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maschine+werkzeug 10/2017

Die Brücke zum Drehen

Werkzeuge

Drehen - Durch eine Erweiterung seines Portfolios auf angetriebene Werkzeuge schlägt Kennametal mit dem KM-System die Brücke von Fräsanwendungen zur Drehmaschine.

Wer es einfacher haben möchte, muss unter Umständen eine etwas kompliziertere Lösung wählen. Um komplexe Teile, die für die Fertigung auf einem Fräszentrum prädestiniert sind, auch auf einer Drehmaschine herstellen zu können, bietet sich der Einsatz angetriebener Werkzeuge an.

Für die Fertigung kann der Einsatz einer Drehmaschine die kostengünstigere Lösung gegenüber der Produktion auf einem teureren Fräszentrum sein. Das gilt vor allem dann, wenn der Anwender mit Drehmaschinen bereits gut ausgestattet ist, aber Teile produzieren möchte, für die auch Fräs- oder Bohroperationen erforderlich sind. Immer mehr Drehmaschinen werden daher mit angetriebenen Einheiten ausgerüstet, um auch auf kostengünstigen Maschinen komplexe Teile herstellen zu können.

Kennametal hat sein Portfolio erweitert, um mehr Werkzeuge auf die Drehmaschine zu bringen. Das Programm besteht aus angetriebenen und nicht angetriebenen Einheiten, die auf den Werkzeugrevolver montiert werden, um Kennametal-Werkzeuge zu adaptieren. Der Hersteller hat diese Einheiten mit seinem modularen Frässystem KM kombiniert.

Mit seinen Schnittstellenvarianten KMTS (ISO) und KM4X hat Kennametal bereits sehr viele KM-Werkzeuge im Angebot. Das System zeichnet sich durch seinen dreiflächigen Kontakt aus, der für hohe statische und dynamische Steifigkeit sorgt. Gegenüber HSK und Steilkegel erlaubt dies höhere Schnittgeschwindigkeiten und Drehzahlen.

Für den Drehmaschinenbereich ist bei Kennametal ein Spannsystem in den Größen KM32, KM40, KM50 und KM63 verfügbar. Der Einsatz von KM erlaubt es dem Kunden hier, den Werkzeugwechsel auf der Drehmaschine schneller auszuführen. Er braucht den Schneidkörper nicht mehr in der Maschine zu wechseln, sondern nimmt die komplette Einheit heraus und setzt eine vormontierte, ausgemessene Einheit ein. Ohne große Unterbrechung kann weitergearbeitet werden. Die Stillstandzeiten werden reduziert und damit die produktive Zeit der Maschine erhöht.

Über eine strategische Zusammenarbeit mit dem Uhinger Unternehmen EWS bringt Kennametal sein KM nun auch in die angetriebenen Einheiten eines Werkzeugrevolvers. EWS produziert die entsprechenden Adapter, die Kennametal unter eigenem Namen und mit eigener Artikelnummer verkauft. Kennametal tritt als Komplettanbieter des komplett montierten Systems auf und wickelt auch den Service ab.

Maschinenhersteller liefern ihre Drehzentren üblicherweise ohne die angetriebenen Einheiten aus; der Endkunde kauft diese entsprechend seinen Bedürfnissen hinzu. Neben verschiedenen Revolvergrößen gibt es auch zwei grundsätzlich verschiedene Anbindungen, nämlich den VDI-Schaft und die BMT-Clamping-Systeme. Kennametal bietet für beide die entsprechenden Lösungen an.

  • Das KM-System kann jetzt auch für angetriebene Werkzeuge auf dem Revolver genutzt werden. Bild: Kennametal

    Das KM-System kann jetzt auch für angetriebene Werkzeuge auf dem Revolver genutzt werden. Bild: Kennametal

  • Angetriebene Einheit. Bild: Kennametal

    Angetriebene Einheit. Bild: Kennametal

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Unternehmensinformation

Kennametal Inc.

1600 Technology Way
LATROBE PA 15650
Tel.: 001-724-539-5330
Fax: -5022

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