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01.08.2018

Digitalisierung in der Zerspanung: Bit für Bit zum Span

Digitalisierung in der Zerspanung: Das bedeutet, Werkzeuge, Spannmittel und Werkstücke lernen dazu und kommunizieren mit anderen am Prozess beteiligten Komponenten. Wie funktioniert das konkret im Fertigungsalltag? Und führt es letztlich zur selbstoptimierenden Werkzeugmaschine? Antworten und Lösungsansätze will die AMB liefern.


„Digital Way“ zeigt wie es funktionieren kann

Hilfestellung bieten will hierbei die AMB, eine der fünf größten Werkzeugmaschinenmessen der Welt. Im Rahmen der neuen Sonderschau „Digital Way“ zeigen IT-Anbieter konkret, wie sie Unternehmen der zerspanenden Fertigung auf dem Weg zu Industrie 4.0 unterstützen. Mit einer Kombination aus hochkarätigem zweitägigen Kongress (18. bis 19. September 2018) und begleitender Ausstellung erhält „die AMB eine neue Plattform, auf der Anwender sich umfassend darüber informieren können, wie Industrie 4.0 und die Digitalisierung in der Produktion konkret umsetzbar sind“, sagt Gunnar Mey, Abteilungsleiter Industriemessen der Messe Stuttgart.

  • Der Digital Way ist eine Sonderschau im Rahmen der AMB (Internationale Ausstellung für Metallbearbeitung) in Stuttgart. Sie widmet sich der zunehmenden Digitalisierung in der Produktion. Bild: Messe Stuttgart

    Der Digital Way ist eine Sonderschau im Rahmen der AMB (Internationale Ausstellung für Metallbearbeitung) in Stuttgart. Sie widmet sich der zunehmenden Digitalisierung in der Produktion. Bild: Messe Stuttgart

  • „Lösungen werden sich nur dann durchsetzen, wenn sie wirkliche Vorteile bieten.“ Hansjörg Sannwald, Leiter Markt- und Produktmanagement CNC-Systeme, Bosch Rexroth. Bild: Bosch Rexroth

    „Lösungen werden sich nur dann durchsetzen, wenn sie wirkliche Vorteile bieten.“ Hansjörg Sannwald, Leiter Markt- und Produktmanagement CNC-Systeme, Bosch Rexroth. Bild: Bosch Rexroth

  • „Der Weg zu einer selbstoptimierenden Werkzeugmaschine hat gut begonnen, die Entwicklung hierbei ist aber noch lange nicht abgeschlossen.“ Jürgen Förster, Geschäftsleitungsmitglied, AMF Andreas Maier. Bild: AMF

    „Der Weg zu einer selbstoptimierenden Werkzeugmaschine hat gut begonnen, die Entwicklung hierbei ist aber noch lange nicht abgeschlossen.“ Jürgen Förster, Geschäftsleitungsmitglied, AMF Andreas Maier. Bild: AMF

  • Das IoT-Gateway von Bosch Rexroth ermöglicht die Vernetzung bestehender Anlagen innerhalb weniger Stunden – und zwar ohne Spezialkenntnisse. Bild: Bosch Rexroth

    Das IoT-Gateway von Bosch Rexroth ermöglicht die Vernetzung bestehender Anlagen innerhalb weniger Stunden – und zwar ohne Spezialkenntnisse. Bild: Bosch Rexroth

  • „Die Software ‚Toolscope Cockpit‘ erlaubt, vom Assistenzsystem Toolscope gewonnene Daten auf übersichtliche Weise anzuzeigen und vielfältig auszuwerten.“ Dr. Jan Brinkhaus, Leiter Business Segment „Digital Solutions“, Ceratizit Bild: Ceratizit

    „Die Software ‚Toolscope Cockpit‘ erlaubt, vom Assistenzsystem Toolscope gewonnene Daten auf übersichtliche Weise anzuzeigen und vielfältig auszuwerten.“ Dr. Jan Brinkhaus, Leiter Business Segment „Digital Solutions“, Ceratizit. Bild: Ceratizit

  • Das Assistenzsystem „Toolscope“ von Ceratizit nutzt Methoden der Künstlichen Intelligenz für die Werkzeugmaschine: Es erkennt beispielsweise automatisch Werkzeugbrüche, regelt adaptiv den Vorschub oder koppelt Werkzeugdaten auf Cloud-Server aus. Bild: Ceratizit

    Das Assistenzsystem „Toolscope“ von Ceratizit nutzt Methoden der Künstlichen Intelligenz für die Werkzeugmaschine: Es erkennt beispielsweise automatisch Werkzeugbrüche, regelt adaptiv den Vorschub oder koppelt Werkzeugdaten auf Cloud-Server aus. Bild: Ceratizit

  • „Vorbehalte gegenüber der Datensicherheit nehmen wir ernst und gehen davon aus, dass wir hier mit unseren sicheren Lösungen überzeugen können.“ Pascal Schröder, Experte für digitale Lösungen, Chiron. Bild: Chiron

    „Vorbehalte gegenüber der Datensicherheit nehmen wir ernst und gehen davon aus, dass wir hier mit unseren sicheren Lösungen überzeugen können.“ Pascal Schröder, Experte für digitale Lösungen, Chiron. Bild: Chiron

