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16.09.2015 Anzeige

Bohrkopfmaschine mit Mehrspindelköpfen statt Rundtaktmaschine

Das Bearbeiten komplexer Bauteile wie beispielsweise Bedplates in Bohrkopfmaschinen bietet im Vergleich zur Bearbeitung auf Rundtaktmaschinen interessante Vorteile. Die Schwäbische Werkzeugmaschinen GmbH (SW) hat dafür die BM 1250 im Programm, in der Mehrspindelköpfe der Marke KÜMA von ROMAI eingesetzt werden.

Bild 1: Bohrkopfmaschine mit Mehrspindelköpfen statt Rundtaktmaschine

Bohrkopfmaschinen wie die BM 1250 von SW, haben sich für die Bearbeitung anspruchsvoller Werkstücke als echte Alternative zu Rundtaktmaschinen etabliert. Typische Bauteile sind Girdle- bzw. Bedplates, sprich Kurbelgehäuse-Unterteile. In solchen Maschinen wird die Vorrichtung, respektive das Werkstück zu den fest installierten Bearbeitungsspindeln geführt und positioniert. So lassen sich Aufgaben abbilden, die auf keinem konventionellen Bearbeitungszentrum technisch sinnvoll und wirtschaftlich machbar sind. Ein wesentlicher Vorteil dieser Maschinen ist, dass die Grundmaschine 'Standard' ist und damit flexibel verwendet werden kann. Die Auslegung der Bearbeitungsoperationen sowie der Vorrichtungen ist spezifisch. „In die Bohrkopfwand der BM 1250 lassen sich individuell konfigurierte Mehrspindelköpfe zum Bohren und Fräsen sowie Sonderoperationen problemlos integrieren“, betont Stefan Weber, Geschäftsführer Produktion und Technik bei der Schwäbische Werkzeugmaschinen GmbH in Schramberg-Waldmössingen. Im Fall der Bedplate-Bearbeitungen sind dies, passend zum jeweiligen Werkstück ausgelegte Mehrspindel-Bohrköpfe. Mit beispielsweise zwei mal zehn Spindeln, lassen sich die Vor- bzw. Fertigbearbeitungen taktzeiteffizient in jeweils einem Schritt erledigen. Darüber hinaus werden ebenfalls individuell ausgelegte Mehrspindel-Fräsköpfe mit Planfräswerkzeugen zum Vor- und Fertigbearbeiten der Anschraubflächen des Bedplate eingesetzt. In einem weiteren Werkzeugblock integriert SW Mehrfach-Satzfräser zur Bearbeitung der Lagerstege sowie eine Bohrstange für die Lagergasse.

„Das Know-how der Spezialisten für Werkzeug-Getriebe zeigt sich besonders in den Mehrspindel-Fräsköpfen, mit denen ROMAI im Bereich der Schwerzerspanung, sprich der Vorbearbeitung mit bis zu drei Millimeter Aufmaß, unsere Spindeldrehzahlen in beachtliche Drehmomente umsetzt“, bestätigt Weber.

Unternehmensinformation

ROMAI Robert Maier GmbH Werkzeug- und Maschinenbau

Florianstraße 22
DE 71665 Vaihingen
Tel.: +49 - 7042 - 8321 0
Fax: 07042-8321-22

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