sagt Buchwald.

  • Bei der Bearbeitung eines Kipphebelbocks aus Guss war der Ferdinand Bilstein GmbH die Schnittgeschwindigkeit und Standzeit eines klassischen Spiralbohrers zu gering.

    Bei der Bearbeitung eines Kipphebelbocks aus Guss war der Ferdinand Bilstein GmbH die Schnittgeschwindigkeit und Standzeit eines klassischen Spiralbohrers zu gering.

  • Mit dem TRS-Spiralbohrer von OSG wurden bei gleicher Schnittggeschwindigkeit die Vorschübe verdoppelt.

    Mit dem TRS-Spiralbohrer von OSG wurden bei gleicher Schnittggeschwindigkeit die Vorschübe verdoppelt.

  • Drei Schneiden sorgen für mehr Stabilität.

    Drei Schneiden sorgen für mehr Stabilität.

  • Yasushi Suzuki (OSG), Jörg Buchwald (Ferdinand Bilstein) und Jürgen Rösler (OSG).

    Yasushi Suzuki (OSG), Jörg Buchwald (Ferdinand Bilstein) und Jürgen Rösler (OSG).

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Unternehmensinformation

OSG GmbH

Karl-Ehmann-Str. 25
DE 73037 Göppingen
Tel.: 07161-6064-0
Fax: -444

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