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01.08.2018

Digitalisierung in der Zerspanung: Bit für Bit zum Span

Digitalisierung in der Zerspanung: Das bedeutet, Werkzeuge, Spannmittel und Werkstücke lernen dazu und kommunizieren mit anderen am Prozess beteiligten Komponenten. Wie funktioniert das konkret im Fertigungsalltag? Und führt es letztlich zur selbstoptimierenden Werkzeugmaschine? Antworten und Lösungsansätze will die AMB liefern.

Da ist noch viel Luft nach oben in punkto Digitalisierung. Das jedenfalls erfuhr die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) in einer jüngst durchgeführten Befragung unter Mittelständlern. Zitat: „Der Anteil der Mittelständler, der in den zurückliegenden drei Jahren erfolgreich Digitalisierungsprojekte abgeschlossen hat, ist mit 26 Prozent deutlich kleiner als bisher vermutet.“

  • Der Digital Way ist eine Sonderschau im Rahmen der AMB (Internationale Ausstellung für Metallbearbeitung) in Stuttgart. Sie widmet sich der zunehmenden Digitalisierung in der Produktion. Bild: Messe Stuttgart

    Der Digital Way ist eine Sonderschau im Rahmen der AMB (Internationale Ausstellung für Metallbearbeitung) in Stuttgart. Sie widmet sich der zunehmenden Digitalisierung in der Produktion. Bild: Messe Stuttgart

  • „Lösungen werden sich nur dann durchsetzen, wenn sie wirkliche Vorteile bieten.“ Hansjörg Sannwald, Leiter Markt- und Produktmanagement CNC-Systeme, Bosch Rexroth. Bild: Bosch Rexroth

    „Lösungen werden sich nur dann durchsetzen, wenn sie wirkliche Vorteile bieten.“ Hansjörg Sannwald, Leiter Markt- und Produktmanagement CNC-Systeme, Bosch Rexroth. Bild: Bosch Rexroth

  • „Der Weg zu einer selbstoptimierenden Werkzeugmaschine hat gut begonnen, die Entwicklung hierbei ist aber noch lange nicht abgeschlossen.“ Jürgen Förster, Geschäftsleitungsmitglied, AMF Andreas Maier. Bild: AMF

    „Der Weg zu einer selbstoptimierenden Werkzeugmaschine hat gut begonnen, die Entwicklung hierbei ist aber noch lange nicht abgeschlossen.“ Jürgen Förster, Geschäftsleitungsmitglied, AMF Andreas Maier. Bild: AMF

  • Das IoT-Gateway von Bosch Rexroth ermöglicht die Vernetzung bestehender Anlagen innerhalb weniger Stunden – und zwar ohne Spezialkenntnisse. Bild: Bosch Rexroth

    Das IoT-Gateway von Bosch Rexroth ermöglicht die Vernetzung bestehender Anlagen innerhalb weniger Stunden – und zwar ohne Spezialkenntnisse. Bild: Bosch Rexroth

  • „Die Software ‚Toolscope Cockpit‘ erlaubt, vom Assistenzsystem Toolscope gewonnene Daten auf übersichtliche Weise anzuzeigen und vielfältig auszuwerten.“ Dr. Jan Brinkhaus, Leiter Business Segment „Digital Solutions“, Ceratizit Bild: Ceratizit

    „Die Software ‚Toolscope Cockpit‘ erlaubt, vom Assistenzsystem Toolscope gewonnene Daten auf übersichtliche Weise anzuzeigen und vielfältig auszuwerten.“ Dr. Jan Brinkhaus, Leiter Business Segment „Digital Solutions“, Ceratizit. Bild: Ceratizit

  • Das Assistenzsystem „Toolscope“ von Ceratizit nutzt Methoden der Künstlichen Intelligenz für die Werkzeugmaschine: Es erkennt beispielsweise automatisch Werkzeugbrüche, regelt adaptiv den Vorschub oder koppelt Werkzeugdaten auf Cloud-Server aus. Bild: Ceratizit

    Das Assistenzsystem „Toolscope“ von Ceratizit nutzt Methoden der Künstlichen Intelligenz für die Werkzeugmaschine: Es erkennt beispielsweise automatisch Werkzeugbrüche, regelt adaptiv den Vorschub oder koppelt Werkzeugdaten auf Cloud-Server aus. Bild: Ceratizit

  • „Vorbehalte gegenüber der Datensicherheit nehmen wir ernst und gehen davon aus, dass wir hier mit unseren sicheren Lösungen überzeugen können.“ Pascal Schröder, Experte für digitale Lösungen, Chiron. Bild: Chiron

    „Vorbehalte gegenüber der Datensicherheit nehmen wir ernst und gehen davon aus, dass wir hier mit unseren sicheren Lösungen überzeugen können.“ Pascal Schröder, Experte für digitale Lösungen, Chiron. Bild: Chiron

