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24.08.2017

Branchensammler gibt dem Vorschub die Sporen

Von Maschinenteilen und entsprechenden Baugruppen, Vakuumtechnik zur Display-Beschichtung, Forschung und Entwicklung von Elektronenbeschleunigern, über Straßenbahnschienen oder Achterbahnen bis hin zu Aufträgen für die Luft- und Raumfahrt sowie die Kerntechnik – sämtliche Märkte bedient Kinkele in Ochsenfurt in Sachen Schweißbau, Zerspanung, Lackierung und Montage oder gleich alles zusammen. Dabei verkürzen die Hochvorschubfräser der Do-Feed-Serie von Tungaloy die Hauptzeiten in hohem Maße.

„Sollten wir einen Auftrag ablehnen müssen, dann scheitert es höchstens am Gewicht von maximal 60 Tonnen oder der Größe – keinesfalls an den Materialien oder der Bearbeitung. Dafür sind unsere Mitarbeiter viel zu versiert in den unterschiedlichsten Werkstoffen, seien es Norm- oder Edelstähle, Guss oder Duplexwerkstoffe“, erläutert Ernst Bayer, Leiter Auftragsleitstand bei Kinkele.

  • Sechs Tonnen Material herausgearbeitet: Mit dem Ergebnis zufrieden sind (von links) Hermann Stegmaier (Werkzeugtechnologe bei Kinkele), Dirk Amend (Technische Beratung & Vertrieb bei Tungaloy), Ernst Bayer (Leiter Auftragsleitstand bei Kinkele), Jürgen Schmidt (Anwendungstechnik bei Tungaloy) und Markus Feldhaus (Produktmanager Bohren/Fräsen bei Tungaloy). Bild: Tungaloy Germany GmbH

    Sechs Tonnen Material herausgearbeitet: Mit dem Ergebnis zufrieden sind (von links) Hermann Stegmaier (Werkzeugtechnologe bei Kinkele), Dirk Amend (Technische Beratung & Vertrieb bei Tungaloy), Ernst Bayer (Leiter Auftragsleitstand bei Kinkele), Jürgen Schmidt (Anwendungstechnik bei Tungaloy) und Markus Feldhaus (Produktmanager Bohren/Fräsen bei Tungaloy). Bild: Tungaloy Germany GmbH

  • Die Hochvorschubfräser der Do-Feed-Serie von Tungaloy verkürzen die Hauptzeiten bei Kinkele in hohem Maße. Bild: Tungaloy Germany GmbH

    Die Hochvorschubfräser der Do-Feed-Serie von Tungaloy verkürzen die Hauptzeiten bei Kinkele in hohem Maße. Bild: Tungaloy Germany GmbH

  • Auf riesigen Portalschneidmaschinen sind die extrem robusten und zuverlässigen Do-Feed-Werkzeuge im Einsatz. Für die bestmögliche Wirtschaftlichkeit arbeiten Kinkele und Tungaloy eng zusammen (von links) Dirk Amend, Ernst Bayer, Jürgen Schmidt, Hermann Stegmaier und Markus Feldhaus. Bild: Tungaloy Germany GmbH

    Auf riesigen Portalschneidmaschinen sind die extrem robusten und zuverlässigen Do-Feed-Werkzeuge im Einsatz. Für die bestmögliche Wirtschaftlichkeit arbeiten Kinkele und Tungaloy eng zusammen (von links) Dirk Amend, Ernst Bayer, Jürgen Schmidt, Hermann Stegmaier und Markus Feldhaus. Bild: Tungaloy Germany GmbH

  • Verstehen, was der Kunde braucht, dazu trägt reger Austausch zwischen den Geschäftspartnern bei. Dirk Amend, Ernst Bayer und Jürgen Schmidt (von links). Bild: Tungaloy Germany GmbH

    Verstehen, was der Kunde braucht, dazu trägt reger Austausch zwischen den Geschäftspartnern bei. Dirk Amend, Ernst Bayer und Jürgen Schmidt (von links). Bild: Tungaloy Germany GmbH

  • Bis zu zwölf Schneiden gleichzeitig bei 250 mm Durchmesser helfen im HPC-Verfahren viel Material in kürzester Zeit abzutragen.  Bild: Tungaloy Germany GmbH

    Bis zu zwölf Schneiden gleichzeitig bei 250 mm Durchmesser helfen im HPC-Verfahren viel Material in kürzester Zeit abzutragen. Bild: Tungaloy Germany GmbH

  • Während der Bearbeitung liegen die ungenutzten Schneiden geschützt im Plattensitz. Bild: Tungaloy Germany GmbH

    Während der Bearbeitung liegen die ungenutzten Schneiden geschützt im Plattensitz. Bild: Tungaloy Germany GmbH

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Eine intensive Ausbildung wird bei Kinkele besonders gepflegt, was 60 Azubis bei knapp 400 Mitarbeitern eindrucksvoll belegen – und das nicht ohne Grund. Dazu Hermann Stegmaier, Werkzeugtechnologe bei Kinkele: „Bei uns stehen die jungen Leute an einer Maschine, die schon per se eine Million kostet, und sollen dann Bauteile bearbeiten, die einen Werkstoffwert von 60.000 bis 100.000 Euro haben. Da ist eine Menge an Selbstvertrauen, Verantwortung und Qualifikation vom Mitarbeiter gefragt.“

Schneller zum Span

Ernst Bayer und Hermann Stegmaier kalkulieren, wie viel Zeit und Material für die meist Einzelaufträge oder Kleinserien angesetzt werden müssen: „Im Vorfeld wenden wir uns an die Werkzeughersteller, welche Tools sie für die jeweilige Bearbeitung vorschlagen. Um die Hauptzeiten stetig zu reduzieren, suchen wir seit rund einem Jahr noch intensiver unsere Zulieferer aus.“

Unter anderem hat die Einführung des Hochvorschubfräsens (HPC = High Performance Cutting) der Zerspanungsabteilung enormen Antrieb verschafft. „Gerade als wir unsere Zerspanungsstrategien mit klassischem Planfräsen und Rundplatten auf den Prüfstand gestellt hatten, kam ein Vertriebsmitarbeiter von Tungaloy mit der Do-Feed-Reihe als neuem Produkt zu uns. Da wir es oftmals mit labilen Schweißkonstruktionen zu tun haben, sprach uns die Werkzeugserie zum HPC mit geringen Schnittkräften und Zustellungen von rund 1 Millimeter direkt an“, so Hermann Stegmaier.

Das Tempo-Plus, das sich durch die neue Bearbeitungsmethode erreichen lässt, überrascht die Profis immer wieder aufs Neue. „HPC ist die wirtschaftlichste Anwendung für uns. Sind wir früher in diversen Stahlsorten einen 500er-Vorschub gefahren, machen wir jetzt locker zwischen 8 und 16 Meter, also teils das 30-fache. Selbst in Edelstahl können wir zwischen 3 und 8 Metern Vorschub geben“, erklärt Hermann Stegmaier begeistert.


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Unternehmensinformation

Tungaloy Germany GmbH

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DE 40770 Monheim A Rhein
Tel.: 02173-90420-0
Fax: -49

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