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maschine+werkzeug 02/2017

Dreischneider neu gedacht

Werkzeuge

Bohren - Dreischneidigen Vollhartmetallbohrern wurde über Jahrzehnte eine nur sehr eingeschränkte Tauglichkeit attestiert. Mit konstruktiven Verbesserungen– vor allem an der Spitze und der Schneide– ist es der Hoffmann Group nun gelungen, das Potenzial der Dreischneider zu nutzen.

Bohrer im Verschleißtest

Die Belastbarkeit des neuen Dreischneiders hat Hoffmann im Vergleich mit anderen am Markt verfügbaren dreischneidigen Bohrern in 42CrMo4 untersucht. Getestet wurden jeweils Werkzeuge mit 8,50 Millimetern Durchmesser und 103 Millimetern Gesamtlänge.

Eines dieser Vergleichswerkzeuge konnte der Belastung durch die angesetzten Schnittwerte bereits beim Anbohren nicht standhalten (Typ A). Alle Werkzeuge dieses Typs sind bereits beim ersten Bohrvorgang gebrochen. Weitere Werkzeuge, die auf einer konventionellen Konstruktion eines dreischneidigen Bohrers beruhen, konnten zwar mehrere Bohrungen erzeugen, haben jedoch keine zufriedenstellenden Standwege erreicht (Typ B und Typ C). Die beiden Bohrer, die mit einer angepassten Ausspitzung, jedoch konkaver Schneidenform konstruiert sind, konnten hingegen deutlich längere Standwege erreichen (Typ D und Typ E).

Mit einer erreichten Bohrungsanzahl von 2.702 Stück konnte insbesondere das neu entwickelte Bohrerkonzept mit konvexer Schneidenform überzeugen (Typ F). Der erreichte Standweg von 102 Metern ist in Anbetracht der anspruchsvollen Schnittwerte beachtlich. Das Diagramm bestätigt, was auch die 16 Werkzeugbilder zeigen: lange Zeit gleichmäßiger Anstieg der Verschleißmarkenbreite, erst spät machen sich Ausbrüche bemerkbar.

Mehr Testergebnisse finden Sie auf:

www.maschinewerkzeug.de/2946238

  • Bild 1: Dreischneider neu gedacht

    Bild 1: Dreischneider neu gedacht

  • Bild 2: Dreischneider neu gedacht

    Bild 2: Dreischneider neu gedacht

  • Bild 3: Dreischneider neu gedacht

    Bild 3: Dreischneider neu gedacht

  • Bild 4: Dreischneider neu gedacht

    Bild 4: Dreischneider neu gedacht

  • Bild 5: Dreischneider neu gedacht

    Bild 5: Dreischneider neu gedacht

  • Bild 6: Dreischneider neu gedacht

    Bild 6: Dreischneider neu gedacht

  • Bild 7: Dreischneider neu gedacht

    Bild 7: Dreischneider neu gedacht

  • Bild 8: Dreischneider neu gedacht

    Bild 8: Dreischneider neu gedacht

  • Bild 9: Dreischneider neu gedacht

    Bild 9: Dreischneider neu gedacht

  • Bild 10: Dreischneider neu gedacht

    Bild 10: Dreischneider neu gedacht

  • Bild 11: Dreischneider neu gedacht

    Bild 11: Dreischneider neu gedacht

  • Bild 12: Dreischneider neu gedacht

    Bild 12: Dreischneider neu gedacht

  • Bild 13: Dreischneider neu gedacht

    Bild 13: Dreischneider neu gedacht

  • Bild 14: Dreischneider neu gedacht

    Bild 14: Dreischneider neu gedacht

  • Bild 15: Dreischneider neu gedacht

    Bild 15: Dreischneider neu gedacht

  • Bild 16: Dreischneider neu gedacht

    Bild 16: Dreischneider neu gedacht

  • Bild 17: Dreischneider neu gedacht

    Bild 17: Dreischneider neu gedacht

  • 1 Punktförmige Querschneide beim dreischneidigen Bohrer: Kontakt an definierter Position 2 Linienförmige Querschneide beim zweischneidigen Bohrer: Verschiebung entlang der Linie kann den Bohrer taumeln lassen.

    1 Punktförmige Querschneide beim dreischneidigen Bohrer: Kontakt an definierter Position 2 Linienförmige Querschneide beim zweischneidigen Bohrer: Verschiebung entlang der Linie kann den Bohrer taumeln lassen.

  • Bild 19: Dreischneider neu gedacht

    Bild 19: Dreischneider neu gedacht

  • Bild 20: Dreischneider neu gedacht

    Bild 20: Dreischneider neu gedacht

  • 3 Krafteinwirkung bei konkaver Schneidenkontur. 4 Krafteinwirkung bei konvexer Schneidenkontur.

    3 Krafteinwirkung bei konkaver Schneidenkontur. 4 Krafteinwirkung bei konvexer Schneidenkontur.

  • Bild 22: Dreischneider neu gedacht

    Bild 22: Dreischneider neu gedacht

  • 5 Vorschubkraft und Bohrmoment werden mit diesem Versuchsaufbau ermittelt. Die Aufspannung der zugesägten Werkstoffproben erfolgt mittels Gripspanner. 6 Der Test läuft: Vertikale Bearbeitung mit Vollstrahlkühlung von innen (30 bar, Konzentration sechs Prozent). 7 Zur statistischen Absicherung fand jeder Bohrversuch fünffach statt. Je Einzelversuch wurden fünf Bohrungen mit einer Bohrtiefe von jeweils 42,5 Millimetern eingebracht.

    5 Vorschubkraft und Bohrmoment werden mit diesem Versuchsaufbau ermittelt. Die Aufspannung der zugesägten Werkstoffproben erfolgt mittels Gripspanner. 6 Der Test läuft: Vertikale Bearbeitung mit Vollstrahlkühlung von innen (30 bar, Konzentration sechs Prozent). 7 Zur statistischen Absicherung fand jeder Bohrversuch fünffach statt. Je Einzelversuch wurden fünf Bohrungen mit einer Bohrtiefe von jeweils 42,5 Millimetern eingebracht.

  • Bild 24: Dreischneider neu gedacht

    Bild 24: Dreischneider neu gedacht

  • Bild 25: Dreischneider neu gedacht

    Bild 25: Dreischneider neu gedacht

  • 8 Verschleißmarkenbreite über die Anzahl der erreichten Bohrungen

    8 Verschleißmarkenbreite über die Anzahl der erreichten Bohrungen

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