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maschine+werkzeug 01/2015

Das Wälzstoßen clever optimiert

Technik - Werkzeuge

Wälzstoßen - Für die Bearbeitung von Hohlrädern für Bergbaumaschinen hat die PW Wolfgang Preinfalk GmbH nachschleifbare Schneidräder aus ASP-Schneidstoffen durch Wendeschneidplatten-Werkzeuge von Ingersoll ersetzt.

Das Unternehmen PW Wolfgang Preinfalk GmbH im saarländischen St. Ingbert ist ein führendes Unternehmen in der Zahnrad- und Getriebefertigung für Bergbau, Windenergie, Rüstungsindustrie sowie Sondergetriebebau und Komponentenfertigung. Preinfalk wurde im Jahre 1976 zunächst als mechanische Werkstatt zur Herstellung von Komponenten und Ersatzteilen für die saarländische Bergbauindustrie gegründet. Grundsätzlich wird die Produktion in zwei Fertigungsschienen eingeteilt: Den Getriebebau mit eigener Konstruktion und die Lohnfertigung. Verzahnungen bis Modul 30 werden in den Bearbeitungsverfahren Abwälzfräsen, Einzelteilfräsen und Abwälzstoßen hergestellt.

Im Jahre 2008 wurde der neue Werkskomplex in St. Ingbert bezogen. Seit dem 1. Dezember 2011 gehört Preinfalk zur Schottel GmbH, einem führenden Hersteller von Schiffsantrieben und -steuerungen. Niederlassungen in China, Polen, Tschechien, Mexiko und Australien sind die Basis für globale Aktivitäten. Von den verwendeten Bearbeitungsverfahren Abwälzfräsen, Einzelteilfräsen und Wälzstoßen wird das jeweils beste für das zu bearbeitende Werkstück ausgewählt. Prinzipiell ist das Abwälzfräsen das effektivste der aufgeführten Bearbeitungstechnologien. Die herausragenden Vorzüge des Wälzstoßens liegen jedoch in der hohen Flexibilität des Verfahrens. So wird diese Bearbeitung überall dort eingesetzt, wo Wälzfräsen oder Einzelteilfräsen nicht möglich oder nicht wirtschaftlich sind.

Eine Vielzahl der bei Preinfalk zu bearbeitenden Komponenten sind Hohlräder für den Bergbau. Diese Bauteile finden Verwendung in Streckenvortriebs- oder Schrämmmaschinen. Die bauartbedingten Verzahnungen dieser Getriebeteile, nämlich Innenverzahnungen mit Schulter, sind eine Domäne des Wälzstoßverfahrens. Aus diesem Grund und durch den hohen Anteil an Hohlrädern im Bearbeitungsspektrum hat die Wälzstoßbearbeitung bei der Preinfalk GmbH eine hohe Bedeutung, und die Wirtschaftlichkeit dieses Verfahrens steht kontinuierlich im Fokus der Fertigungsleitung. Ralf Sträßer, Fertigungsmeister Verzahnen bei Preinfalk, verfolgt deshalb auch sehr genau die Werkzeugentwicklung bei der Verzahnung und war spontan zu einer Testbearbeitung bereit, als Karl-Heinz Hettig, Ingersoll Beratung und Vertrieb, ihm die neu entwickelten Wendeschneidplatten-Stoßwerkzeuge vorstellte.

  • Karl-Heinz Hettig von Ingersoll (links) stellt Ralf Sträßer von der PW Wolfgang Preinfalk GmbH das neue Wendeschneidplatten-Werkzeug vor.

    Karl-Heinz Hettig von Ingersoll (links) stellt Ralf Sträßer von der PW Wolfgang Preinfalk GmbH das neue Wendeschneidplatten-Werkzeug vor.

  • Das Hohlrad mit fertig bearbeiteter Innenverzahnung und das dafür verwendete Wendeschneidplatten-Wälzstoßwerkzeug von Ingersoll.

    Das Hohlrad mit fertig bearbeiteter Innenverzahnung und das dafür verwendete Wendeschneidplatten-Wälzstoßwerkzeug von Ingersoll.

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Unternehmensinformation

Ingersoll Werkzeuge GmbH

Kalteiche-Ring 21-25
DE 35708 Haiger
Tel.: 02773-742-0
Fax: -812

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