  • Mit den Digitalisierungslösungen der Chiron Group lassen sich Fertigungsprozesse steuern und optimieren; darüber hinaus sichern sie die Verfügbarkeit der Anlagen – unter anderem durch eine vorausschauende, planbare Wartung. Bild: Chiron

    Mit den Digitalisierungslösungen der Chiron Group lassen sich Fertigungsprozesse steuern und optimieren; darüber hinaus sichern sie die Verfügbarkeit der Anlagen – unter anderem durch eine vorausschauende, planbare Wartung. Bild: Chiron

  • „Grob4Pilot ist ein neues multifunktionales und interaktives Maschinenbedienpult im Rahmen von Net4Industry." Bild: Grob

    „Grob4Pilot ist ein neues multifunktionales und interaktives Maschinenbedienpult im Rahmen von Net4Industry." Bild: Grob

  • „Grob-Net4Industry“ ist die Antwort von Grob auf die Herausforderungen durch Industrie 4.0: Es schafft mittels Webtechnologie werksübergreifend Konnektivität und Transparenz im Produktionsprozess.“ Bild: Grob

    „Grob-Net4Industry“ ist die Antwort von Grob auf die Herausforderungen durch Industrie 4.0: Es schafft mittels Webtechnologie werksübergreifend Konnektivität und Transparenz im Produktionsprozess.“ Bild: Grob

  • „Heller4Services“ fasst alle digitalen Dienstleistungen von Heller zusammen: Auf der AMB 2018 in Stuttgart wird unter anderem das Heller Services Interface gezeigt. Bild: Heller

    „Heller4Services“ fasst alle digitalen Dienstleistungen von Heller zusammen: Auf der AMB 2018 in Stuttgart wird unter anderem das Heller Services Interface gezeigt. Bild: Heller

  • Beim Smart Gripping erfasst der intelligente Greifer von Schunk prozessintegriert in Echtzeit und ohne Einsatz externer Sensoren Angaben zur Größe des Bauteils, zu dessen Beschaffenheit und Zustand. Bild: Schunk

    Beim Smart Gripping erfasst der intelligente Greifer von Schunk prozessintegriert in Echtzeit und ohne Einsatz externer Sensoren Angaben zur Größe des Bauteils, zu dessen Beschaffenheit und Zustand. Bild: Schunk

  •  „Wir können Daten direkt am Werkstück abgreifen und diese an übergeordnete Systeme weitergeben“, erklärt Henrik Schunk, geschäftsführender Gesellschafter und CEO. Bild: Schunk

    „Wir können Daten direkt am Werkstück abgreifen und diese an übergeordnete Systeme weitergeben“, erklärt Henrik Schunk, geschäftsführender Gesellschafter und CEO. Bild: Schunk

  • Einen gewissen Überdruss in Sachen Industrie 4.0 registriert Florian Böpple, Manager Digital Manufacturing bei Walter, im Mittelstand. Metallbearbeitende Unternehmen seien grundsätzlich motiviert, oft fehle aber der konkrete Nutzen der angebotenen Lösung. Sein Fazit: „Metallzerspaner brauchen praxisnahe Lösungen, die ihnen dabei helfen, Prozesse zu verbessern und Kosten einzusparen.“ Bild: Walter

    Einen gewissen Überdruss in Sachen Industrie 4.0 registriert Florian Böpple, Manager Digital Manufacturing bei Walter, im Mittelstand. Metallbearbeitende Unternehmen seien grundsätzlich motiviert, oft fehle aber der konkrete Nutzen der angebotenen Lösung. Sein Fazit: „Metallzerspaner brauchen praxisnahe Lösungen, die ihnen dabei helfen, Prozesse zu verbessern und Kosten einzusparen.“ Bild: Walter

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Ein genauerer Blick zeigt zwar, dass das F&E-intensive verarbeitende Gewerbe, zu dem der Werkzeugmaschinenbau gehört, mit 31 Prozent etwas besser dasteht. Noch sind das aber hauptsächlich Investitionen in die IT-Strukturen sowie die Schnittstellen und Kontakte zu Kunden und Zulieferern. Mit der Digitalisierung von Produkten und Dienstleistungen befassen sich bislang nur 19 Prozent der Projekte.

Immerhin betrugen die Digitalisierungsausgaben 2016 knapp 14 Milliarden Euro. Zur Einordnung: Die Innovationsausgaben des Mittelstands lagen bei 3,2 Milliarden Euro, die Investitionen in Maschinengebäude, Einrichtungen und ähnliches bei 169 Milliarden Euro. Hemmnisse seien vor allem fehlende IT-Kompetenzen, Datensicherheit und Datenschutz, Unternehmens- und Arbeitsorganisation sowie eine mangelnde Qualität der Internetverbindungen. Die KfW empfiehlt dennoch dringend, „die Digitalisierung im deutschen Mittelstand weiter voranzutreiben“.


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