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23.05.2017

Die Planung ist bei der Graphitbearbeitung entscheidend

Wer Graphitelektroden erfolgreich und wirtschaftlich einsetzen will, muss die gesamte Prozesskette betrachten – angefangen von der Konstruktion und der Planung, über den passenden Maschinenpark und ausgefeilte Werkzeuge mit leistungsstarken Beschichtungen bis hin zur Messtechnik für die Qualitätskontrolle und die Ausbildung der Mitarbeiter. Darin sind sich die Experten von Zecha, Cemecon, GF Machining Solutions und Cimtrode einig.


Diamantbeschichtungen sind dabei ein entscheidender Faktor: Denn das Zerspanen von Graphit ist wegen der hohen Abrasivität des Werkstoffs ohne einen wirksamen Verschleißschutz wirtschaftlich kaum möglich. Damit die hohe Präzision der Werkzeuge aber auch nach der Beschichtung gewährleistet bleibt, darf sie auf keinen Fall die Mikrogeometrie beeinflussen. „Unsere Multilayer-Diamantbeschichtungen werden im Endmaß auf die Werkzeuge abgeschieden und behalten die Mikrogeometrie bei – und das jederzeit reproduzierbar. So entsteht eine unschlagbare Kombination aus perfekt geschliffenem Werkzeug und hochwertiger, extrem glatter Beschichtung, die für eine ausgezeichnete Oberflächenqualität der gefrästen Elektrode sorgt“, so Thomas Schaaff, Area Sales Manager bei der Cemecon AG, Experte für innovative Beschichtungslösungen für Zerspanwerkzeuge.

Qualität garantieren

Doch auch das beste Werkzeug kann keine Höchstleistungen bringen, wenn die Zerspanparameter sowie die Qualität der Bearbeitungsmaschinen nicht passen. Stimmen etwa die Einstellungen und die Programmierung nicht, arbeitet das System bestenfalls nicht wirtschaftlich, weil der Werkzeugverschleiß zu hoch oder die Abtragsraten zu niedrig liegen, aber auch Werkzeugbruch und Zerstörung der Elektrode sind denkbar. Benjamin Sendler: „Mit Lösungen sowohl für die Fräsbearbeitung als auch Funkenerosion sehen wir uns als Partner der Werkzeug- und Formenbauer und wissen, wie entscheidend die Abstimmung aller Faktoren aufeinander ist. Dafür müssen alle Beteiligten, also Maschinenhersteller, Fräserhersteller, Steuerungshersteller, Messinstrumentenhersteller und nicht zuletzt die Anwender gut zusammenarbeiten – von der Planung bis zur Ausführung. Dann können erstaunliche Ergebnisse erreicht werden.“

Gerade bei filigranen Elektroden mit Toleranzen im µm-Bereich müssen alle Einflussfaktoren perfekt aufeinander abgestimmt sein. Nur eine hervorragende Qualitätskontrolle kann Fehler schon frühzeitig aufzeigen und gegebenenfalls zur Anpassung der Parameter führen. Cimtrode hat ein Mess- und Prüfsystem speziell für den Formen- und Werkzeugbau entwickelt: C-View ermöglicht zum Beispiel die Kontrolle und Beurteilung von Verschleiß an Fräs- oder Bohrwerkzeugen. Zudem lässt es eine exakte Beurteilung von Elektrodenoberflächen zu, bevor man damit erodiert. „Das bietet enorme Vorteile für den Anwender und es lassen sich signifikante Verbesserungen hinsichtlich Qualität und Prozesssicherheit erzielen“, so Daniel Gruber.


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Unternehmensinformation

CemeCon AG

Adenauerstr. 20 a
DE 52146 Würselen
Tel.: 02405-4470-110
Fax: -199

GF Machining Solutions GmbH

Steinbeisstraße 22 - 24
DE 73614 Schorndorf
Tel.: 07181-926-0
Fax: 07181-926-190

Zecha Hartmetall-Werkzeugfabrikation GmH

Benzstraße 2
DE 75203 Königsbach-Stein
Tel.: 07232-3022-0
Fax: -25

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