  • Mit den Digitalisierungslösungen der Chiron Group lassen sich Fertigungsprozesse steuern und optimieren; darüber hinaus sichern sie die Verfügbarkeit der Anlagen – unter anderem durch eine vorausschauende, planbare Wartung. Bild: Chiron

    Mit den Digitalisierungslösungen der Chiron Group lassen sich Fertigungsprozesse steuern und optimieren; darüber hinaus sichern sie die Verfügbarkeit der Anlagen – unter anderem durch eine vorausschauende, planbare Wartung. Bild: Chiron

  • „Grob4Pilot ist ein neues multifunktionales und interaktives Maschinenbedienpult im Rahmen von Net4Industry." Bild: Grob

    „Grob4Pilot ist ein neues multifunktionales und interaktives Maschinenbedienpult im Rahmen von Net4Industry." Bild: Grob

  • „Grob-Net4Industry“ ist die Antwort von Grob auf die Herausforderungen durch Industrie 4.0: Es schafft mittels Webtechnologie werksübergreifend Konnektivität und Transparenz im Produktionsprozess.“ Bild: Grob

    „Grob-Net4Industry“ ist die Antwort von Grob auf die Herausforderungen durch Industrie 4.0: Es schafft mittels Webtechnologie werksübergreifend Konnektivität und Transparenz im Produktionsprozess.“ Bild: Grob

  • „Heller4Services“ fasst alle digitalen Dienstleistungen von Heller zusammen: Auf der AMB 2018 in Stuttgart wird unter anderem das Heller Services Interface gezeigt. Bild: Heller

    „Heller4Services“ fasst alle digitalen Dienstleistungen von Heller zusammen: Auf der AMB 2018 in Stuttgart wird unter anderem das Heller Services Interface gezeigt. Bild: Heller

  • Beim Smart Gripping erfasst der intelligente Greifer von Schunk prozessintegriert in Echtzeit und ohne Einsatz externer Sensoren Angaben zur Größe des Bauteils, zu dessen Beschaffenheit und Zustand. Bild: Schunk

    Beim Smart Gripping erfasst der intelligente Greifer von Schunk prozessintegriert in Echtzeit und ohne Einsatz externer Sensoren Angaben zur Größe des Bauteils, zu dessen Beschaffenheit und Zustand. Bild: Schunk

  •  „Wir können Daten direkt am Werkstück abgreifen und diese an übergeordnete Systeme weitergeben“, erklärt Henrik Schunk, geschäftsführender Gesellschafter und CEO. Bild: Schunk

    „Wir können Daten direkt am Werkstück abgreifen und diese an übergeordnete Systeme weitergeben“, erklärt Henrik Schunk, geschäftsführender Gesellschafter und CEO. Bild: Schunk

  • Einen gewissen Überdruss in Sachen Industrie 4.0 registriert Florian Böpple, Manager Digital Manufacturing bei Walter, im Mittelstand. Metallbearbeitende Unternehmen seien grundsätzlich motiviert, oft fehle aber der konkrete Nutzen der angebotenen Lösung. Sein Fazit: „Metallzerspaner brauchen praxisnahe Lösungen, die ihnen dabei helfen, Prozesse zu verbessern und Kosten einzusparen.“ Bild: Walter

    Einen gewissen Überdruss in Sachen Industrie 4.0 registriert Florian Böpple, Manager Digital Manufacturing bei Walter, im Mittelstand. Metallbearbeitende Unternehmen seien grundsätzlich motiviert, oft fehle aber der konkrete Nutzen der angebotenen Lösung. Sein Fazit: „Metallzerspaner brauchen praxisnahe Lösungen, die ihnen dabei helfen, Prozesse zu verbessern und Kosten einzusparen.“ Bild: Walter

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Auch die Hersteller von Maschinen und Komponenten gehen auf die Wünsche und Sorgen der Besucher ein. Beispiel Chiron, Anbieter von Turnkey-Lösungen für die Metallverarbeitung: „Allgemeine Skepsis besteht noch häufig gegenüber der Datensicherheit bei Anbindung von Maschinen ans Internet, da viele Unternehmen die Gefährdung des eigenen Know-hows befürchten. Diese Vorbehalte nehmen wir ernst und gehen davon aus, dass wir hier mit unseren sicheren Lösungen überzeugen können“, verspricht Pascal Schröder, Experte für digitale Lösungen unter dem Oberbegriff „Smartline“ der Chiron-Gruppe.

Der deutsche Maschinenbau ist in der Vergangenheit nicht auf den Hype Industrie 4.0 oder Digitalisierung aufgesprungen, konstatiert auch Markus Frank, Abteilungsleiter für „Net4Industry“ beim Werkzeugmaschinenhersteller Grob. In den letzten 18 Monaten sei jedoch „eine deutliche Steigerung von Aktivitäten und Bemühungen in diesem Bereich“ zu beobachten. Fest steht: „Industrie 4.0 bildet die Grundlage, um ressourcenschonend, flexibel und produktiv die Maschinen und Anlagen zu betreiben.“ Grob entwickelt seit über vier Jahren Applikationen und Lösungen für die vernetze Produktion und setzt sie auch im eigenen Unternehmen ein.


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